BdS-Tarifverträge

Seit der Neuausrichtung des BdS im Jahre 2007 gestalten wir zusammen mit unserem Sozialpartner, der Gewerkschaft NGG, die Arbeitsbedingungen in der Systemgastronomie. Das Ergebnis ist u.a. der bundesweit geltende Entgelt- und Manteltarifvertrag. Alle Mitgliedsrestaurants sind zwingend tarifgebunden, dies gilt auch für Mitglieder mit Haustarifverträgen wie etwa Nordsee. Der Entgelttarifvertrag regelt im Kern die Vergütung, der Manteltarifvertrag die sonstigen Leistungen wie beispielsweise Sonderzahlungen, Zuschläge und zusätzlichen Urlaubsanspruch.


Tarifverhandlungen gestartet - Erreichtes bewahren und nachhaltig fortentwickeln

Am 27. Oktober  haben in Düsseldorf die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft NGG und dem BdS begonnen. Dabei wird ein neuer Entgelttarifvertrag verhandelt. „Unser Ziel ist ein wirtschaftlich tragbares Ergebnis für unsere Mitglieder und gleichzeitig die Fortentwicklung verlässlicher und attraktiver Arbeitsbedingungen für unsere Beschäftigten“, so BdS-Verhandlungsführerin Andrea Belegante. Wesentlicher Einflussfaktor dieser Tarifrunde ist die Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns ab dem 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro. 

Um konstruktive und zielführende Verhandlungen zu ermöglichen, planen wir keine öffentlichen Angaben über Zwischenstände.  Über das Endergebnis der Tarifverhandlungen informiert der BdS zu gegebener Zeit.


Aktuelle Tarifverträge

Entgelttarifvertrag für die Systemgastronomie

Entgelt- und Manteltarifvertrag für die Systemgastronomie

Gültig seit dem 1. Januar 2015


Neuer Tarifvertrag - die wichtigsten Eckpunkte

München/Berlin, 17. Dezember 2014 - Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) haben für die über 100.000 Beschäftigten in den Betrieben der deutschen Systemgastronomie ein neues Tarifpaket, bestehend aus Entgelt- und Manteltarifvertrag, abgeschlossen. Der Tarifvertrag tritt zum 1. Januar 2015 in Kraft. 

Die wichtigsten Eckpunkte finden Sie hier


Irreführende Pressemeldung zu Tarifabschluss

München, 30. Juli 2014 - In den Medien gibt es derzeit Berichte über einen „Tarifabschluss für die Systemgastronomie“. Hintergrund dieser irreführenden Meldung ist eine missverständlich formulierte Pressemitteilung von NGG und dehoga. Zur Klarstellung:

Der Abschluss eines Mindestlohn-Tarifvertrages zwischen dehoga und NGG für das allgemeine Gastgewerbe ist am 20. Juli 2014 gescheitert .

Bei dem heute kommunizierten Tarifvertrag (Einigung wurde bereits im Mai erzielt) handelt es sich um einen reinen Spezialtarifvertrag. Dieser gilt nur für wenige systemgastronomische Unternehmen, die vom dehoga und der NGG nach bestimmten Kriterien in den Geltungsbereich dieses Tarifvertrages aufgenommen wurden. Derzeit sind dies vier Unternehmen. 

Dieser Abschluss gilt nicht für BdS-Mitglieder. Der BdS verhandelt für seine rund 750 Unternehmen in Deutschland mit über 100.000 Beschäftigten eigene Tarifverträge.  


Mindestlohn und anstehende Tarifverhandlungen

Der BdS schließt als auf die Systemgastronomie spezialisierter Arbeitgeberverband für die Branche Systemgastronomie bundesweit geltende Tarifverträge ab.

Das Mindestlohngesetz sieht vor, dass per Tarifvertrag in den Jahren 2015 und 2016  vom allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro abgewichen werden kann. Der dehoga, der Verband für die klassische Gastronomie, und die NGG haben im Juli 2014 über einen solchen Tarifvertag verhandelt. Die Verhandlungen sind jedoch am 20. Juli 2014 gescheitert. Die Gewerkschaft war zwar bereit, den Mindestlohn von 8,50 Euro erst ab dem 1. Juni 2015 greifen zu lassen, danach sollte die Vergütung jedoch in mehreren Stufen bis zum 1. Juli 2017 auf 10 Euro pro Stunde ansteigen. Der dehoga dahingegen hatte die Zahlung von 8,50 Euro flächendeckend ab dem 1. September 2016 angeboten und war zu einer Anhebung auf 8,60 Euro ab dem Jahr 2017 bereit.

Der BdS bedauert, dass die Verhandlungen zwischen dem dehoga und der NGG erfolglos geblieben sind und damit die Chance für eine sinnvolle Übergangsregelung nicht genutzt wurde, da dies eine Indizwirkung für die Tarifverhandlungen des BdS haben könnte. Der BdS wird sich weiterhin unvermindert für eine zukunftsfähige Gestaltung der Tarifverträge einsetzen, die sich an den wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder orientiert. 

