Franke

Franke

Franke Foodservice Systems ist eine der vier Divisionen der Franke Gruppe, eines Konzerns mit über 9.200 Mitarbeitern und Hauptsitz in der Schweiz.

Das Unternehmen ist weltweit führender Anbieter von umfassenden Lösungen für die Systemgastronomie: Von der Entwicklung von Café und Küchenkonzepten über die Lieferung von Küchengeräten und Kleinteilen für den täglichen Bedarf bis hin zu technischen Serviceleistungen bietet das Unternehmen seinen Kunden alles rund um die Systemküche. Unternehmen wie McDonald’s, Yum!, Burger King® , VAPIANO und Starbucks setzen nachhaltig auf die Erfahrung und Qualität des Marktführers.

Die weltweiten Aktivitäten der Division werden von drei Zentralen aus gesteuert: Von den USA aus werden die amerikanischen Kunden betreut, von Hongkong aus der asiatische Raum und von Deutschland aus die Region Europa, Middle East und Afrika (EMEA). Der Hauptsitz in Deutschland wurde 1972 gegründet. Aktuell betreuen rund 600 Mitarbeiter über 10.000 Quick Service Restaurants in ganz Europa.

Franke

Franke
Stefan Kuny, Geschäftsführer

Rück- und Ausblick von Stefan Kuny, Geschäftsführer

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Auch bei uns war das vergangene Jahr geprägt von den Auswirkungen der Pandemie. Nach einem überaus erfolgreichen Start im Januar und Februar mussten wir in den restlichen Monaten starke Umsatzeinbrüche verkraften. Die Schließungen der Restaurants und eine deutliche Zurückhaltung bei Investitionen spüren wir noch immer. Auch die Vorbereitungen auf den Brexit waren herausfordernd. Unter dem Strich bin ich mit dem Geschäftsverlauf in Anbetracht der Umstände zufrieden.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Wir sehen das Jahr 2021 als eine Art Übergangsjahr. Die Einschränkungen durch die Pandemie werden unsere Kunden noch länger begleiten. Dennoch bin ich sehr zuversichtlich, dass wir uns nach dem massiven Einbruch von 2020 konsolidieren und wieder wachsen werden. Wir sind in ganz EMEA präsent und in einzelnen Ländern ist bereits wieder zu spüren, wie sich die Kunden auf eine Wiedereröffnung vorbereiten bzw. ihre Konzepte an die lokalen Gegebenheiten anpassen. Als Beispiel seien hier der steigende Bedarf an Pickup-Lösungen, aber auch Drive-through-Konzepte angeführt.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Die Herausforderungen waren gerade zu Beginn der Pandemie immens. Zum Schutze unserer Mitarbeiter haben wir innerhalb weniger Tage Homeoffice-Lösungen etabliert, was uns dank unserer technischen Infrastruktur sehr gut gelungen ist. Auch unsere Callcenter-Mitarbeiter konnten ohne Unterbruch unsere Kunden von zu Hause aus beraten. Im Logistik-Center war die Situation schwieriger, hier waren und sind insbesondere Hygienekonzepte gefordert. Die Einführung von Kurzarbeit war für uns neu, aber natürlich sehr hilfreich. Zusammenfassend bin ich stolz darauf, wie unsere Mitarbeiter sich mit der Situation arrangiert haben und wir gemeinsam diese immer noch andauernde Herausforderung meistern.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Wichtig ist eine permanente Kommunikation mit allen Beteiligten, gerade in Zeiten von Homeoffice. Die persönlichen Kontakte sind doch eingeschränkt und nicht immer spürt man, wie sich die Stimmung evtl. ändert. Persönlich hoffe ich, dass wir als Gesellschaft Lösungen und einen Konsens finden, wie wir mit den massiven Einschränkungen umgehen. Dies ist natürlich eine große Herausforderung für uns alle.



Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.