L'Osteria

L'Osteria

L'Osteria in Zahlen, Deutschland

  *systemweit
**nur FR L'Osteria SE
Mitarbeitende ca. 6.000*
Auszubildende Fachmann/-frau in der Systemgastronomie 24**
Auszubildende Fachkraft im Gastgewerbe in der Systemgastronomie 4**
Bachelorstudent/in (duales Studium) 3**
Restaurants
davon in Franchise-/Joint-Venture-Restaurants
152*
106*
Umsatz 2021 Über 200 Millionen Euro*
L'Osteria

In Nürnberg eröffnete im Jahr 1999 die erste L’Osteria, die schnell zum Geheimtipp wurde. Der Erfolg bestärkte die Gründer, Friedemann Findeis und Klaus Rader, das Konzept weiterzuverbreiten. Es folgten Restaurants in Rosenheim, Regensburg und München. 2009 eröffnete Matthias Seliger als erster Franchisepartner eine L’Osteria in Neumarkt in der Oberpfalz. Zudem entstand in diesem Jahr in Augsburg der erste „Freestander“. Schon bald ging es von Bayern nach ganz Deutschland, bis 2011 schließlich das erste Mal Auslandsluft geschnuppert wurde: Maria Klara Heinritzi wurde Franchisepartnerin für Österreich.

L'Osteria

Mit der Schweiz, England, Tschechien, den Niederlanden, Frankreich und Luxemburg folgten über die Jahre sechs weitere europäische Länder. Seit 2016 ist Mirko Silz als CEO mit an Bord und arbeitet an der stetigen Weiterentwicklung sowie dem Wachstum der Marke L’Osteria – ohne dabei die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter:innen und Gäste aus den Augen zu verlieren. Besonderes Augenmerk legt er zudem auf das Weiterführen der starken, wertebasierten Unternehmenskultur und die Mitarbeiter-Förderung.

L'Osteria

Aktuell ist L’Osteria an über 150 Standorten in acht Ländern vertreten. Dabei basiert das Unternehmen auf einem Drei-Säulen-Prinzip: Je etwa ein Drittel der Restaurants werden von der FR L'Osteria SE selbst sowie von Joint-Venture- oder Franchise- Partner:innen betrieben. Dieses Verhältnis möchte die Markengastronomie auch bei ihren ambitionierten Wachstumsplänen beibehalten. Neben weiteren Eröffnungen im Kernmarkt Deutschland steht zudem die verstärkte Expansion ins Ausland im Fokus.  

L'Osteria

Erfolg und Sympathie schließen sich bei L’Osteria keineswegs aus: Innerhalb der „La Famiglia“ setzt man gezielt auf ein kooperatives Miteinander zwischen Lieferant:innen, Partner:innen und Mitarbeiter:innen. Davon profitiert auch der Gast: Service und Gastfreundschaft werden bei L’Osteria großgeschrieben. Die zuverlässige Qualität der Produktpalette rund um die „beste beste Pizza & Pasta d’amore“ und ein ansprechendes Ambiente im Restaurant sowie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis runden das Konzept ab. Seit April 2020 können die Gäste das L’Osteria Erlebnis nicht nur im Restaurant erleben, sondern dank des unternehmenseigenen Lieferservice auch einfach und bequem nach Hause bestellen


Mirko Silz
Mirko Silz, Geschäftsführer

Rück- und Ausblick von Mirko Silz, Geschäftsführer

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2021?

2021 war wieder ein herausforderndes Jahr für unsere Branche. Der weiterhin bestehende Flickenteppich an Verordnungen und die damit verbundene fehlende Planbarkeit haben das Führen eines bundesweit agierenden Unternehmens deutlich erschwert.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2022?

Auch dieses Jahr mussten wir als Branche erneut und bedingt durch die Pandemie herbe Rückschläge einstecken, die uns sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld jede Menge Kraft gekostet haben. Trotzdem hilft es uns nicht, die Köpfe aus Verzweiflung in den Sand zu stecken. Statt Jammerei brauchen wir Zuversicht und Mut, um die Probleme in unserer Branche anzugehen und entsprechende Lösungen zu finden. Das sollte unser aller Ziel für das Jahr 2022 sein.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Es freut uns sehr, dass wir trotz der Herausforderungen rund um die Corona-Pandemie unser 150. Restaurant eröffnen sowie einen Eröffnungsrekord mit 19 Restauranteröffnungen zwischen April und Oktober 2021 aufstellen konnten. Besondere Highlights waren dabei die Eröffnung der L’Osteria Lyon und damit unseres ersten Company-Standorts im Ausland sowie die Eröffnung der L’Osteria Piccola am Kölner Hauptbahnhof, mit der wir erstmals ein reines Take-away-Konzept an einem Verkehrsknotenpunkt umgesetzt haben. Ein weiterer Meilenstein für die Markenentwicklung war auch die Einführung der L’Osteria Premium-Pasta-Fertiggerichte in den LEH.

2022 feiern wir "15 Jahre BdS". Was verbinden Sie mit Ihrem Verband?

Restaurant-Business ist People-Business. Dabei formt jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter das Ansehen und das Gesicht unserer Branche nach außen – sie sind die Seele der Systemgastronomie. Die Interessen dieser Menschen in der Öffentlichkeit zu vertreten, sie zu stärken und zu unterstützen, dafür steht der BdS. Dabei ist der Verband nicht nur die Stimme der Systemgastronomie, sondern auch meine.

Welche Signale waren für Sie entscheidend?

In privater Hinsicht waren sicherlich meine zwei Hochzeiten sowie die Geburten meiner drei Kinder lebensverändernde positive Signale. Aus beruflicher Sicht war es der Impuls, mich aus dem Immobiliengeschäft zurückzuziehen und in der Systemgastronomie neu anzufangen. Seither begleiten mich die Signale unserer Branche und leiten mich auf meinem mittlerweile über 30 Jahre andauernden Weg in der Systemgastronomie. Auch ich möchte weiterhin positive und zukunftsfördernde Signale für und in unsere Branche senden. Mein aktuell wohl wichtigstes Signal: Lasst uns nach vorne blicken und es gemeinsam angehen – digitaler, sozialer, liberaler und nachhaltiger.


Das Interview wurde im März 2022 geführt.