ACRELEC

ACRELEC

Acrelec wurde 2004 in Frankreich gegründet. Die Vision der Gründer Jalel Souissi und Jacques Mangeot war es, das „Restaurant der Zukunft“ durch Digitalisierung maßgeblich zu beeinflussen. Der Einsatz von digitalen Bestellterminals, digitalen Menu-Boards, Drive-Systemen oder digitalem Tischservice ermöglicht den Kunden ein innovatives Restaurant- und Service-Erlebnis und erlaubt es dem Betreiber, gleichzeitig Prozesse und Abläufe zu automatisieren und damit zu optimieren.

Die logische Folge des großen Erfolges in der Systemgastronomie war die Einführung von Click & Collect im Handel, sowie Terminals in Kinos, Waschstraßen, Optiker, usw.

Durch eigene Software-Unternehmen, eigene Fabriken in Frankreich und Asien, sowie Service-Niederlassungen in 22 Ländern ist Acrelec in der Lage mit seinen mehr als 750 Mitarbeitern den „End to End“ Prozess optimiert für den Kunden abzubilden.

Die deutsche Niederlassung wurde 2011 gegründet und betreut vom Standort Unterschleißheim bei München aus Kunden wie z. B. McDonald’s, BURGER KING®, KFC oder Tank & Rast in Deutschland und Österreich.


ACRELEC
Jürgen Strobl, Managing Director DACH-Region

Rück- und Ausblick von Jürgen Strobl, Managing Director DACH-Region

Wie bewerten sie das Geschäftsjahr 2020?

Das Jahr 2020 war natürlich durch die Covid-Pandemie ein sehr außergewöhnliches Jahr für uns. Wir sind aber auch sehr stolz darauf, dass wir trotz der anhaltenden Pandemie unseren Mitarbeiterstand weiter ausbauen konnten. Als Marktführer im Bereich der QSR-(Quick-Service-Restaurant-)Lösungen beliefern und servicieren wir heute schon die erfolgreichsten Marken mit unseren innovativen Lösungen. Gerade in der Pandemie haben sich dabei unsere digitalen „Drive“-Lösungen im Bereich der Quick Service Restaurants (QSR) sehr gut etabliert und wir durften weitere Großaufträge unserer Kunden entgegennehmen. Wir haben aber auch interne Projekte vorangetrieben und vor allem unseren neuen „Showroom“ mit den neuesten Produkten unserer Bestellterminals, „Click & Collect“ sowie „Pickup“-Services ausgestattet.

Was sind ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Wir haben im Bereich unserer digitalen „Drive“-Lösungen einen sehr großen Rollout eines bestehenden Kunden in Deutschland sowie Österreich bis Jahresende umzusetzen. Dieser Auftrag ermöglicht es uns aber auch, weiter neue Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen einzustellen und damit unsere Organisationsstruktur an die Anforderungen unserer Kunden weiter anzupassen. Die Pandemie hat auch sehr anschaulich die Vorteile unserer Lösungen im Bereich der Bestellterminals und der „Pickup“-Services gezeigt. Auch im Bereich unserer „Click & Collect“-Lösungen ist die Nachfrage aufgrund der Pandemie sehr stark gestiegen. Als strategisches Ziel werden wir im Jahr 2021 die Diversifizierung des Mark­tes vorantreiben. Dabei werden wir unsere langjährigen Erfahrungen aus dem F&B-Bereich dafür nutzen, um unsere Lösungen weiter in neue Geschäftsfelder, wie z. B. im Bereich der Baumärkte, der Supermärkte, der Parkgaragenbetreiber sowie des Elektrofachhandels, zu posi­­­tionieren.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Fast ein Jahr liegt der Beginn der Corona-Krise nun hinter uns. Unsicherheit beherrscht auch wei­terhin unser berufliches wie privates Leben. Viele kleine bis mittlere Unternehmen initiieren nun Digitalisierungsprojekte. Diese Projekte wer­den die Unternehmen aus der Krise führen und davon werden sie auch nachhaltig profitieren.

Welche Erfahrungen ziehen sie aus der Krise?

Kunden von Acrelec konnten auch während der Pandemie aufgrund unserer Lösungen ihren Geschäftsbetrieb aufrechterhalten. Die Pandemie war aber auch für Acrelec selbst ein Innovationstreiber. Wir haben zum Beispiel unsere Bestellterminals mit einer berührungslosen Erweiterungsfunktion ausgestattet, die es den Kunden ermöglicht, das Bestellterminal zu bedienen, ohne dabei mit dem Bildschirm in Berührung zu kommen. Privat bin ich im August des letzten Jahres selbst an Corona erkrankt. Mit Glück kann ich behaupten, dass ich die Erkrankung gut überstanden habe, ohne auch selbst jemanden angesteckt zu haben. Ich selbst stelle fest, dass viele meiner Freunde und Bekannten reflektierter und nachdenklicher geworden sind und auch der familiäre Zusammenhalt einen neuen Stellenwert gewonnen hat.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.