KFC

Kentucky Fried Chicken (KFC)

KFC in Zahlen, Deutschland

  BdS-Gründungsmitglied
Mitarbeiter über 6.000 Restaurantmitarbeiter
Restaurants
davon in Franchise
173
173
Auszubildende Fachmann/-frau für Systemgastronomie 26
Umsatz 2018 256,2 Millionen Euro
KFC

Mit weltweit mehr als 20.000 Res­taurants in mehr als 125 Ländern und Hoheitsgebieten ist KFC mit Sitz in Louisville im  US­-Bundes­staat Kentucky die weltweit beliebteste Restau­rantkette mit Spezialisierung auf Hähnchen­gerichte. Täglich genießen viele Millionen Gäste weltweit die einzigartigen KFC Hähnchenpro­dukte, die heute immer noch nach dem Origi­nalrezept des KFC Gründers Colonel Harland Sanders zubereitet werden. Die KFC Köche verwenden dabei nur 100 % natürlich gewach­senes Hähnchenfleisch, das frisch von Hand nach genaufestgelegten Abläufen frisch vor Ort paniert wird – jeden Tag, in jedem Restaurant.

Seit 1968 ist KFC in Deutschland vertreten und ist heute mehr denn je auf Expansionskurs: Seit 2010 konnte die Anzahl der KFC Restaurants in Deutschland auf über 170 Filialen bundesweit stark ausgebaut werden. Im Geschäftsjahr 2018 erwirtschaftete das Unternehmen in Deutschland einen Nettoumsatz von 256,2 Mil­lionen Euro. Unsere Franchisepartner, die ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenserfolgs und der Wachstumsstrategie sind, spielen dabei eine wichtige Rolle. Ihnen bietet KFC mit Kompetenz und Branchenerfahrung beste Erfolgschancen in einer Zukunftsbranche. Die Expansion von KFC soll in Deutschland auch 2019 flächendeckend erfolgen. Hier steht die weitere Erschließung neuer Städte sowie die Verdichtung in Ballungszentren im Fokus. Da das Gästeerlebnis nie besser sein kann als das Mitarbeitererlebnis, pflegt KFC eine mitarbei­terorientierte Unternehmenskultur, die von Aner­kennung, Wertschätzung und Förderung ge­prägt ist. Das vielfältige Produktangebot von KFC hält für jeden Geschmack etwas bereit. Der einzigartige Bucket ist besonders beliebt zum Teilen mit Freunden und der Familie. Er ist je nach Variante gefüllt mit knusprig panierten Hähnchenteilen, saftigen Filet Bites, knusprigen Filetstreifen oder scharf gewürzten Hot Wings. Zudem werden schmackhafte Wraps, Burger und frische Salate angeboten sowie die viel­fältigen KFC Beilagen, wie Maiskolben, Kartof­felpüree oder der berühmte Krautsalat.


Marco Schepers
Marco Schepers, General Manager KFC Deutschland

Rück- und Ausblick von Marco Schepers, General Manager KFC Deutschland

Wie zufrieden waren Sie mit dem Geschäftsjahr 2018?

Wir sind zufrieden mit dem Jahr 2018, gerade weil es durch den sehr heißen Sommer nicht einfach war. Aufgrund der Temperaturen durften wir ein paar Wochen lang weniger Fans als sonst zu unseren Gästen zählen. Dennoch haben wir in Deutschland zusammen mit unseren Franchisepartnern 12 neue Restaurants eröffnet, verzeichnen ein Umsatzplus von mehr als 5 % auf 256,2 Milli­onen Euro und konnten sieben Millionen neue Gäste bei uns begrüßen (Quelle: CREST, NPD Group). Darauf sind wir stolz.

Welche Highlights waren 2018 für Ihr Unternehmen prägend?

2018 war ein besonderes Jahr für KFC in Deutschland: Wir haben unser 50­-jähriges Jubiläum gefeiert und sind stolz auf diese Erfolgsgeschichte. Begleitet wurde dieser runde Geburtstag unter anderem mit einem TV­-Spot, der die Zuschauer auf eine Zeitreise durch die letzten fünf KFC Jahrzehnte einlud. Besonders wichtig war es uns – ganz nach unserer Unternehmenskultur „Everyone counts“ –, die Menschen zu feiern, die für den Erfolg von KFC extrem wichtig sind: unsere Mitarbeiter. Sie arbeiten mit guter Laune und großer Motivation in den Restaurants und tragen tagtäglich dazu bei, dass KFC Fans in ganz Deutschland begeistert sind. Um den Mitgliedern der KFC Familie für ihren Einsatz und ihr Engagement zu danken, haben wir anlässlich des runden Jubiläums die „Buddy Wishlist“ ins Leben gerufen. Hier konnten sich die KFC Mitarbeiter deutschlandweit beteiligen. Die Besonderheit der Aktion: Die Bewerber (Buddies) nominierten nicht sich selbst, sondern einen Kollegen. Neben dem größten Wunsch sollte der Buddy auch angeben, warum der Nominierte diese Wertschätzung mehr als alle anderen verdient. Als Wunsch war alles erlaubt: vom Familienausflug über einen Führerschein bis hin zum neuesten Smartphone. Unter den zahlreichen Einsendungen wurden schließlich die 50 Gewinner ausgelost und mit ihrem Geschenk überrascht. Auch der Buddy, der für die Bewerbung verantwortlich war, wurde mit einem Bonus belohnt. Außerdem hatten die Fans die Möglichkeit, sich per Videobotschaft bei den Mitarbeitern zu bedanken. Die Grüße und liebevollen Nachrichten wurden ihnen dann auf der großen KFC Convention präsentiert.

