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Tariftreue von NORDSEE

Mehrarbeitszuschläge bei Jahresarbeitszeit – Tariftreue von NORDSEE

NORDSEE-Geschäftsführer und Mitglied des BdS-Präsidiums Holger Schmitt

München/Bremerhaven, 2.November 2016: NORDSEE ist seit dem Jahr 2010 engagiertes Mitglied im Bundesverband der Systemgastronomie und hat sich zum 1. Januar 2016 der starken Tarifgemeinschaft angeschlossen. Die Überleitung vom Haus- in den Flächentarifvertrag haben der BdS und die NGG begleitet. Die Einhaltung der zwischen dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) und der Gewerkschaft Nahrung Genuss und Gasstätten (NGG) abgeschlossenen Verbandstarifverträge ist dabei für Nordsee selbstverständlich.

Insofern erstaunen die aktuellen Vorwürfe der NGG bezüglich der Mehrarbeitsvergütung bei NORDSEE. Die Tarifbindung und Tariftreue von Nordsee gilt selbstverständlich auch für die ordnungsgemäße Abrechnung der tarifvertraglich vereinbarten Mehrarbeitszuschläge. § 5 Ziff. 5 des Manteltarifvertrags für die Systemgastronomie regelt, dass Mehrarbeit bei Teilzeitkräften nur diejenige Arbeitszeit ist, die über die regelmässige monatliche Arbeitszeit einer Vollzeittätigkeit hinausgeht. Diese Regelung ist auch richtig, da ansonsten Arbeitsstunden von Teilzeitmitarbeitern höher vergütet würden, als die von Vollzeitmitarbeitern. „Es wäre eine Ungleichbehandlung, wenn z.B. die 30. Wochenstunde einer Teilzeitkraft mehr wert wäre, als die einer Vollzeitkraft.“, stellt Andrea Belegante, stellvertretende BdS-Hauptgeschäftsführerin klar. Dies gelte auch bei der Jahresarbeitszeit. „Diese Regelung wurde von NORDSEE vollumfänglich bei der Abrechnung des 33%-igen Mehrarbeitszuschlages per Ende des Abrechnungsjahrs im September 2016 umgesetzt“. so Holger Schmitt, Geschäftsführer der NORDSEE und Mitglied des BdS-Präsidiums.

Aufgrund der unterschiedlichen Rechtsauffassungen von NORDSEE und BdS einerseits und der NGG andererseits befanden sich die Parteien seit längerer Zeit im Dialog. Die NGG beharrt jedoch auf einer Bevorzugung von Teilzeitkräften. BdS und NGG befinden sich aktuell in Entgelttarifverhandlungen. „Offensichtlich benutzt die NGG diese Thematik, um offensiv auf Neumitgliederakquise zu gehen. Anders kann ich mir das Verhalten der NGG nicht erklären,“ so Holger Schmitt.

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