Concardis

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Die Concardis Payment Group ist ein führender Anbieter digitaler Bezahllösungen mit 1.100 Mitarbeitern und 116.000 Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südosteuropa. Das Unternehmen ermöglicht es Händlern, Dienstleistern und Finanzinstituten, von der Digitalisierung der Bezahl- und Geschäftsprozesse zu profitieren. Ob reibungsloses Payment am stationären Point of Sale, flexibel anpassbare Lösungen für den E- und M-Commerce oder Zusatzleistungen mit echtem Mehrwert:

Unsere innovativen Produkte und Services verringern Komplexität, machen das Bezahlen einfach und verbessern so das Kundenerlebnis.

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Robert Hoffmann, CEO

Rück- und Ausblick von Robert Hoffmann, CEO

Wie zufrieden sind Sie mit dem Geschäftsjahr 2018?

2018 war für uns ein erfolgreiches und sehr ereignisreiches Jahr: Mit der Formierung der Concardis Payment Group aus der Concardis GmbH, RatePAY, Mercury Processing Services International, Cardtech und PCS/Simplepay erhalten unsere Kunden noch umfassendere Services rund um bargeldloses Bezahlen – alles aus einer Hand. Als Gruppe haben wir uns 2018 zudem mit Nets A/S zusammengeschlossen, einem führenden Payment-Anbieter aus Dänemark. Gemeinsam werden wir unsere digitalen Kompetenzen weiter ausbauen und die Vorteile der Digitalisierung für unsere Kunden nutzbar machen.

Welche Erwartungen haben Sie an das Jahr 2019?

Es bleibt spannend: Wir investieren konsequent in die Entwicklung neuer Produkte und Schnittstellen rund um Prozesse, die dem Bezahlen vor- und nachgelagert sind, wie zum Beispiel die Buchhaltung. Denn mit einem nahtlosen Datenfluss sparen unsere Kunden Zeit und Geld. Gerade in der Systemgastronomie geht es um Schnelligkeit und Effizienz – digitales Payment ist dafür der Schlüssel. Der Bezahlvorgang an der Kasse wird beschleunigt und vereinfacht: Vor allem kontaktloses Bezahlen, ob per Karte, Apple Pay oder Google Pay, ist so schnell wie kein anderes Zahlungsmittel und dabei sehr hygienisch – gerade im Umgang mit Lebensmitteln ein wichtiger Faktor. Auch die Prozesse im Backoffice werden durch digitales Payment erleichtert. Davon profitieren auch klassische Gastronomiebetriebe und Händler, die ihre Abläufe Schritt für Schritt optimieren können, ohne groß in neue Hardware investieren zu müssen.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung und was ist Ihre größte Hoffnung?

Unser Anspruch ist es, Gastronomen und Händlern das Nutzen und Anbieten von digitalem Payment so einfach zu machen wie das Abschließen eines Handyvertrags. Wir entwickeln daher Payment-Lösungen, die keine Vorkenntnisse voraussetzen und von jedem eingesetzt werden können. Zudem verbessern wir kontinuierlich unseren Service, um unsere Kunden bestmöglich zu unterstützen und ihnen den nötigen Freiraum zu geben, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Wenn wir es unseren Kunden einfach machen wollen, digitales Payment einzuführen und zu nutzen, müssen wir aber auch unsere eigenen Geschäftsprozesse digitalisieren. Damit haben wir bereits vor einigen Monaten begonnen und daran werden wir 2019 konsequent weiterarbeiten. Meine größte Hoffnung liegt darin, dass wir positiv dazu beitragen können, den Trend zum bargeldlosen Bezahlen weiter zu beschleunigen – zum Nutzen für unsere Kunden und die Endverbraucher.

Was sind Ihre Werte und wie leben Sie diese?

Beruflich orientiere ich mich schon seit Beginn meiner Karriere an dem Gedanken „Customer Centricity“ – der Kunde steht im Fokus. Bei allem, was wir mit der Concardis Payment Group voranbringen, stelle ich daher immer, ohne Wenn und Aber, die Bedürfnisse unserer Kunden in den Mittelpunkt. Auch privat verfolge ich das Ziel, keine „halben Sachen“ zu machen.


Das Interview wurde im März 2019 geführt.


Bargeldlose Bezahlverfahren ermöglichen kleinen und mittleren Unternehmen höhere Umsätze und Effizienzgewinn

Der Trend zur Kartenzahlung am Point of Sale (PoS) in Deutschland setzt sich weiter fort: Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Kunden bevorzugt schon heute, nur bargeldlos zu bezahlen. Diese Entwicklung hin zum digitalen Bezahlen bietet deutliche Potenziale für Umsatzsteigerungen, Effizienzgewinne und Kostensenkungen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das zeigt die neue Studie „Besser bargeldlos als Bargeld los – Potenziale digitaler Zahlungsverfahren im Mittelstand“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Concardis. In einer Doppelbefragung wurden sowohl Händler, Gastronomen und Hoteliers aus dem KMU-Segment als auch Kunden befragt, um einen Rund-um-Blick auf Verbraucherpräferenzen beim Bezahlen und Geschäftspotenziale für KMU in Deutschland zu erhalten.


