SIGNAL IDUNA

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Die SIGNAL IDUNA Gruppe ist seit über 100 Jahren am Markt. Sie hält das gesamte Spektrum moderner Versicherungs- und Finanzdienstleistungen vor. Als berufsständisch orientierter Versicherer pflegt die SIGNAL IDUNA auch enge Beziehungen zu den Organisationen der Gastronomie. So besteht seit 2017 auch eine Kooperation mit dem Bundesverband der Systemgastronomie.


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Christoph Lockemann, Zielgruppendirektor Handel und Dienstleitungen

Rück- und Ausblick von Christoph Lockemann, Zielgruppendirektor Handel und Dienstleistungen

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Das abgelaufene Geschäftsjahr ist besser gelaufen, als zu erwarten war. Unsere Brutto-Beitragseinnahme stieg um rund drei Prozent auf über sechs Milliarden Euro. Wir haben ein fast so gutes Vertriebsergebnis erzielt wie 2019, und das war das beste bislang überhaupt. Hier waren unter anderem drei Faktoren wichtig. Zum einen hatten die Menschen in der Pandemie mehr Zeit. Die nutzten sie unter anderem dafür, ihren Versicherungsschutz zu überprüfen und neu zu ordnen. Zweiter Punkt ist unsere frühzeitig begonnene, erfolgreiche Digitalisierung: Unser Vertrieb ist auf vielen Kanälen gut erreichbar – ob online, per App oder Videocall. Die gesparten Wege und die so gewonnene Zeit fließen in die Beratungsgespräche. Und drit­tens hat unser Außendienst diese Phase genutzt, um eingeschlafene Kundenkontakte wieder zu reaktivieren. Das haben die Kundinnen und Kunden honoriert.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Wir wollen weiter auf der Wachstumsspur bleiben. Auch für dieses Jahr gehen wir von einem Prozentsatz mit einer Drei vor dem Komma aus. Produkte wie unsere schon mehrfach ausgezeichnete SI WorkLife-Familie, bestehend aus Grundfähigkeits- und Berufsunfähigkeitsversicherung, kommen am Markt gut an. Alles in allem sehen wir keinen Grund, vom Beitragsziel abzuweichen, das wir uns in unserem Transformationsprogramm gesetzt haben: Bis 2023 möchten wir an die Sieben-Milliarden-Euro-Grenze herankommen

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Persönlich habe ich diese Zeit als sehr durchwachsen empfunden. Vor allem die Kontaktbeschränkungen bedeuten für mich eine starke Umstellung. Denn ich bin eher der Typ, der sich gerne persönlich austauscht. Das gilt für das be­rufliche und private Umfeld. Videokonferenzen, soziale Netzwerke oder auch das Telefon sind zwar hilfreich, aber kein Ersatz. Als Vater von vier schulpflichtigen Kindern finde ich auch das Miteinander von Homeoffice und Home­schoo­ling nicht so ganz leicht. Beispielsweise ist es den Kindern nicht immer zu vermitteln, dass ich zwar zuhause, aber trotzdem nicht uneingeschränkt ansprech­bar bin.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Beruflich habe ich gelernt: Man muss tatsächlich nicht alles vor Ort besprechen, Videokonferenzen sind für viele Themen ein hilfreicher Ersatz. Wenngleich ich dadurch die Tendenz beobachte, sich intern fast zu häufig auszutauschen. Zeit spare ich durch die fast vollständig fehlende Reisetätigkeit. Damit dies funktioniert, muss man sich auf seine existierenden persönlichen Kontakte und Netzwerke verlassen können. Schwierig ist es beispielsweise, neue Partnerschaften ausschließlich remote einzugehen. Vertrauen und Verbindung bauen sich nur schwer über das Telefon auf. Persönlich hoffe ich, dass wir Pandemie und Lockdown bald hinter uns lassen können. Denn Freundschaften leiden merklich.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.


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