Meatery

Meatery in Zahlen, Deutschland

  BdS Mitglied seit Januar 2015
Mitarbeiter 118
Auszubildende Fachmann-/frau für Systemgastronomie 17
Restaurants
davon in Franchise
3
2
Umsatz 2019 5,7 Millionen Euro

Das Konzept der [m]eatery bar + restaurant verspricht Steakgenuss auf höchstem Niveau. Blickfang und Prunkstück der Restaurants in Hamburg und Stuttgart ist die gläserne Reifezelle, in der die zarten Rinderrücken der europäischen [m]eatery Weiderinder reifen. Auf der Speisekarte stehen nur die besten Steaks aus Europa, den USA und Argentinien. Die [m]eatery ist ein innovatives Steakrestaurant und beinhaltet „meat, eat und meet“ – Fleisch genießen, Freunde treffen und gemeinsam essen.

Meatery

Küchenchef Hendrik Maas und sein Team grillen die edlen Stücke im 800 Grad Celsius heißen Infrarotofen. Durch die starke Hitze, Fingerspitzengefühl und Erfahrung werden aus den edlen Rohstücken wahre Geschmackserlebnisse. Zu den Küchenfavoriten gehören außerdem verschiedene Tatarspezialitäten, hausgemachte Burger und "dry-aged" Rinderrücken wie auch selbst gemachte Öle und Saucen. Seit dem Start beschäftigt sich [m]eatery damit, den höchsten Qualitätsanspruch mit ethischen Grundsätzen, Wirtschaftlichkeit und Lebensart in Einklang zu bringen.

Meatery

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Hendrik Maas, Chefkoch

Rück- und Ausblick von Hendrik Maas, Chefkoch

Wie zufrieden waren Sie mit dem Geschäftsjahr 2019?

2019 war für uns ein sehr aufregendes und emotionales Jahr, wir haben im ersten Quartal eine neue Küchenführung in Form eines Küchenchefs und Souschefs für unsere [m]eatery Stuttgart gewinnen können. Sowohl unser Küchenchef Karl Schempf wie auch unser Souschef Stefan Jakab bringen ein riesiges Paket an Erfahrung mit, die uns ungemein nach vorn gebracht hat.

Der Wechsel der Küchenführung ist eine heikle Entscheidung und meines Erachtens entscheidet maßgeblich der Start über den Erfolg dieser Entscheidung. Wir haben uns strategisch auf diese Situation vorbereitet und eine starke Unterstützung aus unserem Mutterschiff, der [m]eatery Hamburg, organisiert. Insgesamt 12 Köche haben über drei Monate das Stuttgarter Restaurant unterstützt und trainiert. So ist unsere noch kleine [m]eatery Familie sehr viel näher zusammengerückt und das Vertrauen untereinander ist gewachsen. Jedem Mitarbeiter wurde bewusst, was wir zusammen leisten können, wenn es darauf ankommt, und diese unglaubliche Flexibilität und Einsatzbereitschaft jedes einzelnen machen mich sehr stolz.

Natürlich machte dieser Einsatz nicht vor dem Pass halt, unser Systemmanager Nico Scheugenpflug agierte mit unserer Restaurantleiterin, unserem Barchef und Stationskellnern aus Hamburg mit der gleichen Energie. Letztendlich können wir sagen, dass wir im Team ein sehr anspruchsvolles Jahr gemeistert haben, auf das wir zufrieden zurückschauen können und an das wir uns sicher noch lange erinnern werden.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2020?

Wir werden nahtlos an das Jahr 2019 anknüpfen. Gerade das erste Quartal ist in der Gastronomie, anders als z. B. in der Baubranche, ganz und gar nicht zu vernachlässigen. Die typische Januarpause gibt es schon lange nicht mehr und wir müssen nicht auf Ausschreibungen warten. 2020 sehen wir für uns als große Chance, ein überaus erfolgreiches Jahr zu erleben. Durch so viele motivierende Erlebnisse aus dem letzten Jahr beflügelt, möchten wir auch dem Ambiente der [m]eatery Stuttgart einen neuen Look geben, um weiterhin unsere Stuttgarter Gäste zu überraschen und zu begeistern.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Für die legendären Abende mit den engsten Freunden haben wir ab diesem Jahr in unsere Abendkarte ein besonderes Menü aufgenommen. Wie zu Hause stellen wir als Vorspeise Tatar, Jahrgangssardine und Burattini, als Hauptgang ein 3 kg [m] „dry­aged prime rib“ mit begleitenden Beilagen und als Dessert einen Schlagkessel Dulce-Schokoladen-Champagner-Mousse mit Beeren auf den Tisch. Wer gerne schon immer eine größere Flasche Wein bestellen wollte: Dieser Abend wäre der richtige. So braucht sich niemand mehr Gedanken zu machen, was er nun bestellen möchte, und es kann direkt zum unkomplizierten Teil des Abends übergegangen werden.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung besteht nach wie vor darin, sein Personal zu halten. Dafür müssen wir es verstehen, uns anpassen und fair miteinander umgehen. Die Stärken des Einzelnen müssen gefordert und belohnt werden. So formen wir unsere Mannschaft immer weiter.

Wie sehen Sie Ihre Zukunft?

Nach 10 Jahren [m]eatery habe ich schon viel erlebt und werde noch mindestens genauso viel erleben. Ich fühle mich nach wie vor sehr wohl in meinem Job. Einfach war es nie und das wird es in Zukunft auch nicht sein; aber wir haben uns etwas aufgebaut, auf das wir sehr stolz sind, und wir haben das Vertrauen, es noch wachsen zu lassen.


Das Interview wurde im Januar 2020 geführt.