Starbucks

The Ash

The Ash in Zahlen, Deutschland

  BdS-Mitglied seit Januar 2015
Mitarbeiter 353
Auszubildende Fachmann/-frau für Systemgastronomie 8
Bachelorstudenten (duales Studium) 1
Restaurants 9
Umsatz 2020 17,76 Millionen Euro
The Ash

Frische, Qualität und erstklassiges Fleisch in Kombination mit urbanen Interieur der großen Metropolen dieser Welt – diese Attribute umschreiben das Konzept von The ASH – American Steak House. Neben original American und Argentinian Cuts werden auch Fisch und Lobster, frische Salate und zahlreiche Vorspeisen angeboten.

The Ash

Eine „Hawaii Poke Bowl” und der fleischlose „Beyond Meat Burger” zeigen, dass sich The ASH nicht nur der Tradition verpflichtet fühlt, sondern auch ganz aktuelle Foodtrends aufgreift. Gebraten wird auf offener Flamme, direkt vor den Augen der Gäste. Mit diesem Konzept führt The ASH Fine Casual Dining und Barkultur auf in Deutschland bislang nicht bekannte Art und Weise zusammen – und schafft damit ein gastronomisches Erlebnis, das sprichwörtlich weit über den Tellerrand eines herkömmlichen Speiselokals hinausreicht. Essen gehen war gestern, ASHen gehen ist heute.



Kent Hahne
Kent Hahne, Geschäftsführer

Rück- und Ausblick von Kent Hahne, Geschäftsführer

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Das Jahr 2020 war für uns ein sehr herausforderndes, jedoch auch ereignisreiches Jahr. Wie der Großteil der Wirtschaft hatten natürlich auch wir Hürden zu bewältigen und mussten uns selbst in der „neuen Welt“ erst einmal finden. Für uns kam Resignation nie in Frage und wir begannen mit dem Brainstorming. Schnell kamen sehr viele Ideen aus unseren Reihen und unser Blick ging Richtung Zukunft. Wir sind unglaublich dankbar für den Support unserer Gäste und vor allem auch die tägliche positive Energie, die uns durch unsere Kollegen in unseren Restaurants entgegentritt. Wir haben selbstverständlich mit dem aus der Pandemie resultierenden Umsatzverlust zu kämpfen. Jedoch sind wir als apeiron Familie mit allen unseren Restaurants noch enger zusammengerückt und das ist unser „Fuel“ für die Zukunft.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Wir sehen 2021 als ein Jahr der Stabilisierung und internen Weiterentwicklung. 2020 hat uns den Kick-Start in die Digitalisierung gegeben und wir haben uns in kürzester Zeit mit Dingen beschäftigen müssen, die wir zu einem späteren Zeitpunkt geplant hatten. Für uns steht dieses Jahr im Zeichen der Psychologie und Sicherheit, sowohl für unsere Gäste als auch für unsere ASHbees.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Wo soll ich anfangen… Wir haben uns letztes Jahr in einem rasanten Tempo entwickeln dürfen. Zu erwähnen ist hierbei unter anderem unser The ASH „Curbside Pickup & Delivery“, bei dem wir uns täglich über Bestellungen neuer Gäste freuen dürfen. Des Weiteren haben wir unsere Fühler in Richtung Retail ausgestreckt und dadurch ist unser „The ASH Butcher Shop“ geboren worden, in dem wir nicht nur unsere original The ASH Saucen, sondern auch unser Fleisch in gewohnter Premium-Qualität anbieten dürfen. Und natürlich ist der Fokus noch mehr in Richtung Digitalisierung gerückt und wir stellen uns täglich die Frage, wie wir unsere Gäste damit noch mehr begeistern und dabei auch noch unsere operativen Abläufe weiter optimieren können.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Wir sprechen intern nur noch von Chancen, denn das ist das, was mich und meine Crews im vergangenen Jahr täglich zur Extrameile angespornt hat. Natürlich haben wir alle die Pandemie und die daraus entstandenen Regulierungen durch die Regierung im Hinterkopf, aber auch hierauf sind unsere Restaurants vorbereitet. Momentan führt der TÜV Rheinland eine Zertifizierung in unseren Restaurants durch und überprüft diese nach dem neuen Standard „Hygiene- und Infektionsschutzmanagement im Hotel- und Gaststättengewerbe“. Wir wollen Menschen glücklich machen und lassen hierbei die Sicherheit unserer ASHbees und Gäste nicht aus dem Auge.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Wir sehen weiterhin positiv in die Zukunft und stellen uns den neuen Chancen. Die Welt wurde aufgerüttelt und auch wir haben Federn lassen müssen. Jetzt ist es an der Zeit, sich wieder aufzurappeln und nach vorne zu schauen. Wir wissen es zu schätzen, dass wir durch unsere Marken viele Möglichkeiten hatten, uns weiterzuentwickeln, hoffen aber auch weiterhin auf die Individualgastronomie. Denn nur der Mix aus beidem macht den Charme unserer wundervollen Branche aus. Auch wir Gastronomen sind zusammengewachsen und das müssen wir weiter ausbauen, denn wir haben alle dasselbe Ziel: Menschen zu begeistern, zu verwöhnen und die Besuche in unseren Restaurants Erinnerungen werden zu lassen, denen immer wieder Neues folgen soll.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.