Havi

HAVI

HAVI – Der führende Logistikpartner für die Food Service Branche

HAVI erbringt nachhaltige, ganzheitliche Supply-Chain-Dienstleistungen für die Food-Service-Branche. Allein in Europa beliefert HAVI über 170 Kunden mit mehr als 15.000 Restaurants aus den Bereichen QSR und Convenience wie zum Beispiel McDonald’s, NORDSEE, KFC, Five Guys, Backwerk und Domino‘s. Das Serviceportfolio des Supply-Chain-Dienstsleisters mit Hauptsitz in Duisburg erstreckt sich von Sourcing und Packaging über Logistik und Entsorgungslösungen bis hin zu Marketingservices. Seit 2015 ist HAVI Mitglied der globalen Nachhaltigkeitsinitiative Science Based Targets.

Havi

Lesen Sie hier die Studie "The Next Normal"

The Next Normal (7,0 MiB)


HAVI
Dr. Roland Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung

Rück- und Ausblick von Dr. Roland Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Mit der Eröffnung unseres neuen Standortes nahe Hannover und der Inbetriebnahme unserer nächsten eigenen LNG-Tankstelle sind wir sehr positiv in das Jahr gestartet. Die Pandemie hat dann radikal alles verändert und das Krisenmanagement hat 2020 bestimmt. Dank unserer Kundenstruktur und des engen Zusammenhalts intern, mit Kunden und Partnern haben wir die Krise gemeistert. Dabei haben wir stark von unseren Analyseservices und unseren digitalen Tools profitiert: Planungsdashboards für die Kundenzentralen, um ihr Business zu steuern, unsere App für Restaurantmanager und die kontaktlose, voll digitale Anlieferung waren dabei ganz entscheidend.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Mittel- und langfristige Planungen sind in der Pandemie kaum möglich, daher sind unsere Erwartungen an dieses Jahr zurückhaltend. „Auf Sicht fahren“ lautet unser Motto. Unabhängig vom Krisenmanagement werden wir weiter daran arbeiten, die Systemgastronomie „grüner“ und „digitaler“ zu machen. Wir bringen dieses Jahr erweiterte Waste-Management-Services auf den Markt und verstärken unsere LNG-LKW-Flotte, die bereits heute zu den größten in Deutschland zählt.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Krisenszenarien werden bei uns regelmäßig geprobt. Somit konnten wir auf einen fest installierten Krisenstab zurückgreifen. Neben all den persönlichen Herausforderungen, gerade auch für unsere Mitarbeiter, war es daher beeindruckend, wie groß der Zusammenhalt in der Krise ist: intern und mit den Kunden. Tägliche Krisen-Meetings haben uns über Monate an sieben Tagen die Woche begleitet. Diese Kompetenzen haben uns in den verschiedenen Phasen der Pandemie, zusammen mit den Kundenzentralen, Franchisenehmern, Restaurants und Lieferanten, entscheidend geholfen.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Eine vorher unvorstellbare Situation zu meistern, bietet auch Chancen, Neues auszuprobieren und es sehr schnell umzusetzen. Zum Beispiel haben wir die „Supplier Collaboration“ stark ausgebaut und auch Lieferanten in unsere Planungsanalysen einbezogen. Das war gerade im Ramp-up ein großer Vorteil. Die gute, flexible Zusammenarbeit mit vielen neuen und vertrauten Kontakten war – trotz aller Schwierigkeiten – eine sehr wertvolle Erfahrung in der Krise.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.