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Diskussion um Lohnhöhe im ARD Hauptstadtstudio

Reiner Hoffmann, BdS-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer

 

Die Diskussion um Löhne und Lohnentwicklung ist im Zusammenhang mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2015 in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und war am 26. Oktober 2015 Thema einer Podiumsdiskussion im ARD-Hauptstadtstudio.

BdS-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer diskutierte mit Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und Jens Ulbrich, Chefvolkswirt der Deutschen Bundesbank über die richtige Entlohnung.

Anlass war die Buchvorstellung „Der Lohnklau“ von Autor und Redakteur der„Zeit“ Mark Schieritz. Moderiert wurde die hochkarätige Veranstaltung von ARD-Korrespondentin Marion von Haaren.

Die Lohnfindung sei grundsätzlich Angelegenheit der Tarifpartner, so Holsboer. Sie betonte in der Diskussion, dass der Einstieg in den Arbeitsmarkt gerade für Geringqualifizierte oder Menschen, die dem Arbeitsmarkt seit Jahren fern sind, erschwert wenn nicht sogar völlig verschlossen wird, wenn die Einstiegsentgelte zu hoch angesetzt werden. Mindestlöhne – egal ob gesetzliche oder tarifliche – dürften nicht ideologisch geprägt sein, sondern sollten die Produktivität berücksichtigen. Ansonsten müssten wir künftig über Arbeitsklau statt über Lohnklau diskutieren. Dies sei besonders mit Blick auf die vielen Flüchtlinge zu bedenken, die nach Deutschland kommen und auf den Arbeitsmarkt integriert werden sollen.

 

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