Alpenhain Käsespezialitäten GmbH

Alpenhain

Als führender Hersteller von Käsespezialitäten verarbeitet Alpenhain seit 1905 Milch aus dem Alpenvorland.

Ob Klassiker wie Obazda und Back-Camembert oder innovative Käse-Snacks – die Produkte überzeugen auch Profiköche und schmecken den Gästen. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten, unkomplizierte Handhabung, Zubereitungs- und Kalkulationssicherheit sowie die hohe Qualität zeichnen das Sortiment aus, das vegetarisch und ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern, Konservierungs- und Farbstoffen ist. Bereits zahlreiche Produkte sind ohne Gentechnik (VLOG-zertifiziert). Kein Milchbauer ist weiter als 50 Kilometer entfernt.

Seit März 2021 erweitern die Cheesecake Balls als erste süße Käsespezialität das Sortiment. Die cremigen Frischkäse-Kugeln mit Karamell- oder Marille-Füllung sind ideal als warmer Snack für zwischendurch, zum Kaffee oder als Dessert und auch bestens geeignet in der Tüte „to go“. Nach rund zwei Jahren Bauzeit hat im Oktober 2020 die neue Käserei offiziell den Betrieb aufgenommen und die alte nach über vier Jahrzehnten abgelöst. 45 Millionen Euro wurden dabei in die Errichtung von Gebäude und Molkerei- und Käsereianlagen investiert, um langfristig die Produktion mit den zugehörigen Arbeits- und Ausbildungsplätzen im oberbayrischen Lehen zu sichern.

Alpenhain

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Robert Winkelmann, Geschäftsführer

Rück- und Ausblick von Robert Winkelmann, Geschäftsführer

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

In Summe betrachtet, sind wir „mit einem blauen Auge davongekommen“. Die enormen Schwankungen in der Nachfrage haben uns vor große Herausforderungen gestellt, um die Kundenwünsche bestmöglich zu erfüllen. Die deutlichen finanziellen Verwerfungen im ersten Halbjahr konnten erst im zweiten Halbjahr durch Kosteneinsparungen und Ausweitung des Retail-Geschäftes reduziert werden – das Ergebnis können wir somit als gerade noch akzeptabel bewerten.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Wir blicken mit Zuversicht auf 2021, auch wenn die erhoffte Trendwende, die Eröffnung der Gastronomie, wohl noch auf sich warten lässt. Vor allem der erfolgreiche Abschluss unserer Großinvestition in die neue Käserei lässt uns positiv in die Zukunft blicken.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Auch uns hat sie mit voller Wucht getroffen, denn wie in der gesamten Branche sind die Foodservice-Absätze kurzfristig weggefallen, die wir nur teilweise kompensieren konnten. Erfreulich ist, dass wir durch eine schnelle und umsichtige Umsetzung aller notwendigen Schutzmaßnahmen gemeinsam mit unseren Mitarbeitern zum größten Teil sicher und gesund durch die Krise gekommen sind und keine Produktionsausfälle zu verzeichnen hatten.

Welche Erfahrung ziehen Sie aus der Krise?

Wir mussten feststellen, dass sich nicht alles planen und vorhersehen lässt – wir aber durch beherztes und mutiges Agieren sowie eine transparente Kommunikation mit Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden auch schwierige Zeiten wie diese meistern können. Mein persönlicher Dank gilt allen Alpenhain Mitarbeitern, die mit Engagement, Bereitschaft und gegenseitiger Rücksichtnahme die Herausforderung angenommen und bewältigt haben.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.