Diskussion um die Reduzierung von Plastikmüll

BdS

Unter Leitung des Landtagsabgeordneten Dr. Martin Huber (CSU) fand am 24. Juli 2019 eine weitere Sitzung des CSU-Umweltforums statt. Erstmals war auch der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) vertreten. Leitthema der Sitzung war die Diskussion um die Reduzierung von Plastikmüll, die Einsatzgebiete von Kunststoff sowie die Recyclingmöglichkeiten. Patrick Birnesser, Referent für Wirtschafts- und Sozialpolitik, vertrat den BdS und stellte in der Runde die aktuelle Situation in der Systemgastronomie, mit besonderem Fokus auf Plastikprodukte wie beispielsweise der viel diskutierte „Coffee-to-go-Becher“ (CTG-Becher), vor. „Die Branche unternimmt erhebliche Anstrengungen, Plastikabfall zu vermeiden oder zu verringern. Allerdings muss das A und O immer die Ökobilanz der Produkte und möglicher Alternativen sein“, so Birnesser. Konkret machte er diesen Grundsatz am Beispiel der CTG-Becher fest. Gerade erst habe eine Studie des Umweltbundesamt gezeigt, dass Mehrwegbecher ökobilanziell nicht von vorneherein besser sind, sondern erst nach rund 50-maliger Wiederverwendung Vorteile generieren. Auch verwies er auf aktuelle Test der BdS-Mitgliedsunternehmen, Verpackungen nachhaltiger zu gestalten, beispielsweise durch Graspapier oder Snackboxen aus Algen sowie auf die EU-Plastikrichtlinie, die der Branche erhebliche Herausforderungen auferlegen wird. Birnesser bekräftigte den konstruktiven Ansatz der Branche: „Wir sind willens, Innovationen zu fördern und unseren Beitrag zu Nachhaltigkeit zu leisten. Auf diesem Weg müssen die Gäste mitgenommen sowie deren Verhalten und Ansprüche berücksichtigt werden.“

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