Starbucks

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Starbucks in Zahlen, Deutschland

*Schätzung BdS-Mitglied seit Januar 2013
Mitarbeiter 2.161
Auszubildende Fachmann/-frau für Systemgastronomie 8
Restaurants
davon Franchise
154
18
Umsatz 2018 123 Millionen Euro*

Seit den Anfängen im Jahr 1971 hat sich die Starbucks Coffee Company dem nachhaltigen Kaffeeanbau verschrieben und verwendet ausschließlich Arabica-Bohnen bester Qualität. Heute ist das Unternehmen mit seinen Coffee Houses an Standorten auf der ganzen Welt der führende Röster und Händler von Kaffeespezialitäten. Starbucks Philosophie ist es, seinen Gästen den besten Kaffee und ein unvergessliches Erlebnis anzubieten. Dabei ist Starbucks mehr als ein Kaffeehaus, sondern ein Ort, an dem man sich mit Freunden trifft, liest, arbeitet und sich wohlfühlt.

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Die Starbucks Partner (Mitarbeiter), die zu professionellen Baristas ausgebildet werden, bereiten jedes bestellte Getränk individuell und von Hand zu. Neben den Wünschen der Gäste ist Starbucks immer daran interessiert, größere Trends im Foodbereich umzusetzen. So gibt es im Angebot der Coffee Houses auch glutenfreie und vegane Produkte.

Starbucks ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Das Programm C.A.F.E. (Coffee and Farmer Equity Practices) umfasst das Engagement für nachhaltigen Kaffeeanbau und gerechten Handel, Schutz der Umwelt und aktive Einbindung in die Gemeinden.

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Kai Bordel, Managing Director Starbucks Germany

Rück- und Ausblick von Kai Bordel, Managing Director Starbucks Germany

Wie zufrieden waren Sie mit dem Geschäftsjahr 2018?

2018 war ein sehr spannendes und erfolgreiches Jahr für Star­bucks. Wir haben zwölf Neueröffnungen gefei­ert: Darunter waren auch die ersten Coffee Houses in Ulm, Augsburg und Siegen, die sehr gut angenommen wurden. Außerdem rollten wir mit acht jungen Erwachsenen unseren Aus­bildungsjahrgang zum Fachmann für Systemgastronomie weiter aus. Des Weiteren haben wir circa 100 Geflüchteten die Möglichkeit ge­geben, Starbucks als Unternehmen und poten­ziellen Arbeitgeber durch Workshops näher kennenzulernen.

Welche Highlights waren 2018 für Ihr Unternehmen prägend?

Im Jahr 2018 hat Starbucks den Nitro Cold Brew u. a. in Stores in Berlin, München, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg eingeführt. Dieser mit Stickstoff versetzte Kaffee wird in unseren Coffee Houses frisch gezapft und überzeugt mit seiner sam­tigen Crema und seinem natürlich­süßlichen Aroma. Ein Zusammenspiel aus afrikanischen und lateinamerikanischen Bohnen, kombiniert mit einer zeitintensiven Brühmethode in kaltem Wasser, verleiht dem Nitro Cold Brew seinen einzigartig schokoladig­süßen Geschmack mit leichten Zitrusaromen.

Ein weiterer Höhepunkt waren die neuen Reusable Cups, die seit Frühjahr den nach­haltigen Kaffeekonsum auch unterwegs möglich machen – sofern man keinen Mehrwegbecher dabei hat.

Welche Erwartungen haben Sie an das Jahr 2019?

