Burger King

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Burger King in Zahlen, Deutschland

* geschätzt BdS-Gründungsmitglied
Mitarbeiter ca. 25.000 *
Auszubildende Fachmann/-frau für Systemgastronomie ca. 250 *
Auszubildende Fachkraft im Gastgewerbe in der Systemgastronomie ca. 50 *
Bachelorstudenten des Studiengangs "Systemgastronomie-Management" 2
Restaurants Über 110 Company-Restaurants der Burger King Deutschland GmbH und ca. 640 von Franchisenehmer*innen geführte Restaurants
Umsatz 2020 985 Millionen Euro *

Burger King® wurde 1954 von James McLamore und David Egerton in Miami gegründet und bietet seither eine vielfältige Produktpalette, bestehend aus auf offener Flamme gegrillten Burgern, Snacks, Getränken und Desserts an. Mit der Einführung des Whopper® im Jahr 1957 wurde zudem ein Flaggschiffprodukt positioniert, das damals wie heute für einzigartigen Grillgeschmack und frische Zutaten steht. Mittlerweile betreibt Burger King® mehr als 18.500 Restaurants in 100 Ländern weltweit und bedient täglich über 11 Millionen Gäste.

In Deutschland eröffnete Burger King® 1976 in Berlin sein erstes Restaurant. Bis heute sind ca. 750 Restaurants hinzugekommen, womit Deutschland einer der wichtigsten Märkte für Burger King® weltweit ist. Die ca. 750 Burger King® Restaurants in Deutschland werden von rund 130 unabhängigen Franchisenehmer*innen selbstständig geführt. Seit Mitte 2015 verantwortet die BURGER KING Deutschland GmbH als Master-Franchisenehmer mit mittlerweile mehr als 100 Company-eigenen Restaurants den deutschen Markt.

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Im Jahr 2020 hat Burger King® sein Sortiment wieder um innovative Produkte erweitert, und zwar insbesondere für alle, die gerne auch einmal auf Fleisch verzichten möchten. Als erste große QSR-Kette in Deutschland konnte Burger King® mit den neuen Plant-based Nuggets eine pflanzenbasierte Nugget-Alternative einführen.

Ganz neu ist auch die Gourmet-Plattform, mit der Burger King® noch weitere Burger-Liebhaber ansprechen will: Bei der King‘s Selection verwendet Burger King® für seine Beef-Pattys übrigens Rindfleisch, das zu 100 % aus Deutschland stammt. Zudem hat die Marke – auch mit Blick auf die COVID-19-Pandemie – ihren Fokus noch stärker auf den Ausbau des Lieferservice gelegt sowie den neuen Markenauftritt vorbereitet. Dieser konnte erfolgreich im Januar 2021 präsentiert werden und geht mit dem Verzicht auf den Zusatzstoff Konservierungsstoff, den Zusatzstoff Geschmacksverstärker sowie künstliche Aromen in den Speisen einher. Denn bei Burger King® gilt: Echte Flammen. Echter Geschmack.

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Cornelius Everke und Lahsen Feddoul, Geschäftsführer Burger King Deutschland GmbH

Rück- und Ausblick von Cornelius Everke und Lahsen Feddoul, Geschäftsführer Burger King Deutschland GmbH

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Cornelius Everke: Natürlich hat das Geschäftsjahr 2020 – der harte Lockdown im Frühjahr und die Schließung der Gasträume durch die coronabedingten Maßnahmen – Burger King® , unsere Franchisenehmer*innen und die gesamte Branche hart mitgenommen. Da wir unseren Lieferservice bereits seit längerer Zeit sukzessive erweitern und auch frühzeitig in den Ausbau von Drive-ins und unsere digitale Infrastruktur investiert haben, konnten wir aber für unsere Gäste – so gut es eben ging – da sein.

Trotz der schwierigen Umstände haben wir erfolgreich Produktinnovationen eingeführt. Es freut uns sehr, dass wir zu unseren Plant-based Nuggets so positives Feedback von unseren Gästen bekommen – selbst bei „eingefleischten“ Fans unserer King Nuggets. Auch unsere neue Gourmet-Plattform King’s Selection kommt seit ihrer Einführung bei unseren Gästen sehr gut an. Selbstverständlich ruhen wir uns darauf nicht aus, sondern entwickeln kontinuierlich neue Burger-Kreationen, auf die unsere Gäste und Fans gespannt sein dürfen.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Cornelius Everke: Wir gehen das Jahr 2021 mit großem Tatendrang an: Zum ersten Mal seit 1999 gestaltet Burger King® den gesamten Markenauftritt um. Diesen Prozess haben wir bereits mit unserem neuen Logo und unserem veränderten Online-Auftritt eingeläutet. Schritt für Schritt bekommen dann all unsere Restaurants einen neuen Look. Doch nicht nur optisch sind Änderungen geplant. Wir arbeiten kontinuierlich an unseren Produkten mit dem Ziel, ein echtes Erlebnis für alle Geschmäcker – Fleischliebhaber*innen wie Flexitarier*innen – zu bieten. Daher kommt unser Essen ohne den Zusatzstoff Konservierungsstoff, ohne den Zusatzstoff Geschmacksverstärker sowie ohne künstliche Aromen aus.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Lahsen Feddoul: Wir haben noch intensiver an unseren digitalen Angeboten sowie an der Umsetzung und Erweiterung unseres Lieferservice gearbeitet. Denn auch nach der Pandemie erwarten wir weiterhin, dass viele unserer Gäste bevorzugt über unsere Drive-ins, SOTs oder online bestellen sowie ihr Essen noch häufiger bequem zuhause oder außer Haus genießen möchten. Außerdem wird es spannende Produktinnovationen in den nächsten Monaten geben.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Lahsen Feddoul: Um unseren Gästen und Mitarbeiter*innen die größtmögliche Sicherheit zu bieten, haben wir im Zuge der Pandemie unsere ohnehin strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen noch weiter verstärkt. Hier gilt unser Dank vor allem den Franchisenehmer*innen und Mitarbeiter*innen in den Restaurants, die trotz der schwierigen Situation für den besten sicheren Service gesorgt haben. Grundsätzlich wünschen wir uns dennoch vor allem einen zielführenden, einheitlichen Plan für die gesamte Gastronomie, um der besonders betroffenen Branche eine Zukunftsperspektive zu bieten.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Cornelius Everke: Die Krise hat uns gezeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit mit unseren Franchisenehmer*innen und Mitarbeiter*innen ist. So konnten wir schnell und kreativ auf die Veränderungen reagieren und mit einem Augenzwinkern – wie bei der „Social-Distancing-Krone“ – auch auf die Marke aufmerksam machen. Ebenso spielt der Austausch mit unseren Gästen eine wichtige Rolle, etwa beim Ausbau unserer Lieferservices. Deshalb setzen wir weiterhin auf die offene und ehrliche Kommunikation und legen dabei großen Wert auf die Bedürfnisse unserer Gäste und unserer Mitarbeiter*innen.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.