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Landtagsabgeordneter besucht BdS-Mitglied

v.l.n.r.: BdS-Referent Patrick Birnesser, BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante, McDonald's Franchisenehmer Frank Mosher, Tobias Gotthardt (Landtagsabgeordneter der Freien Wähler) und Iulian Haus (Restaurantleiter McDonald's in Regenstauf)

Tobias Gotthardt, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler, sowie Andrea Belegante, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Systemgastronomie e.V. (BdS) und Patrick Birnesser, Referent für Wirtschaft- und Sozialpolitik, trafen sich zu einer Unternehmensbesichtigung und anschließendem Gespräch bei McDonald’s-Franchisenehmer Frank Mosher in Regenstauf. Er erklärte das neue Konzept der Filiale als „Restaurant der Zukunft“, in dem das Thema Digitalisierung und offenes Ambiente eine bedeutende Rolle spielten. Im weiteren Gespräch kamen insbesondere die Mitarbeitergewinnung sowie die Vielzahl an gesetzlichen Vorschriften und der damit verbundenen Bürokratie zur Sprache. „In der Region haben wir fast Vollbeschäftigung. Daraus ergeben sich natürlich Herausforderungen bei der Rekrutierung von Mitarbeitern“, stellte Gotthardt fest. Mosher klärte auf, dass er mittlerweile auf Mitarbeiter aus Osteuropa und dem Balkan angewiesen sei und auch vor Ort Werbung und Rekrutierung betreibe. „Wir bieten unseren Mitarbeiten unter anderem sogar kostengünstige, firmeneigene Wohnungen an, um ihnen auch den Start bei uns entsprechend zu erleichtern. Andrea Belegante konnte Gotthardt von Gesprächen mit anderen Verbandsmitgliedern berichten: „Viele unserer Mitglieder werben aktiv um ausländische Arbeitskräfte. Vor Ort ist aber dann oft das Problem, dass die notwendigen Genehmigungen erhebliche Zeit in Anspruch nehmen“. Doch nicht nur im Ausland seien die behördlichen Prozesse oft langwierig, auch die deutschen gesetzlichen Vorgaben seien eine erhebliche zeitliche und personalintensive Belastung. Jeden Tag müsse eine Vielzahl an Dokumentation und Nachweisen vom Personal, zusätzlich zum eigentlichen Geschäft, erledigt werden. „Das nimmt uns Flexibilität und bindet Personal“, so Mosher. Besonders die Einschränkung der sachgrundlosen Befristung sei dabei eine zentrale Hürde. Belegante pflichtete dem Unternehmer bei und stellte heraus, dass bei den BdS-Mitgliedern rund zwei Drittel aller Befristungen innerhalb von zwei Jahren entfristet werden. „Unsere Branche nutzt dieses Instrument nicht nachteilig.  Wir brauchen gute Mitarbeiter und die Mitarbeiterbindung ist ureigenstes Interesse der Unternehmer.“ Gotthardt sicherte zu, diese Themen für seine parlamentarische Arbeit mitzunehmen und fand Anerkennung für den BdS: „Die Systemgastronomie ist eine dynamische Branche. Was der BdS mit seinen Mitgliedern leistet ist sehr lobenswert.“

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