Five Guys

Five Guys

Five Guys in Zahlen, Deutschland

  BdS-Mitglied seit Juni 2016
Mitarbeiter 334
Bachelorstudenten (Duales Studium) 1
Restaurants 5
Umsatz 2018 9,3 Millionen Euro

Five Guys

Die Erfolgsstory von Five Guys be­gann 1986 in Arlington, Virginia, als Jerry und Janie Murrell ihren Söhnen einen guten Rat gaben: „Er­öffnet ein Geschäft oder geht zur Uni.“ Das war die Geburtsstunde der „Five Guys“ – benannt nach den fünf Brüdern, die bis heute im Fami­lienunternehmen arbeiten. 2017 erfolgte der deutsche Markteintritt. Jörg Gilcher verantwortet als Head of Germany bei Five Guys den Auf­bau der Marke in Deutschland.

Five Guys steht für gute, handgemachte Burger und Fries, bei deren Zubereitung höchster Wert auf Qualität und Frische gelegt wird. Vor Ort gibt es keine Tiefkühler, Mikrowellen, Dosen­öffner oder piependen Timer, denn es werden nur frische Zutaten verwendet, die täglich im Restaurant präpariert werden: Kartoffeln wer­den gewaschen und geschnitten, Burger Patties von Hand geformt und das Gemüse jeden Morgen frisch vorbereitet. Alle Bestellungen werden vor den Augen des Kunden individuell zusammengestellt und die Fries in reinem Erd­nussöl frittiert. Jeder Kunde hat die Möglichkeit, seinen Burger nach eigenem Lieblingsgeschmack mit kostenlosen Toppings zu belegen. Allein für die Burger gibt es mehr als 250.000 Kombina­tionsmöglichkeiten und auch die Hot Dogs, Sandwiches und Getränke lassen sich indivi­dualisieren. Jedes Restaurant verfügt über eine Coca­Cola® Freestyle­Maschine mit mehr als 100 Getränkeoptionen.

Das erste deutsche Five Guys Restaurant öffnete im Dezember 2017 in Frankfurt. Wenige Wo­chen später folgte die Eröffnung des deutsch­landweit zweiten Restaurants in Essen. Weltweit zählt Five Guys aktuell circa 1.500 Stores, davon 70 Joint Ventures und zehn internationale Franchise­-Verträge. Das Unternehmen ist in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Ir­land, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi ­Arabien und Kuwait vertreten.



Jörg Gilcher
Jörg Gilcher, Head of Germany

Rück- und Ausblick von Jörg Gilcher, Head of Germany

Wie zufrieden waren Sie mit dem Geschäftsjahr 2018?

Das Geschäftsjahr 2018 war für uns das erste volle Jahr mit Five Guys in Deutschland und wir sind sehr zufrie­den. Die Reaktionen unserer deutschen Gäste waren von Anfang an sehr positiv und sind es immer noch. Auch die Umsätze liegen deutlich über unseren Erwartungen. Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz und wissen jetzt, dass Five Guys in Deutschland funktioniert und erfolgreich sein kann.

Welche Highlights waren 2018 für Ihr Unternehmen prägend?

Die posi­tiven Reaktionen, die uns unsere Fans über  die sozialen Medien und in den Restaurants ent­gegenbringen, sind für uns überwältigend. So hatten wir nicht nur unglaubliche Eröffnungs­wochen und ­-monate an unseren neuen Stand­orten in Berlin, Oberhausen und München, sondern auch die Umsätze in unseren beste­henden Restaurants in Frankfurt und Essen sind nach der „Honeymoon­-Phase“ weiterhin sehr gut gelaufen. Ein weiteres Highlight war für uns außerdem das Catering für den BVB in den Katakomben des Signal Iduna Parks, als Beloh­nung für die gewonnene Herbstmeisterschaft, und ganz besonders natürlich die Reaktion der Mannschaft darauf.

Hinsichtlich unserer Crew sind wir stolz, mit über 56 Nationalitäten besonders international aufgestellt zu sein. Wir vergrößern unsere Five Guys Familie stetig und verstehen uns als Mög­lichmacher und Chancengeber. So kommt es auch, dass wir trotz unserer jungen Unter­nehmensgeschichte und bisher nur einer kleinen Anzahl an Restaurants in Deutschland schon viele tolle Erfolgstorys in Sachen Karriere bei Five Guys miterleben durften. Viele Crew­mitglieder konnten sich bereits auf die Manage­mentebene weiterentwickeln – für uns ein toller gemeinsamer Erfolg!

Welche Erwartungen haben Sie an das Jahr 2019?

Wenn alles klappt, wer­ den wir uns – was die Anzahl der Stores betrifft – gegenüber 2018 verdreifachen und freuen uns auf Store-Eröffnungen in neuen Regionen Deutsch­lands. Dabei werden wir auch neue Erfahrungen sammeln, in welchen Standorttypen und Lagen Five Guys am besten funktioniert. Wenn wir außerdem für 2019 einen Wunsch äußern dürf­ten, dann wäre das vermutlich ein gastrono­miefreundlicherer Sommer ohne WM und mo­natelange Hitze – Ersterer wird zumindest auf Fußball bezogen in jedem Fall in Erfüllung gehen.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Wir sehen uns gerade nach einer Free­-Stander-Location um und wollen 2019 auch erste Standorte mit Home Delivery verknüpfen.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung und was ist Ihre größte Hoffnung?

In Deutschland besteht allgemein eine Herausforderung  beim Recruiting. Die Suche nach den richtigen Mitarbeitern in der benötigten Anzahl nimmt viel Zeit in Anspruch – insbesondere, da es unser Anspruch ist, nicht nur mit einer wach­senden Anzahl von Standorten zu überzeugen, sondern auch durch qualifizierte Mitarbeiter, die unser Serviceversprechen gegenüber Kun­den und Fans vollends erfüllen. Wir sind aber guter Dinge, dass Five Guys nicht nur aus Gästesicht eine Lifestyle-Brand ist, sondern wir diese Brand-Awareness auch auf unser Em­ployer Branding übertragen können.

Darüber hinaus hoffen wir auf eine Entspannung des Arbeitsmarktes in Bezug auf Klarheit in Fragen der EU, Politik und internationaler Han­delsbeziehungen – egal wie letztendlich ent­schieden wird. Denn Unsicherheiten zeigen sich auch in Form von einem leicht gedämpften Kon­sumverhalten, das nicht spurlos an der Gastro­nomie vorbeigeht.

Was sind Ihre Werte und wie leben Sie diese?

Unser Team in Deutsch­land ist noch sehr jung und frisch. Das gibt mir die Möglichkeit, jedes neue Team­-Mitglied insbesondere in unseren neuen Restaurants per­sönlich kennenzulernen – diese Möglichkeit schätze ich sehr. Deswegen lasse ich es mir auch nicht nehmen, unsere Unternehmenswerte in unseren so genannten „Crew Day 1 Veran­staltungen“ persönlich zu präsentieren und anschließend in gemeinsamen Gesprächen mit den Mitarbeitern zu vertiefen.

Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, dass unsere neuen Mitarbeiter direkt vom ersten Tag an wissen, dass wir eine große Familie sind. Bei uns gibt es flache bis gar keine Hierarchien und hier darf jeder jeden ansprechen, insbesondere mich als Geschäftsführer. Nur so bleibt man wirklich am Puls des Geschäftes und erfährt rechtzeitig von innovativen neuen Ideen oder Dingen, in denen wir uns verbessern müssen.


Das Interview wurde im Februar 2019 geführt.


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