Shoes for Crews

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Shoes For Crews wurde 1984 als Familienunternehmen von Stan Smith in New York gegründet. Bei seinen Gesprächen mit einigen Marken in der US-Systemgastronomie wurde er immer wieder auf das Fehlen von Schuhen, die auf den rutschigen Böden nicht rutschen, hingewiesen, woraufhin er aktiv wurde und eine enorm rutschhemmende Sohle entwickelte.

Die Sohle fand sofort enormen Anklang und bald war Shoes For Crews Lieferant für die großen Marken der Systemgastronomie in den USA. Im Jahr 2000 wurde dann die Europaniederlassung in Shannon, Irland, gegründet. Heute beliefert Shoes For Crews mehr als 100.000 Arbeitsplätze weltweit mit Schuhen und Antirutsch- sowie Stehmatten und ist die erste Wahl dafür, Rutschunfälle zu verhindern.

Das Logistikzentrum für Europa befindet sich in Venlo in den Niederlanden, wo permanent über 300.000 Paar Schuhe lagern und jedem Kunden in Deutschland in spätestens 48 Stunden geschickt werden. Ein Team von 12 Mitarbeitern ist für die Kundenbetreuung in Deutschland verantwortlich und bietet für jeden Kunden in der Systemgastronomie eine individuelle Lösung, wie Mitarbeiter vor Rutschunfällen geschützt werden können. Die Schuhe werden für die jeweiligen Bedürfnisse des Mitarbeiters entwickelt, wobei das Credo immer Sicherheit, Mode und Komfort ist.

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Stephan Huber, General Manager Europe

Rück- und Ausblick von Stephan Huber, General Manager Europe

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Wie für alle Unternehmen, die sich auf die Belieferung des HORECA-Marktes spezialisiert haben, war auch für Shoes For Crews 2020 ein sehr schwieriges Jahr. Die Unsicherheit des ersten Lockdowns bezüglich Dauer und Auswirkungen hat auch uns viele schlaflose Nächte bereitet. Nachdem die Maßnahmen des ersten Lockdowns aufgehoben worden waren, hat sich unser Geschäft wieder sehr schnell normalisiert, obwohl wir leider auch mehrere Kunden verloren haben, die den ersten Lockdown nicht überstanden hatten. Obwohl der zweite Lockdown uns ebenso hart getroffen hat, da die Politik leider wieder zuerst unsere HORECA-Kunden geschlossen hat, obwohl es hervorragende Hygienekonzepte gab, war anders als im ersten Lockdown für uns klar, dass diese Krise trotzdem ein Ende finden wird, weswegen wir als Unternehmen die Entscheidung getroffen haben, zu investieren und uns auf den Exit mit mehr Personal, besserem Service und vor allem Lagerbestand vorzubereiten.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Das Jahr 2021 hat auch für Shoes For Crews sehr schwierig begonnen und es ist äußerst schwierig zu akzeptieren, dass die Politik nach wie vor keine Öffnungskonzepte für die Gastronomie hat, wodurch es leider keine vernünftige Planungsgrundlage gibt. Trotzdem sind wir überzeugt davon, dass sich die Lage im zweiten Halbjahr entspannen wird, und haben uns darauf ausführlich vorbereitet. Wir werden bis Ende des Jahres sechs neue Mitarbeiter einstellen und haben gerade neun neue Schuhmodelle vorgestellt, um unseren Kunden noch mehr individuelle Lösungen bei der Wahl des Schuhwerks für die Mitarbeiter bieten zu können.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Da wir schon seit vielen Jahren auf Mitarbeiter im Homeoffice gesetzt haben und die dafür notwendigen Lösungen alle vorhanden waren, hat uns die Corona-Krise operativ nicht so hart getroffen wie viele andere Unternehmen. Zudem waren wir in der glücklichen Lage, dass wir keinerlei Beeinträchtigung in unserer Supply Chain erfahren mussten. Nichtsdestoweniger hatten auch wir erhebliche Umsatzeinbußen in den beiden Lockdowns zu beklagen. Trotzdem haben wir uns dafür entschieden, der HORECA-Branche treu zu bleiben und sogar noch in Personal, Produkte und Lagerbestand zu investieren, um unseren Kunden in der Gastronomie auch in Zukunft einen hervorragenden Service bieten zu können.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Trotz zahlreicher Herausforderungen sehe ich persönlich sehr positiv in die Zukunft und auch die Zukunft des Unternehmens sehe ich sehr positiv, da wir im Moment sehr aktiv an neuen Plänen und Visionen arbeiten.

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Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.