Schwartauer Werke

Schwartauer Werke

Schwartauer Werke

Seit 1899 sind die Schwartauer Werke als mittelständisches Familienunternehmen fest in Schleswig-Holstein verwurzelt. Was einst mit Konfitüre begann, stellt nach wie vor die Kernkompetenz des Unternehmens dar. An dem Firmensitz in Bad Schwartau arbeiten heute über 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben Konfitüren und Brotaufstrichen umfasst die Produktpalette unter anderem Müsli- und Früchteriegel, Dessertsaucen sowie Kaffeesirupe. Zudem produziert Schwartau seit über 30 Jahren Fruchtzubereitungen für Partnerunternehmen in der Systemgastronomie.

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Jop Peek, Vorsitzender der Geschäftsführung

Rück- und Ausblick von Jop Peek, Vorsitzender der Geschäftsführung

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Das Jahr 2020 ist in unseren verschiedenen Geschäftsbereichen sehr unterschiedlich verlaufen. Unser Konfitürengeschäft hat sich durch das veränderte Konsumentenverhalten während der Pandemie positiv entwickelt, denn das Frühstücken zu Hause hat in dieser Zeit deutlich zugenommen. Unsere Vertriebsbereiche Out-of-Home und Systemgastronomie wurden unterdessen stark durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens, z.B. die Schließung von Restaurants und Hotels sowie die reduzierte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und damit verbundene wegfallende Impulskäufe beeinflusst. Trotz aller Herausforderungen, die wir aufgrund der COVID-19-Pandemie hatten, war unsere Zusammenarbeit mit unseren Kunden in der Systemgastronomie verlässlich und vertrauensvoll.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Für das erste Halbjahr erhoffen wir uns eine leichte Normalisierung in unseren von der Pandemie stark betroffenen Bereichen. Dies wird auf Grund unserer internationalen Ausrichtung vom weiteren Verlauf der Pandemie in Europa abhängen.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

In unserem Fokus standen und stehen von Anfang an die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Aufrechterhaltung unseres Geschäftsbetriebes als Teil der systemrelevanten Lebensmittelindustrie. Um dies zu gewährleisten, mussten kurzfristig viele Anpassungen und Vorkehrungen in unserer täglichen Arbeit vorgenommen werden. Neben diesen Veränderungen hat sich auch die Nachfrage nach unseren Produkten verändert, worauf wir mit einer flexiblen Planung reagieren mussten.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Die Corona-Krise hat uns alle sowohl geschäftlich als auch persönlich hart getroffen. Nichtsdestotrotz sehe ich diese Krise auch als Inspiration, die eigene Komfortzone zu verlassen und Veränderungen voranzutreiben. Ich hätte es nie für möglich gehalten, wie schnell wir heute Änderungen in unserem Unternehmensalltag umsetzen können. Das wirkt sich wiederum positiv auf unseren Fortschritt in den Bereichen Innovation, Unternehmenskultur, Nachhaltigkeit und Digitalisierung aus. Dieses Potenzial gepaart mit der Flexibilität und Kreativität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können wir nutzen, um zu wachsen und uns weiterzuentwickeln.

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Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.