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GEV

REPA ist Europas führender Ersatzteil-Distributor für die professionelle Küche, für Kältetechnik, für Haushaltsgeräte sowie für Kaffee- und Vendingautomaten. Wir bieten die größte Auswahl an hochwertigen Ersatzteilen, viele praktische Wartungskits und den besten Service. Mit über 700 Mitarbeitern an 13 internationalen Standorten und mehreren automatisierten Lagern können wir al­le Ersatzteile schnell und effizient liefern. Heute bestellt, morgen geliefert. Zur REPA-Gruppe gehören LF (Italien), GEV (Deutschland), EPGC (Frankreich), Atel (Italien) und CCS (UK).


Matthias Göttler, Director GEV Service
Matthias Göttler, REPA Group Director DACH QSR

Rück- und Ausblick von Matthias Göttler, REPA Group Director DACH QSR

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Das Geschäftsjahr war, wie zu erwarten, für viele Unternehmen in der Gastronomiebranche ein turbulentes Jahr. Die Lockdowns haben ihre Spuren hinterlassen und wir bekamen auch als Teil der REPA-Gruppe die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren. Dennoch konnte GEV, trotz eines Umsatz- und Gewinneinbruchs im Jahr 2020, das Jahr besser abschließen als erwartet. Auch wir haben, wie viele Unternehmen, schnell auf die Krise reagiert und unser Produkt- und Serviceangebot erweitert, um unsere Endkunden mit Schutz- und Desinfektionsprodukten zu versorgen.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten durch die Corona-Krise gestaltet es sich schwierig, eine Prognose für das Geschäftsjahr 2021 abzugeben. Grundsätzlich blicken wir aber auch im Zusammenhang mit dem Ausbau unserer Geschäftsbereiche im Vending, Kaffee, in der Kältetechnik und im Haushaltssegment positiv in die Zukunft. Wir sind zuversichtlich, dass auch wir die nächsten Ein­schränkungen gut bewältigen werden, zumal auch der Liefer- und Abholservice für Gastronomen in Zeiten des Lockdowns oft die einzige Einnahmequelle bleibt. Gastro-Betriebe in Kranken­häusern und Pflegeeinrichtungen sind zudem systemrelevant und alle müssen zuverlässig funktionieren.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

COVID-19 hat sich schnell verbreitet und ebenso dynamisch entwickelten sich die Ereignisse im Umfeld der Pandemie. Eines aber bleibt unverändert stark: unser Einsatz für die Sicherheit, die Gesundheit und das Wohlbefinden unseres Teams, unserer Geschäftspartner und der Gemeinschaften, für die sie tätig sind. In der heutigen einzigartigen Situation werden Unternehmen wie das unsere in vielen Ländern als unverzichtbar für die Bereitstellung wichtiger Infrastruktur eingestuft. Unsere engagierten Mitarbeiter und Partner auf der ganzen Welt werden weiterhin mit ganzer Kraft alles tun, um in der jetzigen noch nie dagewesenen Zeit bestmöglich für unsere Kunden und unsere weltweite Gemeinschaft da zu sein.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass mobiles Arbeiten nicht nur einen positiven Einfluss auf die Flexibilität, Modernität und digitale Transformation des Unternehmens hat. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann durch die individuelle Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsorts immens profitieren. Wir ermöglichen daher grundsätz­lich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ortsunabhängig zu arbeiten. Natürlich können sich nicht alle unsere Mitarbeiter ins Homeoffice begeben. Unsere Lagermitarbeiter arbeiten vor Ort und sichern einen reibungslosen Service für unsere europaweiten Kunden. Die Arbeit im Lager ist essenziell und wir achten extrem darauf, unseren Lagerfachkräften einen sicheren Arbeitsort mit Einhaltung aller Sicherheitsauflagen bereitzustellen.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.