Umsatz- und Kosteneinsparpotenziale für KMU
Die Studie belegt den positiven Einfluss bargeldloser Zahlungen auf wichtige Unternehmenskennzahlen: Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen gibt an, durch bargeldlose Zahlungen einen positiven Effekt auf Umsatz (53 Prozent) und Neukundenanteil (51 Prozent) zu erzielen. Etwa die Hälfte der Kunden (49 Prozent) achtet mehr auf die Preise, wenn nur mit Bargeld bezahlt werden kann – die Tendenz geht zu höheren Bons, wenn Kartenzahlungen akzeptiert werden: 43 Prozent der befragten Unternehmen verzeichnen durch bargeldlose Zahlungen einen Anstieg bei Bon- und Warenkorbhöhen.


Die Akzeptanz bargeldloser Zahlungen bietet zudem erhebliche Effizienzgewinne für Unternehmen: Die Abrechnung von Bargeldzahlungen im Backoffice nimmt mit durchschnittlich 29 Minuten rund 45 Prozent mehr Zeit in Anspruch als das Handling bargeldloser Zahlungen. Dreiviertel der KMU benötigen für die Abwicklung digitaler Zahlungen weniger als 20 Minuten pro Tag. Durch die Zeitersparnis bei nachgelagerten Prozessen ergeben sich weitere Einsparungspotenziale für Händler, Gastronomen und Hoteliers. Auch beim Kassiervorgang bietet insbesondere das kontaktlose Bezahlen eine schnelle Abwicklung: Mehr als die Hälfte der Befragten KMU (52 Prozent) geben an, dass kontaktlose Zahlungen weniger Zeit in Anspruch nehmen als Bargeldzahlungen.


„Die Ergebnisse unserer Studie belegen den positiven Einfluss bargeldloser Zahlungsakzeptanz auf den Umsatz und die Effizienz – gerade für kleine und mittelgrosse Unternehmen eine wichtige Erkenntnis“, sagt Robert Hoffmann, CEO von Concardis. „Mit einfachen, innovativen Payment-Lösungen und ohne große Investitionen können Händler und Dienstleister Geschäftspotenziale heben und ihr Unternehmen fit für die Zukunft machen. Kartenzahlungsakzeptanz mit Kontaktlosfähigkeit ist eine Mindestvoraussetzung dafür. Insbesondere das Potenzial von Mobile Payment wird sich in den kommenden Jahren erst noch entfalten. Unternehmen sollten sich frühzeitig vorbereiten, um von diesen Entwicklungen zu profitieren.“


Kontaktloses Bezahlen auf dem Vormarsch – Mobile Payment noch weniger relevant
Kontaktlose Zahlungen unterstützen den Trend zum bargeldlosen Bezahlen und etablieren sich zunehmend am PoS im Mittelstand: Knapp ein Drittel (30 Prozent) der befragten Kunden zahlen bereits regelmäßig kontaktlos mit Karte – unter den Smart Consumern, besonders technik- und smartphoneaffine Nutzer, ist der Anteil mit 41 Prozent noch höher. Zwar ist Bargeld bei Beträgen unter 50 Euro nach wie vor beliebt, doch die Bereitschaft kontaktlos zu bezahlen, ist groß – unabhängig von der Bonhöhe. Mobile Payment schliesst im Vergleich langsamer auf: Erst fünf Prozent der Kunden nutzen regelmäßig smartphonebasierte Zahlungen am PoS. Bei den Smart Consumern sind es bereits zehn Prozent. Insgesamt verschiebt sich das Bezahlverhalten der Kunden allerdings deutlich in Richtung Kartenzahlung. Jeder zweite Befragte (49 Prozent) gibt an, künftig (viel) häufiger bargeldlos zu bezahlen. Unter den Smart Consumern bevorzugen bereits heute 70 Prozent ausschließlich bargeldlose Zahlungen.


„Smart Consumer sind die zukunftsrelevante Zielgruppe für Händler, Gastronomen und Hoteliers. Sie zeigen, welche Zahlungsverfahren im Einzelhandel künftig verstärkt Beachtung finden werden. Wer sie bedienen will, muss sich auf ihr Einkaufs- und Zahlungsverhalten einstellen und moderne bargeldlose Bezahlmöglichkeiten anbieten“, so Mailin Schmelter, stellvertretende Bereichsleiterin Customer Insights am ECC Köln.

Studie "Bargeldloses Bezahlverfahren"

Studienauszug (2,3 MiB)


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