Starbucks

The Ash

The Ash in Zahlen, Deutschland

  BdS-Mitglied seit Januar 2015
Mitarbeiter 592
Auszubildende Fachmann/-frau für Systemgastronomie 5
Apeiron Restaurant & Retail Management GmbH

Ein besonderes Ambiente, gepaart mit zuvorkommendem Service, einem breiten Angebot aus exklusiven Meals und Drinks – das ist das Konzept von The ASH Restaurant & Bar. Dabei setzt The ASH neben hochqualitativen Steak Cuts auch immer mehr auf vegetarische und erstklassige Seafood-Gerichte. So finden Vegetarier neben unterschiedlichsten Salat- und Gemüsevarianten auch veganes Hähnchen und Fleischlose Burger, für Meeresfrüchte-Liebhaber gibt es Lobster, Oktopus und vieles mehr.

Apeiron Restaurant & Retail Management GmbH

Die Restaurants sind angelehnt an die Supper Clubs der 20er und 30er-Jahre, die Zeit der Prohibition, als sich die Menschen aufgrund zahlreicher Restriktionen heimlich in „Hinterhofclubs“ trafen und im Verborgenen den angenehmen Dingen des Lebens frönten -gutem Essen und coolen Drinks bei ausgelassener Stimmung,

Gegrillt wird auf offener Flamme, direkt vor den Augen der Gäste. Mit diesem Konzept führt The ASH Fine Casual Dining und Barkultur auf in Deutschland bislang nicht bekannte Art und Weise zusammen – und schafft damit ein gastronomisches Erlebnis, das sprichwörtlich weit über den Tellerrand eines herkömmlichen Speiselokals hinausreicht. Essen gehen war gestern, ASHen gehen ist heute.

Apeiron Restaurant & Retail Management GmbH

Kent Hahne
Kent Hahne, Geschäftsführer

Rück- und Ausblick von Kent Hahne, Geschäftsführer

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2021?

Auch das Jahr 2021 war für uns ein sehr herausforderndes und ereignisreiches Jahr. Anfangs noch im Lockdown, durften wir schließlich unsere Restaurants wieder öffnen und unserer Leidenschaft nachgehen – gute Gastgeber sein und unsere Gäste in unseren Restaurants verwöhnen. Natürlich war dies mit zahlreichen Auflagen verbunden. Aber wir haben schon zu Beginn der Pandemie unsere Hausaufgaben gemacht und waren mit unseren ausgearbeiteten Hygienekonzepten sehr gut vorbereitet. Dafür haben wir einen hohen sechsstelligen Betrag investiert, was sich nun bezahlt gemacht hat. Wir sind sogar noch weiter gegangen und haben uns als erster Markengastronom eine TÜV Zertifizierung für unsere Restaurants geholt. Auch dies war natürlich mit hohem Aufwand verbunden, aber wir wollten einfach alles tun, um unseren Gästen und Mitarbeitern die größtmögliche Sicherheit garantieren zu können. Die Gäste zahlen uns dies mit ihrem Vertrauen zurück. Natürlich ist noch nicht alles wieder beim Alten, aber wir schauen positiv in die Zukunft. Das ist auch der Grund, warum wir als apeiron im Jahr 2021 sogar noch zwei neue The ASH Restaurants eröffnet haben. Wir haben noch viel vor.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2022?

Wir werden uns auch in diesem Jahr stabilisieren und weiterentwickeln, aber auch noch weiterwachsen. Wir planen unter anderem, auch in diesem Jahr zwei neue The ASH Restaurant & Bar zu eröffnen. Die letzten beiden Jahre haben wir genutzt, um neue Strukturen zu implementieren, digitalisierter zu arbeiten und ein Team von Experten in der apeiron Zentrale, aber auch in den Restaurants selbst aufzubauen. Dabei geht es für uns in erster Linie darum, unsere Gäste an uns zu binden, sie bei jedem Besuch wieder aufs Neue von uns zu überzeugen. Dabei ist weniger manchmal mehr. Man ist immer versucht, noch mehr zu machen. Mehr Gerichte, mehr Aktionen, mehr Events. Das Geheimnis ist aber, die richtige Mischung zu finden. Und wir sind fest davon überzeugt, dass wir noch ganz viel Potential haben – dabei denke ich insbesondere an den B2B-Bereich.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Wir haben unsere Karte noch einmal überarbeitet, setzen immer mehr auf regionale Produkte und Nachhaltigkeit. Wir haben auch den Trend berücksichtigt, dass sich auch immer mehr Menschen fleischlos ernähren möchten. Das Steak wird immer Teil unseres Konzepts bleiben, aber wir möchten natürlich auch für Vegetarier oder Seafood-Liebhaber ein reichhaltiges Angebot bieten. Daher finden sich nun immer mehr Fleischersatzprodukte von bester Qualität auf unserer Karte. Diese Entwicklung wird noch weiter gehen.

Natürlich setzen wir auch weiterhin auf die Digitalisierung. Wir arbeiten immer „datenbasierter“, das bedeutet, wir werten genau aus, welche Produkte gut und schlecht laufen, zu welchen Zeiten wir besser und weniger gut besucht sind. Wir analysieren unsere Liefergebiete und optimieren so das Delivery-Geschäft. Ein besonderer Fokus wird in diesem Jahr auch auf unserem Butcher- & Retailshop liegen, den wir noch ein Stück weiter professionalisieren werden.
Aber unser Kernthema, das für uns immer am wichtigsten sein wird, ist und bleibt die Frage: Wie können wir unseren Gästen in unserem Restaurant das bestmögliche Erlebnis – sowohl kulinarisch als auch unterhaltend – bieten? Das treibt uns jeden Tag um und das ist auch gut so.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Hier kann ich fast mein Zitat vom vergangenen Jahr wiederholen: Wir sprechen intern nur noch von Chancen, denn das ist das, was meine Crews und mich in den vergangenen zwei Jahren täglich zur Extrameile angespornt hat. Natürlich haben wir alle die Pandemie und die daraus entstandenen Regulierungen durch die Regierung im Hinterkopf und besonders das Hotel- und Gaststättengewerbe ist nach, wie vor, besonders hart getroffen, aber wir geben nicht auf und erfreuen uns an jedem Gast. Wir werden gestärkt aus der Krise hervorgehen. Davon bin ich mehr, denn je überzeugt.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Wir sehen weiterhin positiv in die Zukunft und stellen uns den neuen Chancen. Die Welt wurde aufgerüttelt und auch wir haben Federn lassen müssen. Es gilt aber weiter nach vorn zu schauen. Wir wissen es zu schätzen, dass wir durch unsere Marken viele Möglichkeiten hatten, uns weiterzuentwickeln, hoffen aber auch weiterhin auf die Individualgastronomie. Denn nur der Mix aus beidem macht den Charme unserer wundervollen Branche aus. Wir Gastronomen sind weiter zusammengewachsen und das ist auch der richtige Weg, denn wir haben alle dasselbe Ziel: Menschen zu begeistern, zu verwöhnen und die Besuche in unseren Restaurants zu Erinnerungen werden zu lassen, denen immer wieder Neues folgen soll.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.