Wir haben gleich zu Beginn des Jahres eine neue, leichtere Espresso­-Sorte eingeführt, die nun neben dem klassisch dunklen Signature Roast Espresso für alle Kaf­feegetränke unseren Kunden zur Auswahl steht. Trotz der milderen und natürlich süßen Ge­schmacksnote ist der Koffeingehalt bei der neu­en Röstung genauso hoch wie beim Signature Roast Espresso. Wir sind gespannt, wie schnell unsere Gäste den sanfteren Kaffeegeschmack des Blonde Roast für sich entdecken werden. Er ist definitiv jetzt schon ein Highlight für mich.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Mit Berlin, Düsseldorf und Frankfurt haben wir seit diesem Jahr noch mehr Coffee Houses eröffnet, in denen wir ausgefal­lene Reserve®Kaffees anbieten. Mit diesem neuen Konzept können wir unsere Kaffeeexpertise auf eine andere Weise weitergeben – indem wir auch ausgefallene Brühmethoden wie Siphon oder Clover® anbieten und so unsere Gäste in ganz neue Geschmackswelten entführen.

Mit der Einführung der Reusable Cups und der Beteiligung an der Initiative „Refill Deutschland“, mit der wir kostenfrei Leitungswasser in unseren Coffee Houses anbieten, zeigt Starbucks einmal mehr, dass wir unsere Verantwortung für die Umwelt ernst nehmen. Diese beiden Neuerun­gen ergänzen sich bestens mit dem „Bring Your Own Tumbler“­Konzept, bei dem jeder Gast 30 Cent Rabatt erhält, sofern er sein Getränk in einen mitgebrachten Becher füllen lässt. Im letzten Jahr konnten wir einen rasanten Anstieg der Mehrwegbecher-­Nutzer verzeichnen, worü­ber wir uns natürlich sehr freuen.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung und was ist Ihre größte Hoffnung?

Nach der Einführung des Nitro Cold Brew werden wir weiterhin an der Ent­wicklung innovativer Produkte arbeiten, die bestens von unseren professionell ausgebildeten Barista zubereiten werden können. Ziel unserer Barista wird es weiterhin sein, ihre Kaffee­ expertise an unsere Gäste weiterzugeben und ihnen dadurch neue Geschmackswelten zu er­öffnen. Natürlich werden wir uns auch in die­sem Jahr wieder nach geeigneten Städten um­schauen, in denen wir neue Coffee Houses eröffnen können, und sicherlich werden auch weitere Stores hinzukommen, in denen wir die einzigartigen Reserve®Kaffees anbieten.

Was sind Ihre Werte und wie leben Sie diese?

Als weltweit tätiges Unternehmen wissen wir um die Verantwortung, die wir für unsere Umwelt tragen. Deshalb achten wir sehr genau darauf, den Eingriff entlang der gesamten Wertschöpfungskette so gering wie möglich zu halten – sei es mit Programmen zum nach­haltigen Kaffee­ und Teeanbau, zur ressourcen­schonenden Produktion oder im Hinblick auf das Vermeiden und das Recyceln von Verpa­ckungsmaterial.

Beispielsweise werden 99 % unseres Kaffees moralisch vertretbar angebaut. Damit sind wir der größte Kaffeehändler, der das erreicht hat.

Mit unserem „Bring Your Own Tumbler“­Kon­zept ermöglichen wir es unseren Gästen bereits seit 2002, ihr To­-go­Getränk in einem Mehr­wegbecher zu erhalten. Außerdem werden bis 2020 jegliche Plastikstrohhalme aus unseren Coffee Houses verschwinden und durch recycle­bare Plastikdeckel ersetzt.

Bei Starbucks begegnen sich Gäste, Partner und Zulieferer auf Augenhöhe, in einer Umge­bung geprägt von Individualität, Gleichberech­tigung, Respekt und Verantwortung – unab­hängig von Herkunft, Bildung oder persönlicher Orientierung. Als offizieller Partner der Orga­nisation für Mentorenprogramme „Rock Your Life!“ haben wir in diesem Jahr auch mehrere Barista­-Trainings für bildungsbenachteiligte Ju­gendliche organisiert, um ihnen so den Berufs­einstieg zu erleichtern.


Das Interview wurde im März 2019 geführt.


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