KINDer

Emskind

Nierskind

Ruhrkind

KINDer in Zahlen, Deutschland

Umsatz 2020 3,27 Millionen Euro
Mitarbeiter 90
Restaurants 3
Auszubildende Fachmann/-frau für Systemgastronomie 3
KINDer

Echte DryAged Steaks aus eigener Reifung, frischer Fisch & saftigste Burger

Als Hommage an sein Vater, der sein ganzen Leben lang eine traditionelle Metzgerei betrieb, entwickelte Frank Klix (selber auch gelernter Metzger) das erste „Kind“ als Kombination aus Metzgerei und Restaurant. Hier sucht man sich an der Beefbar sein Fleisch oder seinen Fisch und den passenden Cut selber aus.

Wir servieren zarteste Steaks, besten Fisch in Sashimi-Qualität, frisches Tatar und frisch gewolfte Burger und definieren uns als Fleischmanufaktur. Unsere Weidenrinder (deutsche Färsen) beziehen wir zu 100% aus unserer Heimat und nur von ausgesuchten Höfen. Zusätzlich bieten wir immer eine große Auswahl an Spezial-Cuts aus der ganzen Welt an.

Unser Fleisch lassen wir nach alter Handwerkskunst am Knochen trocken reifen ("dry-aged"), um so einen einzigartigen, vollen Geschmack mit bester Marmorierung zu erzielen. Das mit viel Geduld, Erfahrung und Sorgfalt gereifte Fleisch wird auf unserem Grill auf den Punkt zubereitet.


KINDer
Frank Klix, Geschäftsführer

Rück- und Ausblick von Frank Klix, Geschäftsführer

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

2020 war ein sehr spannendes Jahr. Unsere Flexibilität im System, aber auch die letzten Jahre der Digitalisierung in unserem Unternehmen haben uns gut durch die Corona-Pandemie gebracht. Wir haben die ruhige Zeit genutzt, um neue Projekte anzuschieben. So war 2020 trotz aller Schwierigkeiten und Einbußen ein Jahr der Weiterentwicklung und auch Festigung.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Alles 2020 neu Eingeführte soll von bewusster Kompetenz zu unbewusster Kompetenz werden. Nach fast einem halben Jahr Abstinenz freuen wir uns, endlich wieder Gastgeber sein zu können.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Wir haben in den letzten beiden Jahren bereits auf Digitalisierung gesetzt und werden diese auch im kommenden Geschäftsjahr weiter ausbauen. Künstliche Intelligenz hilft uns nicht nur produktiver zu werden, sondern begleitet unser Team dabei, seine Aufgabe noch besser ausüben zu können. Digitalisierung heißt für uns daher nicht das Ersetzen von Menschen, sondern eine Unterstützung beim Erreichen unseres Unternehmensziels. Und hier hat sich das Ziel nie geändert: Gastzufriedenheit. Diese wird nach dem Lockdown gewiss nur mit noch höherem Anspruch an uns selbst erreicht.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Trotz des wirtschaftlichen Verlustes war das vergangene Jahr für uns sehr wertvoll. Wir haben viel Unterstützung und Zuspruch von unseren Gästen erfahren, sind im Team noch mehr zusammengewachsen und haben gemerkt, wie sehr die Digitalisierung uns planerisch geholfen hat, Stabilität in das bewegte Jahr zu bekommen. Durch diese Stabilität konnten wir unserem Team wirtschaftliche und berufliche Sicherheit bieten. Das macht mich besonders stolz.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Nichts ist planbar. Daher ist mehr denn je schnelles und flexibles Handeln erforderlich. Die Zeit, wo ausschließlich Spezialisten gefragt waren, ist vorbei und sie erfordert nun Generalisten, die themenübergreifend Verbindungen schaffen können. Diese Denkstruktur hat uns geholfen, die Krise nicht nur zu überstehen, sondern gestärkt aus ihr hervorzugehen.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.