Beitrag

Deutscher Systemgastronomie-Preis 2019 verliehen

BdS

Zum traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie kam in diesem Jahr die Rekordzahl von 170 Mitgliedern, Fördermitgliedern, Partnern und Freunden des Verbands sowie Vertretern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Medien. BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante freute sich über diesen enormen Zuspruch: „Sie zeigen mit Ihrer heutigen Teilnahme, dass der BdS-Mittagsempfang ein willkommener Anlass ist, sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und die Branche der Systemgastronomie zu feiern“.

Frauenpower: BdS-Präsidentin Sandra Mühlhause und BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante

Zu Beginn begrüßte BdS-Präsidentin Sandra Mühlhause die Gäste und freute sich besonders, vier neue Fördermitglieder in der BdS-Wertegemeinschaft willkommen zu heißen. Dr. h.c. Thomas Sattelberger, FDP-Bundestagsabgeordneter und Sprecher für Innovation, Bildung und Forschung der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag, war politischer Gastredner der Veranstaltung. Er sorgte mit seiner leidenschaftlichen Rede und dem Appell für mehr Unternehmertum, Querdenken und Zukunftsoptimismus für gespannte Zuhörer. Andreas Lauszat, Director Foodservice der npdgroup Deutschland, versorgte die BdS-Gemeinschaft anschließend mit aktuellen Zahlen und Trends aus der Systemgastronomie. Erfreulich hierbei war, dass die Systemgastronomie Wachstumstreiber der gesamten Gastronomiebranche ist und auch die Gästezahlen dies positiv belegen.

Höhepunkt des BdS-Mittagempfangs war fraglos die Verleihung des Deutschen Systemgastronomie-Preises. Laure Berment, Deutschlandchefin von „Too Good To Go“, Dr. Roland Schmidt und Christian Harupa von HAVI Logistics sowie Andrew Fordyce, TV-Foodexperte konnten sich berechtigte Hoffnungen machen, den Preis mit nach Hause zu nehmen. Schwerpunkt dieses Jahr war das Thema „Nachhaltigkeit“. BdS-Vizepräsident Alexander van Bömmel würdigte in seiner Laudatio das Engagement aller Nominierten, ihre Ziele mutig und mit großer Wirkung zu verfolgen.

Die Nominierten: Christian Harupa (HAVI Logistics), Laure Berment (Too Good To Go), Andrew Fordyce (TV-Foodexperte), Dr. Roland Schmidt (HAVI Logistics)
BdS-Vizepräsident Alexander van Bömmel

„Too Good To Go“ ist eine App, die es durch einfache Klicks möglich macht, bereits produzierte Lebensmittel kurz vor Ladenschluss vergünstigt zu erwerben und somit hilft, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. HAVI Logistics ist langjähriger Transport- und Logistikdienstleiter für zahlreiche BdS-Mitglieder. Durch die Verpflichtung, der vom WWF gesteuerten Initiative „Science Based Targets“ beizutreten und in der HAVI-Flotte bis 2030 den CO2-Ausstoß um 40% zu senken, leistet HAVI Logistics einen wertvollen Beitrag zur CO2-Reduktion. Der gebürtige Südafrikaner Andrew Fordyce setzt sich mit großem persönlichen Einsatz und Engagement dafür ein, Lebensmittel und Nachhaltigkeit zu vereinbaren. Genuss ist auch ohne Verzicht möglich, so das Credo des durch TV und Medien bekannten Foodexperten. Als einer der ersten beschäftigte sich Andrew Fordyce mit der nachhaltigen Proteinquelle Insekten und leistete hier echte Pionierarbeit.

Laure Berment, Deutschlandchefin von "Too Good To Go"

Too Good To Go gewinnt den Deutschen Systemgastronomie-Preis 2019

Der Jury des Systemgastronomiepreises fiel es bei dieser Top-Auswahl an Kandidaten nicht leicht, den Sieger zu wählen. Letztlich setzte sich „Too Good To Go“ durch und nicht nur das BdS-Mitglied NORDSEE – ein Kooperationspartner der App – sondern alle Gäste freuten sich mit Laure Berment, Deutschlandchefin der Online-Plattform. „Wir gratulieren unserem Partner ‚Too Good To Go‘ ganz herzlich zu dieser großartigen Auszeichnung, denn in dieser Zeit sind die Themen Nachhaltigkeit und der intensive Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung von wachsender Bedeutung. Für die nächsten Jahre wünschen wir ‚Too Good To Go‘ weiterhin viel Erfolg, natürlich auch mit unserem gemeinsamen Start bei ‚Too Good To Go‘ in Österreich und freuen uns, nach den mehr als 470.000 geretteten Lebensmittelportionen hoffentlich bald die erste Million zu knacken“, so Andreas Gertzobe, Geschäftsführer NORDSEE GmbH.

BdS

In ihrer erfrischenden Dankesrede beglückwünschte Laure Berment alle Nominierten und warb einmal mehr dafür, verantwortungsvoll mit Lebensmitteln umzugehen. Mittlerweile verfügt die App über 4000 Partnerbetriebe in Deutschland, die 2,3 Millionen Portionen vor dem Müll gerettet haben. Europaweit ist die Bilanz des noch immer jungen Start-ups aus Dänemark bemerkenswert. „Too Good To Go“ ist in 12 Ländern vertreten und rettete bislang 21 Millionen Lebensmittel vor der Vernichtung. Dies entspricht einer CO2-Einsparung von 50.000 Tonnen.

BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante

BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante zeigte sich begeistert vom diesjährigen Erfolg des BdS-Mittagsempfangs. „Ich freue mich jedes Jahr auf diese Veranstaltung und vor allen Dingen darauf, zu erleben, mit welcher Offenheit sich meine BdS-Mitglieder untereinander austauschen und netzwerken. In diesem Jahr hat mich zudem beeindruckt, dass sich selbst bei einer Wettbewerbssituation, wie sie der Gewinn des Deutschen Systemgastronomie-Preises darstellt, alle Nominierten gegenseitig für Ihre enorme Leistung wertschätzen. Das macht den BdS und seine Mitglieder aus!“

Zurück

Cookies und ähnliche Technologien

Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.

Standard

Tools, die wesentliche Services und Funktionen ermöglichen, einschließlich Identitätsprüfung, Servicekontinuität und Standortsicherheit. Diese Option kann nicht abgelehnt werden.

Analytik

Tools, die anonyme Daten über Website-Nutzung und -Funktionalität sammeln. Wir nutzen die Erkenntnisse, um unsere Produkte, Dienstleistungen und das Benutzererlebnis zu verbessern. Es werden keine personenbezogene Daten erhoben.

Youtube

Auf dieser Webseite nutzen wir das Angebot von Youtube. Dadurch können wir Ihnen Videos von Youtube direkt in der Website anzeigen. Youtube erhebt dazu eigene Daten. Um die Videos zu sehen, muss diese Option aktiviert werden.