 


BdS-Tarifverträge

Seit der Neuausrichtung des BdS im Jahre 2007 gestalten wir zusammen mit unserem Sozialpartner, der Gewerkschaft NGG, die Arbeitsbedingungen in der Systemgastronomie. Das Ergebnis ist u.a. der bundesweit geltende Entgelt- und Manteltarifvertrag. Alle Mitgliedsrestaurants sind zwingend tarifgebunden, dies gilt auch für Mitglieder mit Haustarifverträgen wie etwa Nordsee. Der Entgelttarifvertrag regelt im Kern die Vergütung, der Manteltarifvertrag die sonstigen Leistungen wie beispielsweise Sonderzahlungen, Zuschläge und zusätzlichen Urlaubsanspruch.


Tarifverhandlungen gestartet - Erreichtes bewahren und nachhaltig fortentwickeln

Am 27. Oktober  haben in Düsseldorf die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft NGG und dem BdS begonnen. Dabei wird ein neuer Entgelttarifvertrag verhandelt. „Unser Ziel ist ein wirtschaftlich tragbares Ergebnis für unsere Mitglieder und gleichzeitig die Fortentwicklung verlässlicher und attraktiver Arbeitsbedingungen für unsere Beschäftigten“, so BdS-Verhandlungsführerin Andrea Belegante. Wesentlicher Einflussfaktor dieser Tarifrunde ist die Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns ab dem 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro. 

Um konstruktive und zielführende Verhandlungen zu ermöglichen, planen wir keine öffentlichen Angaben über Zwischenstände.  Über das Endergebnis der Tarifverhandlungen informiert der BdS zu gegebener Zeit.


Aktuelle Tarifverträge

Entgelttarifvertrag für die Systemgastronomie

Entgelt- und Manteltarifvertrag für die Systemgastronomie

Gültig seit dem 1. Januar 2015


Neuer Tarifvertrag - die wichtigsten Eckpunkte

München/Berlin, 17. Dezember 2014 - Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) haben für die über 100.000 Beschäftigten in den Betrieben der deutschen Systemgastronomie ein neues Tarifpaket, bestehend aus Entgelt- und Manteltarifvertrag, abgeschlossen. Der Tarifvertrag tritt zum 1. Januar 2015 in Kraft. 

Die wichtigsten Eckpunkte finden Sie hier


Irreführende Pressemeldung zu Tarifabschluss

München, 30. Juli 2014 - In den Medien gibt es derzeit Berichte über einen „Tarifabschluss für die Systemgastronomie“. Hintergrund dieser irreführenden Meldung ist eine missverständlich formulierte Pressemitteilung von NGG und dehoga. Zur Klarstellung:

Der Abschluss eines Mindestlohn-Tarifvertrages zwischen dehoga und NGG für das allgemeine Gastgewerbe ist am 20. Juli 2014 gescheitert .

Bei dem heute kommunizierten Tarifvertrag (Einigung wurde bereits im Mai erzielt) handelt es sich um einen reinen Spezialtarifvertrag. Dieser gilt nur für wenige systemgastronomische Unternehmen, die vom dehoga und der NGG nach bestimmten Kriterien in den Geltungsbereich dieses Tarifvertrages aufgenommen wurden. Derzeit sind dies vier Unternehmen. 

Dieser Abschluss gilt nicht für BdS-Mitglieder. Der BdS verhandelt für seine rund 750 Unternehmen in Deutschland mit über 100.000 Beschäftigten eigene Tarifverträge.  


Mindestlohn und anstehende Tarifverhandlungen

Der BdS schließt als auf die Systemgastronomie spezialisierter Arbeitgeberverband für die Branche Systemgastronomie bundesweit geltende Tarifverträge ab.

Das Mindestlohngesetz sieht vor, dass per Tarifvertrag in den Jahren 2015 und 2016  vom allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro abgewichen werden kann. Der dehoga, der Verband für die klassische Gastronomie, und die NGG haben im Juli 2014 über einen solchen Tarifvertag verhandelt. Die Verhandlungen sind jedoch am 20. Juli 2014 gescheitert. Die Gewerkschaft war zwar bereit, den Mindestlohn von 8,50 Euro erst ab dem 1. Juni 2015 greifen zu lassen, danach sollte die Vergütung jedoch in mehreren Stufen bis zum 1. Juli 2017 auf 10 Euro pro Stunde ansteigen. Der dehoga dahingegen hatte die Zahlung von 8,50 Euro flächendeckend ab dem 1. September 2016 angeboten und war zu einer Anhebung auf 8,60 Euro ab dem Jahr 2017 bereit.

Der BdS bedauert, dass die Verhandlungen zwischen dem dehoga und der NGG erfolglos geblieben sind und damit die Chance für eine sinnvolle Übergangsregelung nicht genutzt wurde, da dies eine Indizwirkung für die Tarifverhandlungen des BdS haben könnte. Der BdS wird sich weiterhin unvermindert für eine zukunftsfähige Gestaltung der Tarifverträge einsetzen, die sich an den wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder orientiert.