L'Osteria

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L'Osteria in Zahlen, Deutschland

  *systemweit
**nur FR L'Osteria SE
Mitarbeiter ca 4.500*
Auszubildende Fachmann/-frau in der Systemgastronomie 33**
Auszubildende Fachkraft im Gastgewerbe in der Systemgastronomie 6**
Bachelorstudenten (duales Studium) 9**
Restaurants
davon in Franchise
131*
90*
Umsatz 2020 Über 200 Millionen Euro*
L'Osteria

In Nürnberg eröffnete im Jahr 1999 die erste L’Osteria, die schnell zum Geheimtipp wurde. Der Erfolg bestärkte die Gründer, Friedemann Findeis und Klaus Rader, das Konzept weiterzuverbreiten. Es folgten Restaurants in Rosenheim, Regensburg und München. 2009 eröffnete Matthias Seliger als erster Franchisepartner eine L’Osteria in Neumarkt in der Oberpfalz. Zudem entstand in diesem Jahr in Augsburg der erste „Freestander“. Schon bald ging es von Bayern nach ganz Deutschland, bis 2011 schließlich das erste Mal Auslandsluft geschnuppert wurde: Maria Klara Heinritzi wurde Franchisepartnerin für Österreich.

L'Osteria

Mit der Schweiz, England, Tschechien, den Niederlanden, Frankreich und Luxemburg folgten über die Jahre sechs weitere europäische Länder. Seit 2016 sind Mirko Silz als CEO und seit 2020 Clive Patrick Scheibe als COO mit an Bord. Gemeinsam arbeiten sie an der stetigen Optimierung der operativen Prozesse sowie am weiteren Wachstum der Marke L’Osteria – ohne dabei die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter und Gäste aus den Augen zu verlieren. Besonderes Augenmerk legen sie zudem auf das Weiterführen der starken, wertebasierten Unternehmenskultur und die Mitarbeiter-Förderung.

L'Osteria

Aktuell ist L’Osteria an über 130 Standorten in acht Ländern vertreten. Dabei basiert das Unternehmen auf einem Drei-Säulen-Prinzip: unternehmenseigene Restaurants, Joint-Venture- und Franchise-Restaurants. Etwa 65 % der Standorte werden von Franchise- und Joint-Venture-Partnern betrieben, 35 % gehören FR L’Osteria SE selbst. Dieses Verhältnis möchte die Markengastronomie auch bei ihren ambitionierten Wachstumsplänen beibehalten. Neben weiteren Eröffnungen im Kernmarkt Deutschland steht zudem die verstärkte Expansion ins Ausland im Fokus.

L'Osteria

Erfolg und Sympathie schließen sich bei L’Osteria keineswegs aus: Innerhalb der „La Famiglia“ setzt man gezielt auf ein kooperatives Miteinander zwischen Lieferanten, Partnern und Mitarbeitern. Davon profitiert auch der Gast: Service und Gastfreundschaft werden bei L’Osteria großgeschrieben. Die zuverlässige Qualität der Produktpalette rund um die „beste beste Pizza & Pasta d’amore“ und ein ansprechendes Ambiente im Restaurant sowie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis runden das Konzept ab. Seit April 2020 können die Gäste das L’Osteria Erlebnis nicht nur im Restaurant genießen, sondern dank des unternehmenseigenen Lieferservice auch einfach und bequem nach Hause bestellen.


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Mirko Silz, Geschäftsführung

Rück- und Ausblick von Mirko Silz, Geschäftsführer

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Bedingt durch Corona und die damit verbundenen Auswirkungen würde ich das vergangene Geschäftsjahr als bisher größte Herausforderung für unsere Branche beschreiben. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Geschäftsjahr je schwieriger zu managen war.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Das vergangene Jahr hat die gesamte Branche nicht nur vor bisher ungekannte Herausforderungen gestellt, sondern wird sie auch nachhaltig beeinflussen. Der Off-Site-Bereich mit Themen wie Delivery und Take-away wurde durch die Krise hyperbeschleunigt. Doch auch der On-Site-Bereich, sprich das Vor-Ort-Restauranterlebnis, wird eine ganz neue Wertschätzung bei den Gästen genießen. Zukünftig erfolgreich werden die sein, die eine perfekte Verbindung aus On-Site- und Off-Site-Gastronomie schaffen.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Anfang April 2020 haben wir unseren eigenen Lieferservice „L’Osteria Delivery“ gelauncht. Unsere Gäste haben seither die Möglichkeit, einfach online zu bestellen sowie zu bezahlen und sich ihr Essen bequem nach Hause liefern zu lassen oder im Restaurant selbst abzuholen. Über den Sommer haben wir hierfür unsere eigene Lieferflotte – bestehend aus gebrandeten Autos (Fiat 500), E-Rollern und E-Bikes – aufgebaut sowie eine App entwickelt. Mit L’Osteria Delivery haben wir nicht nur einen zusätzlichen Vertriebskanal geschaffen, sondern uns ein Stück weit unabhängig gemacht sowie unsere Marke weiterentwickelt. Unsere Gäste haben zukünftig stets die Wahl, ob sie das L’Osteria Erlebnis im Restaurant oder in den eigenen vier Wänden genießen wollen.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Es war eine emotionale Reise mit vielen Auf und-ab-Situationen. Doch hat sich erneut gezeigt, dass eine Krise auch Chancen birgt, die man nutzen sollte, und sie wie eine Art Katalysator für Ideen und Innovationen wirkt. Wer mutig ist und agiert, kann also auch aus einer Krise gestärkt hervorgehen.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Durchhaltevermögen, Gemeinsinn sowie Solidarität zahlen sich aus – dies gilt sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich. Ich habe innerhalb unserer L’Osteria La Famiglia noch nie einen derartig starken Zusammenhalt wie in dieser für uns alle sehr herausfordernden Zeit gespürt. Dies zeigt, dass neben einem konsequenten Kostenmanagement vor allem eine starke und gute Unternehmenskultur essenziell für einen nachhaltigen Erfolg ist.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.