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Viele Wege führen in die Systemgastronomie

Viele Wege führen in die Systemgastronomie
rechts im Bild: Aymen Saoudi

 

.... eine Branche voller Chancen

Klassisch Ausgebildete, Quereinsteiger, Zweitkarrieren: Die Landschaft der Systemgastronomen ist so bunt wie das Leben selbst. Nirgendwo sonst wird Offenheit und Vielfalt so selbstverständlich gelebt – und in kaum einer anderen Branche sind eindrucksvolle Karrieren auch ohne akademischen Abschluss möglich.

Wäre der Arbeitsvertrag mit Vapiano eine Ehe, hätte Aymen Saoudi am 7. Mai 2015 Rosenhochzeit gefeiert. Dabei wollte der gebürtige Tunesier als Kind eigentlich Zahnarzt werden. Nach dem Abitur mit 19 immigrierte er nach Deutschland und jobbte in der Hotelgastronomie – zunächst nur für den hohlen Zahn und um seinen Deutsch Intensivkurs zu finanzieren. Drei Jahre später wechselte er zu Vapiano - pünktlich zur Neueröffnung der Filiale in den Münchner Fünf Höfen.

Was dann geschah hätte sich der 32-jährige nicht träumen lassen. Nach zwei Jahren Mitarbeit in der Präparationsküche übernahm er 2007 die Leitung für Vapiano in der Münchner Schrannenhalle. 2010 wurde er Restaurantleiter in Augsburg. Mittlerweile ist Herr Saoudi Restaurantleiter in der Filiale Fünf Höfe und stellvertretender Regionalleiter in Bayern. Als solcher ist er mitverantwortlich für fünf Vapiano-Filialen und 130 Mitarbeiter.

Den Arbeitstag beginnt Herr Saoudi mit einem Rundgang durch sein Restaurant in den Fünf Höfen.

„Hier ist kein Tag wie der andere“, erzählt Saoudi. Ein Systemgastronom sei Manager, Finanzbuchhalter, Marketingstratege und Psychologe in einem. Interne Ausbildungen, Leadership Kurse, insbesondere aber die alltäglichen Erfahrungen in den Restaurants hätten ihn geschult um den abwechslungsreichen Anforderungen gerecht zu werden. „Das ist herausfordernd, macht aber auch den Reiz aus“, sagt Saoudi „ich bin sehr gespannt auf Alles was noch kommt.“ Wäre das mit Vapiano eine Ehe – die Leidenschaft wäre auch noch nach 10 Jahren spürbar.

 

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