Purino

Purino

Purino in Zahlen, Deutschland

  Mitglied seit Januar 2015
Mitarbeiter 413
Auszubildende Fachmann/-frau für Systemgastronomie 18
Bachelorstudenten (Duales Studium) 6
Restaurants 8
Umsatz 2020 13,86 Millionen Euro

Was PURiNO für uns bedeutet? Viel mehr, als man vielleicht annimmt. Von Beginn an wollten wir keinen klassischen italienischen Namen für unsere Idee, sondern eine Bezeichnung, die auch unsere Vision und Philosophie widerspiegelt. Der Name sollte selbsterklärend sein, ein deutsches Wort und doch irgendwie italienisch klingen. Unsere Gäste sollen ja wissen, was sie bei uns erwartet.

Purino

Zuerst war es nur eine Idee: italienische Küche mit regionalen, frischen und hochwertigen Produkten so umzusetzen, dass die Lust am Essen und das familiäre Erlebnis wieder in den Fokus rücken, das Zusammensein mit Freunden und das gemeinsame Lachen, Reden, Philosophieren wieder den Stellenwert bekommen, den sie früher einmal hatten: ehrlich, einfach und unbeschwert. Wir wollten zurück zum Ursprung – auch mit unseren Produkten. Keine langen Lieferwege, keine künstliche Aufzucht und anonyme Zulieferer, sondern höhere Transparenz für unsere Gäste, Partner, die ein „Gesicht“ haben, und absolute Reinheit unserer Produkte. Um das zu gewährleisten, haben wir vor zwölf Jahren eine eigene Manufaktur errichtet, in der wir alle unsere Pasta- und Raviolisorten, aber auch eigene Saucen, Pestos oder Limonaden täglich frisch herstellen. Hier arbeiten wir ohne jegliche Konservierungs- oder Zusatzstoffe, worauf wir sehr stolz sind.

Purino

Reinheit, Frische und Natürlichkeit waren also von Beginn an unsere tragenden Säulen. Zusammengefasst steht das für das Pure, das unsere Küche ausmacht. Somit war der erste Baustein unseres Namens eigentlich unumgänglich: PUR. Da uns als familienfreundliches Restaurant unsere Kleinen sehr am Herzen liegen, war die Symbiose sofort klar. Das Pure unserer Produkte, kombiniert mit dem italienischen Wort „Bambino“ für „Kind“, ergab unseren Namen PURiNO, den wir seitdem stolz nach außen tragen. Das ist PURiNO: Leben, Freude und Begegnungen.


Purino
Frank Klix, Geschäftsführer

Rück- und Ausblick von Frank Klix, Geschäftsführer

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

2020 war ein sehr spannendes Jahr. Unsere Flexibilität im System, aber auch die letzten Jahre der Digitalisierung in unserem Unternehmen haben uns gut durch die Corona-Pandemie gebracht. Wir haben die ruhige Zeit genutzt, um neue Projekte anzuschieben. So war 2020 trotz aller Schwierigkeiten und Einbußen ein Jahr der Weiterentwicklung und auch Festigung.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Alles 2020 neu Eingeführte soll von bewusster Kompetenz zu unbewusster Kompetenz werden. Nach fast einem halben Jahr Abstinenz freuen wir uns, endlich wieder Gastgeber sein zu können.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Wir haben in den letzten beiden Jahren bereits auf Digitalisierung gesetzt und werden diese auch im kommenden Geschäftsjahr weiter ausbauen. Künstliche Intelligenz hilft uns nicht nur produktiver zu werden, sondern begleitet unser Team dabei, seine Aufgabe noch besser ausüben zu können. Digitalisierung heißt für uns daher nicht das Ersetzen von Menschen, sondern eine Unterstützung beim Erreichen unseres Unternehmensziels. Und hier hat sich das Ziel nie geändert: Gastzufriedenheit. Diese wird nach dem Lockdown gewiss nur mit noch höherem Anspruch an uns selbst erreicht.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Trotz des wirtschaftlichen Verlustes war das vergangene Jahr für uns sehr wertvoll. Wir haben viel Unterstützung und Zuspruch von unseren Gästen erfahren, sind im Team noch mehr zusammengewachsen und haben gemerkt, wie sehr die Digitalisierung uns planerisch geholfen hat, Stabilität in das bewegte Jahr zu bekommen. Durch diese Stabilität konnten wir unserem Team wirtschaftliche und berufliche Sicherheit bieten. Das macht mich besonders stolz.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Nichts ist planbar. Daher ist mehr denn je schnelles und flexibles Handeln erforderlich. Die Zeit, wo ausschließlich Spezialisten gefragt waren, ist vorbei und sie erfordert nun Generalisten, die themenübergreifend Verbindungen schaffen können. Diese Denkstruktur hat uns geholfen, die Krise nicht nur zu überstehen, sondern gestärkt aus ihr hervorzugehen.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.