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BdS setzt Dialog Agrar fort

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v.l.n.r.: Landwirt Wilhelm Müller, BdS-Referent Patrick Birnesser, BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante, Dr. Christian Kagerer, Dr. Anja Rostalski

Seit 2009 stehen der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) zusammen mit dem Bayerischen Bauernverband mit Landwirten im stetigen Austausch. Der „Dialog Agrar“ befasst sich mit aktuellen Themen der Landwirtschaft, der Erzeugung von Lebensmitteln sowie der Tierhaltung.

Dieses Mal war der BdS auf dem Hof von Landwirt Wilhelm Müller in Maisach – Obermalching. Der Schweinemastbetrieb hat derzeit rund 1.400 Schweine, die als Ferkel mit einem Gewicht von circa 25 kg auf dem Hof ankommen. Danach werden die Schweine in vier Monaten auf ein Lebendgewicht von rund 120 kg gebracht. Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante und Patrick Birnesser, Referent für Wirtschaft- und Sozialpolitik, tauschten sich mit Landwirt Müller sowie Dr. Johann Ertl vom Bayerischen Bauernverband, Dr. Christian Kagerer vom Fleischprüfring Bayern und Dr. Anja Rostalski, Schweinetierärztin vom Tiergesundheitsdienst Bayern, über die Herausforderungen der Schweinehaltung und Schweinemast aus.

„Für uns hat die Tiergesundheit oberste Priorität“, so die Antwort des Landwirtes Müller auf die Frage, wie er zum geplanten staatlichen Tierwohllabel stehe. Bereits heute sei der Hof ein teilnehmender Betrieb an der privaten „Initiative Tierwohl“, die durch bestimmte Vorgaben das Tierwohl erhöhen soll.

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v.l.n.r.: BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante, BdS-Referent Patrick Birnesser, Landwirt Wilhelm Müller, Dr. Anja Rostalski

Auch das Thema Ferkelkastration bewege die Landwirte. Hierzu bestand die einstimmige Meinung aller anwesenden Experten, dass der sogenannte „4. Weg“, also die Kastration der Ferkel durch die Landwirte nach lokaler Betäubung, die für die Tiere schonendste, am besten umsetzbare und damit die am besten geeignete Methode sei. Auch die Produktqualität und Tiergesundheit hat für Müller oberste Priorität: „Unsere Tiere und die Haltungsbedingungen werden bei unangemeldeten Kontrollen regelmäßig überprüft. Auch in den Schlachthöfen werden alle Tiere auf gesundheitliche Aspekte hin untersucht. Wir sind mehrfach zertifiziert und können somit für die Qualität unseres Schweinefleisches garantieren“.

Beim Thema Fachkräftemangel hörten die BdS-Vertreter eine überraschende Aussage. Der Mangel an Auszubildenden ist für die Systemgastronomie eine der drängendsten Herausforderungen. Diese Sorge kann Landwirt Müller – glücklicherweise – nicht teilen. Seit 30 Jahren bildet der Betrieb aus und hat in dieser Zeit über 30 Nachwuchslandwirte ausgebildet. Auch derzeit erlernen drei Azubis den Beruf des Landwirts auf Müllers Hof. Für diese Bilanz wurde er 2012 von der damaligen Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner sogar zum „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ ausgezeichnet

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