Preis der Deutschen Systemgastronomie 2021

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Der Deutsche Systemgastronomie-Preis wird seit 2011 verliehen. Mit ihm werden Personen, Unternehmen, Initiativen oder Einrichtungen in Deutschland geehrt, die sich in besonderer und beispielhafter Weise um die Branche Systemgastronomie bzw. um deren Herausforderungen verdient gemacht haben.

Im letzten Jahr musste die Preisvergabe leider aufgrund der Corona-Pandemie entfallen. 2021 wird der Preis nun zum zehnten Mal vergeben, weshalb ihn der BdS einem umfangreichen Relaunch unterzogen hat. Zusammen mit einem neuen Logo erhält der Preis auch einen neuen Namen: "Preis der Deutschen Systemgastronomie".

Zudem gilt seit diesem Jahr eine offene Ausschreibung, sodass sich potenzielle Preisträger selbst bewerben oder im Rahmen einer Vorschlagsbewerbung nominiert werden können. Eine ausgewählte und unabhängige Jury, die sich aus einer breiten Expertenmeinung aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Medien sowie natürlich auch aus Kennern der (System-) Gastronomie zusammensetzt, ermittelt den Preisträger.

Die Nominierten werden zur Preisverleihung eingeladen, bei der der Preisträger verkündet und alle Nominierten in einer Laudatio von BdS-Vizepräsident Alexander van Bömmel geehrt werden.

Die Bewerbungsfrist für den „Preis der Deutschen Systemgastronomie“ endet am 30. Juni 2021.

Machen Sie mit und bewerben Sie sich oder nominieren Sie einen Preisträger hier.


"Too Good To Go" gewinnt den Deutschen Systemgastronomie-Preis 2019

(v.l.n.r.) Die Nominierten: Christian Harupa (HAVI Logistics), Laure Berment (Too Good To Go), Andrew Fordyce (TV-Foodexperte), Dr. Roland Schmidt (HAVI Logistics)

Höhepunkt des traditionellen BdS-Mittagempfangs im September 2019 war fraglos die Verleihung des 9. Deutschen Systemgastronomie-Preises. Laure Berment, Deutschlandchefin von „Too Good To Go“, Dr. Roland Schmidt und Christian Harupa von HAVI Logistics sowie Andrew Fordyce, TV-Foodexperte konnten sich berechtigte Hoffnungen machen, den begehrten Preis mit nach Hause zu nehmen. Schwerpunkt dieses Jahr war das Thema „Nachhaltigkeit“. BdS-Vizepräsident Alexander van Bömmel würdigte in seiner Laudatio das Engagement aller Nominierten, ihre Ziele mutig und mit großer Wirkung zu verfolgen.

„Too Good To Go“ ist eine App, die es durch einfache Klicks möglich macht, bereits produzierte Lebensmittel kurz vor Ladenschluss vergünstigt zu erwerben und somit hilft, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. HAVI Logistics ist langjähriger Transport- und Logistikdienstleiter für zahlreiche BdS-Mitglieder. Durch die Verpflichtung, der vom WWF gesteuerten Initiative „Science Based Targets“ beizutreten und in der HAVI-Flotte bis 2030 den CO2-Ausstoß um 40% zu senken, leistet HAVI Logistics einen wertvollen Beitrag zur CO2-Reduktion. Der gebürtige Südafrikaner Andrew Fordyce setzt sich mit großem persönlichem Einsatz und Engagement dafür ein, Lebensmittel und Nachhaltigkeit zu vereinbaren. Genuss ist auch ohne Verzicht möglich, so das Credo des durch TV und Medien bekannten Foodexperten. Als einer der ersten beschäftigte sich Andrew Fordyce mit der nachhaltigen Proteinquelle Insekten und leistete hier echte Pionierarbeit.

Too Good To Go

Der Jury des Systemgastronomie-Preises fiel es bei dieser Top-Auswahl an Kandidaten nicht leicht, den Sieger zu wählen. Letztlich setzte sich „Too Good To Go“ durch und nicht nur die BdS-Mitglieder NORDSEE und Starbucks – beide Kooperationspartner der App – sondern alle Gäste freuten sich mit Laure Berment, Deutschlandchefin der Online-Plattform.