FRoSTA Foodservice GmbH

FRoSTA Foodservice

 

 

Als anerkannter Tiefkühl-Spezialist für den Außer-Haus-Markt kennt FRoSTA Foodservice die besonderen Anforderungen dieser Kundengruppe ganz genau – sie stehen bei der Entwicklung und Produktion der Convenience-Produkte im Fokus.

Neben einem hochwertigen und umfangreichen Convenience-Sortiment aus Burgerpatties, Fertiggerichten, Fischprodukten, Gemüsemischungen, Kräutern, Pfannengemüsen, Profi-Beilagen, Frucht-Genuss, Frühstücks- und Teigprodukten werden auch Spezialprodukte für das gastronomische Angebot der Systemgastronomie entwickelt. Durch den engen Austausch mit den verschiedensten Anwendern von Convenience-Produkten, zeichnen sich die Produkte deshalb auch durch eine hohe Anwenderfreundlichkeit und Gelingsicherheit aus. Zudem erlauben die Breite des TK-Sortiments und die Vielzahl der Produkte innerhalb der verschiedenen Sortimentsbereiche dem Anwender eine kreative Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten.

Die Markenartikel zeichnen sich allesamt durch einen hohen Bekanntheitsgrad, beste, natürliche Zutaten, einen außergewöhnlich guten Geschmack und anwenderorientierte System-Lösungen aus. Die schnelle Umsetzung neuer Ernährungstrends und die Entwicklung von Produkt-Innovationen bestimmen das unternehmerische Handeln bei FRoSTA.

Nachhaltigkeit bei höchster Produktqualität ist bei FRoSTA die Maxime und täglich gelebte Marken-Philosophie! So zählen zu den selbst auferlegten Standards z.B. die fast ausschließliche Verwendung von MSC-zertifizierten Fischprodukten, die Vermeidung von Flugtransporten durch Verwendung von Obst und Gemüse aus Freilandhaltung (kein Treibhausgemüse), die Nutzung der Sonnenkraft für die Tiefkühlung (Solarenergie) sowie die stetige Senkung der CO2-Emissionen in der FRoSTA-Produktion. Nachhaltig produzierte Rohstoffe und eine intakte Umwelt, dafür setzt sich FRoSTA täglich ein und hält auch die Lieferanten aus der Verpackungsindustrie, der Fleischproduktion und dem Gemüseanbau an, ihre CO2-Bilanz ebenfalls zu verbessern.


FRoSTA Foodservice GmbH
Burkhard Gabbe, Geschäftsführer

Rück- und Ausblick von
Burkhard Gabbe, Geschäftsführer

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Wir hatten einen sehr guten Start. Voller Elan haben wir auf der Fischmesse 2020 in Bremen unser neues veganes Konzept „Fisch vom Feld“ präsentiert. Die Resonanz bei Verwendern und in der Presse war überwältigend. Wir hatten viel vor! Leider traf uns der Lockdown hart. Als Lieferant der von einem auf den anderen Tag geschlossenen Systemgastronomie lagen unsere Absätze am Boden, ganz zu schweigen von den hohen Warenbeständen in unseren Lägern und der Angst vor Forderungsausfällen. Und auch die für uns wichtigen Vertriebskanäle Mensa, Schule und Kita waren plötzlich geschlossen. Sehr schwer auszuhalten für das hoch motivierte Team von FRoSTA Foodservice und den Partnern im Markt. Dennoch: Wir haben das Beste daraus gemacht, wenngleich wir natürlich unsere geplanten KPIs bei Weitem nicht erreichen konnten. Nur durch die strategisch sichere Aufstellung des Konzerns, also der FRoSTA AG, brauchten wir keine Angst um unseren Fortbestand zu haben. Wir genossen volles Verständnis und – noch immer - das Vertrauen in eine bessere Zukunft.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Wir gehen sehr positiv heran und erwarten, dass sich die Lage noch im Frühjahr wieder bessert. Sicher werden wir und die Branche 2021 noch nicht wieder zu den Zahlen von 2019 zurückkehren. Wir merken aber auch, dass sich unsere Kunden intensiv auf die Wiedereröffnungen vorbereiten, und zwar mit neuen Geschäftsmodellen und Konzepten. Diese Bewegungen im Markt stimmen doch sehr zuversichtlich

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Zäh! Natürlich waren wir als Hersteller hin- und hergerissen von den unterschiedlichen Schlie­ßungen, Wiedereröffnungen etc. Außerdem gab es große Herausforderungen auf unserer Lieferantenseite, um trotz der Situation immer lieferfähig zu bleiben. Das haben wir sehr gut hinbekommen. Ich bin sehr stolz, wie unser Unternehmen diese Krise meistert. Denn auch wir hatten natürlich Corona-Fälle in der Belegschaft. Interessant ist, was plötzlich möglich ist, wenn alle mit anpacken. Von einem auf den anderen Tag gibt es Lunchpaket-Gutscheine statt Kantine, am Empfang wird Fieber gemessen und nach deiner Gesundheit gefragt, ein Krisenteam monitort und kommuniziert täglich an alle Mitarbeiter die Corona-Entwicklungen in unseren Städten, Gemeinden und Werken, in Windeseile erhalten alle administrativen Bereiche mobile Devices und gehen ins Homeoffice. Das war kaum vorstellbar.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Es ist ja leider noch etwas früh, endgültige Erfahrungen zu beschreiben. Dennoch: Man sieht, dass viel nicht Erwartetes möglich ist. Vor allem ist es für mich eindrucksvoll, wie viel wirklich online geht! Das hätten wir uns alle doch vor einem Jahr nicht vorzustellen gewagt. Eine gute Erfahrung für mich: Wir müssen in unserer Branche mutig alles ausprobieren! Und auch privat: Es geht alles auch einfacher und reduzierter, und mit neuen Verhaltensweisen schafft man manchmal noch mehr als zuvor.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.