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Mindestlohn

Wolfgang Goebel, BdS-Präsident bei politischer Dialogveranstaltung
BdS-Präsident Wolfgang Goebel neben Andrea Nahles, Bundesarbeitsministerin und Ursula von der Leyen, Bundesverteidigungsministerin

 

Änderungen in der Dokumentationspflicht

München, 1. August 2015 –  Mit dem 1. August 2015 ist eine neue, vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ausgearbeitete, Mindestlohndokumentationspflichten-Verordnung in Kraft getreten. Diese bringt einige wenige Erleichterungen im Zusammenhang mit der Dokumentationspflicht rund um den gesetzlichen Mindestlohn, darunter eine Absenkung der Entgeltgrenze auf 2.000 Euro und eine Herausnahme für Familienangehörige. BdS-Mitglieder können die Einzelheiten und Praxisauswirkungen im Mitgliederbereich im Rundschreiben Nr. 2015-21 nachlesen.

„Die Änderung der Mindestlohndokumentationspflichten-Verordnung ist richtig. Diese Erleichterung bei der Dokumentationspflicht ab dem 1. August 2015 kann jedoch nur ein erster Schritt sein. Erheblicher Nachbesserungsbedarf besteht weiterhin bei der Beschäftigung von Praktikanten und bei der Auftraggeberhaftung.“, so BdS-Präsident Wolfgang Goebel anlässlich einer politischen Dialogveranstaltung in Nordrhein-Westfalen am 31. Juli 2015. Der BdS hatte sich konsequent für Nachbesserungen beim gesetzlichen Mindestlohn eingesetzt und ist stets für Mindestlöhne – nämlich tarifliche – eingetreten. BdS-Mitglieder sind zwingend tarifgebunden. Lesen Sie hier den Text des bundesweiten Mantel- und Entgelttarifvertrages.

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