Welche Erwartungen haben Sie an das Jahr 2019?

Wir haben viel vor – auch wenn das makroökonomische Umfeld schwächer wird. Der Markenkern soll noch stärker heraus­gestellt und in Deutschland bekannt gemacht werden. Wir sind weiter auf Expansionskurs und darauf liegt auch 2019 unser Fokus. Es gibt in Deutschland über 500 Städte, in denen wir noch nicht vertreten sind, mittelfristig aber auch unsere Chicken-­Spezialitäten anbieten möchten. Haupt­sächlich mit Drive­thru­-Restaurants, zum anderen mit Innenstadt-­Filialen in Ballungszentren – vor allem in Bahnhöfen oder Einkaufszentren. Das werden wir natürlich nicht innerhalb eines Jahres schaffen, aber zusammen mit unseren finanz­starken Franchisepartnern, mit denen wir vertrauensvoll zusammenarbeiten, werden wir das Wachstum der Marke erfolgreich vorantreiben.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

In diesem Jahr wollen wir noch digi­taler werden und unsere Gäste per App/Kiosk über die Neuheiten von KFC informieren. Ganz neu wird es 2019 erstmals auch ein Everyday­ Value­-Angebot im günstigen Snacking-­Segment geben: die KFC Goodies. Wir bieten eine Aus­wahl an unterschiedlichen Produkten von Chicken-­Teilen und Burgern in den Geschmacksrichtungen Cheese, Chili-­Cheese und BBQ über Kaffee bis zu Desserts und Milchshake. So ist für jeden Geschmack und Geldbeutel das Passende dabei. Die KFC-Goodies wird es in den Preisschienen 1 €, 1,50 € und 2 € geben.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung und was ist Ihre größte Hoffnung?

Wir möchten weg vom Fast-­Food-­Image, denn wir sind anders als unsere Wett­bewerber: Wir haben einen echten Ursprung in Kentucky mit Colonel Harland Sanders, dem wir eine authentische Geschichte verdanken. Bei uns gibt es außerdem richtige Küchen, in denen ausgebildete KFC Köche täglich auf traditionelle Art kochen. Dabei verwenden sie nur Hähnchenfleisch, das täglich von Hand nach genau festgelegten Abläufen frisch paniert wird. Und was viele nicht wissen: Es braucht zwei bis vier Stunden, um am Ende ein fertiges Gericht herzustellen – von der Marinierung über das Frittieren bis zum Endprodukt. Da können wir durchaus mit einem guten Restaurant mithalten. Um uns aber vom Fast-­Food­-Image zu lösen, müssen wir unseren Gästen auch das passende Ambiente bieten. Hier haben wir schon einiges geschafft und heben uns mit unserem loftartigen Design aus großen Holztischen und mit Wän­den und Theke in rustikalem Backstein­-Stil von anderen Fast­-Food-­Ketten ab. Aber da geht zukünftig natürlich noch mehr und wir planen weitere Design-­Upgrades unserer Restaurants.

Was sind Ihre Werte und wie leben Sie diese?

Wir bei KFC und Yum! Brands sind stolz auf unsere Werte, insbesondere auf unsere starke Anerkennungskultur. Wir sind alle – vom Chef im KFC Brand Center bis zu jedem einzelnen Team­-Member in den Restaurants – eine große Familie, in der jeder Einzelne zählt. Wir haben Visionen und arbeiten kontinuierlich daran, jeden Tag noch besser zu werden. Das geht nur zusammen. Aber nicht nur wir bei KFC zählen. Wir geben auch gerne etwas zurück. Die Unterstützung sozialer Projekte ist tief ver­wurzelt in unserer Unternehmenskultur. Nicht umsonst ist unser Leitmotiv, nach dem wir handeln: „Everyone counts“.


Das Interview wurde im März 2019 geführt.


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