
Vapiano
Vapiano Deutschland in Zahlen
| BdS-Mitglied seit Dezember 2007 | |
| Mitarbeiter | ca. 3.500 |
| Auszubildende Fachmann/-frau für Systemgastronomie | 61 |
| Auszubildende Fachkraft im Gastgewerbe | 10 |
| IBA-Studenten | 7 |
| DHBW-Studenten | 4 |
| Restaurants | 53 |
| Nettoumsatz 2012 | 144,8 Millionen Euro |
2002 begann die Erfolgsgeschichte der gastronomischen Lifestylemarke Vapiano mit der Eröffnung des ersten Restaurants in Hamburg. Heute gibt es über 120 Vapianos in 27 Ländern auf vier Kontinenten und auch weiterhin stehen alle Zeichen auf Expansion.

Mit seinem „Fresh Casual Dining“-Konzept ermöglicht Vapiano seinen Gästen einen hohen Grad an Selbstbestimmung. Jeder Gast hat während der Bestellung bei seinem Koch an den Front-Cooking-Stationen die Möglichkeit, das Gericht nach seinen Wünschen zubereiten zu lassen – wie beim Kochen mit Freunden. Bezahlt wird erst beim Verlassen des Restaurants mittels einer Chipkarte, auf der alle Speisen und Getränke direkt beim Bestellen verbucht werden.
Frische Pasta, Pizza, knackige Salate, Antipasti und Dolci – alle Produkte werden täglich frisch vor Ort in jedem einzelnen Vapiano produziert, die frische Pasta und die hausgemachten Dolci sogar in der eigenen gläsernen Manifattura, so dass die Gäste live dabei sein können. Auch alle Saucen und Dressings werden täglich selbst hergestellt - denn Frische, Qualität und Transparenz haben bei Vapiano höchste Priorität.
Genießen kann der Gast sein Lieblingsgericht dann im großzügigen, kosmopolitischen Ambiente, das vom Mailänder Designer und Architekten Matteo Thun entworfen wurde. Ein 100 Jahre alter Olivenbaum, ein eigener Kräutergarten, eine gemütliche Lounge, ein Barbereich und große Tische, die zur Kommunikation einladen, sind nur einige der vielen Highlights, die den Vapiano Lifestyle kennzeichnen. Um das mittlerweile unverwechselbare Design noch stärker an der Firmenphilosophie auszurichten sowie noch mehr Leichtigkeit und Frische in den Restaurants hervorzuheben, eröffnete Vapiano im November 2011 sein 100.Vapiano in Wien mit einem weiterentwickelten Design – ebenfalls von Matteo Thun.
Die Mitarbeiter von Vapiano, die sogenannten Vapianisti, spielen neben den Gästen eine weitere Hauptrolle bei Vapiano. Alle Vapianisti sind kommunikationsstark, weltoffen, tolerant und stellen einen hohen Anspruch an ihre tägliche Arbeit. Darüber hinaus liegen ihre individuelle Förderung und die fortwährende Weiterentwicklung der Firma besonders am Herzen. Zudem bildet Vapiano seine Vapianisti selbst zum/zur Fachmann/-frau für Systemgastronomie oder zur Fachkraft im Gastgewerbe in der Systemgastronomie aus. Ebenso bietet das Unternehmen ein duales Studium in den Bereichen „Food, Beverage & Culinary Management“ und „Food Management” an.

Rück- und Ausblick von Gregor Gerlach, Vorstandsvorsitzender Vapiano SE
Wie zufrieden sind Sie mit dem Geschäftsjahr 2012?
Unser Geschäftsjahr 2012 war ein sehr stabiles und gutes Jahr für uns. Wir haben unsere Ziele erreicht und konnten die Zahl unserer Vapianos weltweit erhöhen. So eröffneten wir unter anderem unsere erste Filiale in Südamerika, genauer in Ribeirão Preto, Brasilien. Ein wichtiges Highlight unserer Firmengeschichte war unser zehnter Geburtstag, den wir am 22. Oktober weltweit in allen Vapianos mit unseren Gästen feierten. Der Dank gilt auch in diesem Jahr unseren Vapianisti, unseren Gästen, Franchisenehmern und Lieferanten ohne deren Unterstützung dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.
Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2013?
Wir werden weiterhin den Ausbau unseres deutschen Vapiano Netzes vorantreiben. Darüber
hinaus liegt unser Fokus auf der internationalen Expansion in bestehenden und neuen Märkten sowie einer noch stärkeren internationalen Etablierung der Marke Vapiano.
Welche Trends beobachten Sie in der Systemgastronomie?
Die Branche beobachtet ein verstärktes Bedürfnis nach Individualität und Einfachheit beim Restaurantbesuch. Diesem Wunsch begegnen wir dabei vor allem unter Einsatz neuer Technologie wie dem bargeldlosen Zahlen mit unserer Vapiano People Card. Die Funktion kann man als Mitglied ganz einfach auf www.vapiano-people.com im Bereich „Bezahlfunktion“ aufrufen und freischalten, indem man die Karte mit bis zu 100 Euro über die eigene Kreditkarte auflädt. Das Lieblingsgericht kann dann an der Kasse im Vapiano mittels Scannen des QR-Codes auf der Mitgliedskarte oder mit der digitalen Mitgliedskarte auf dem Smartphone bezahlt werden. Ein weiterer Trend: Aufgrund des ausgeprägten Ernährungsbewusstseins der Gäste kommt auch immer weniger Convenience vor als noch vor ein paar Jahren.
Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?
Am Konzept direkt wird es keine Änderungen geben. Mit unserem neuen Design, das wir aktuell Schritt für Schritt in Deutschland einführen, betonen wir nun noch mehr unseren Fokus auf Frische, Leichtigkeit und schöne Atmosphäre.
Worin sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen?
Um weltweit erfolgreich zu sein, müssen wir sicherstellen, dass die Philosophie Vapianos in allen Märkten verstanden, umgesetzt und gelebt wird. Wir wollen zudem noch systematischer und vor allem einheitlicher auftreten.
Was darf bei einem Picknick nicht fehlen?
Bei meinem Picknick dürfen nette Menschen und eine gute Flasche Wein nicht fehlen.

