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25 mal Fünf: Das KFC Rezept für nachhaltiges Wachstum in Deutschland

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Das amerikanische Fastfood-Unternehmen KFC will in den kommenden Jahren noch mehr Präsenz auf dem wichtigen deutschen Markt zeigen. Deutschland-Geschäftsführer Marco Schepers, General Manager Deutschland, Österreich, Schweiz und Dänemark, fasst das Ziel in einer einfachen Formel zusammen: „25 mal Fünf“. Diese Rechnung ist ab sofort der Maßstab für die Expansion des Chicken-Experten. Die Erklärung: Bis Ende 2025 soll jede deutsche Mittelstadt mit mindestens 40.000 Einwohnern mindestens ein KFC Restaurant haben. Um dieses Ziel sicher zu erreichen, sei es rein rechnerisch nötig, jedes Jahr bis zu 25 neue Restaurants in Städten zu eröffnen, in denen es bislang kein KFC Restaurant gibt.

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Marco Schepers, General Manager KFC Deutschland

Schepers erklärt den Hintergrund: „Die Marke KFC hat in den vergangenen Jahren gerade in Deutschland enorm an Popularität gewonnen. In den Ballungszentren sind unsere Restaurants prominent vertreten. Darüber hinaus haben wir in den vergangenen Jahren, vor allem mit dem großen Brand Relaunch 2019, die Marke und das Corporate Design auf den neuesten Stand gebracht. Der neue Claim „Legendär Lecker“ trifft genau den Nerv der Fans. Aber was nutzt uns das, wenn wir in der Fläche, in den ländlichen Regionen, nicht ausreichend präsent sind? Dort müssen unsere Fans oft viel zu weit fahren, um KFC genießen zu können. Das bremst die Entwicklung der Marke und das wollen wir in den kommenden Jahren fundamental ändern.“


Statt der aktuell 174 Restaurants in Deutschland würden in gut fünf Jahren 282 Standorte im gesamten Bundesgebiet die typischen KFC Chicken-Spezialitäten und amerikanisch inspirierten Beilagen anbieten. Ist das Ziel nicht zu ambitioniert, gerade für einen Markt, der – bildlich gesprochen – gesättigt ist? „Nein“, sagt Schepers und will auf zwei Gebieten gegenüber der Konkurrenz punkten:


Zum einen seien die KFC Gerichte deutlich vielfältiger und hochwertiger als die der Systemgastronomie-Konkurrenz. Die Fans weltweit schätzen die einzigartigen Chicken-Produkte, die anspruchsvolle Kochtradition mit den Bedürfnissen und dem Geschmack der Menschen von heute verbinden – und das auf allen Kontinenten. So haben 74 Prozent im August KFC als den Ort genannt, an dem das Chicken am besten schmeckt1, weiß Schepers. Und sogar mit Neuentwicklungen wie einem veganen „Chicken“-Burger sollen neue Kundengruppen begeistert werden, die die Systemgastronomie sonst eher meiden.


Den zweiten wichtigen Baustein im Wachstumskonzept sieht der General Manager in innovativen Konzepten und attraktiveren Konditionen sowohl für Franchisepartner, als auch für Neueinsteiger und Investoren. „Wir betreuen und fördern potenzielle Franchise- und Immobilienpartner, die die notwendigen Voraussetzungen mitbringen, intensiver und systematischer als viele unserer Mitbewerber, so dass wir maßgeschneidert auf die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten und Behördenwünsche eingehen können Es gibt derzeit nur 2 KFC Restaurants pro 1 Million Einwohner in Deutschland während es in anderen entwickelten Ländern mehr als 15 Restaurants sind. Dabei ist der Umsatz pro KFC Restaurant in Deutschland mit 1,6 Millionen € höher als in diesen Ländern und bei vielen Wettbewerbern. Das ist ein wichtiger Grund dafür, dass die langfristigen Wachstumsmöglichkeiten für KFC Franchisenehmer und Immobilienpartner signifikant höher sind als die bei anderen Anbietern“, berichtet Schepers. KFC biete aber auch Großinvestoren attraktive Beteiligungsmodelle bei hohen Wachstumsaussichten über die kommenden Jahrzehnte hinweg.


„Gerade die Corona-Krise zeigt, wie widerstandsfähig unser Geschäftsmodell ist. KFC konnte im Frühjahr sogar teilweise neue Stellen schaffen. Wir haben schnell, entschlossen und kreativ reagiert und in kürzester Zeit verschiedene Formen von Lieferservices und Drive-Schalter-Angeboten etabliert, um unsere Fans nahtlos weiter zu versorgen. Gerade in Zeiten wie diesen steht Sicherheit als Investitionsfaktor wieder deutlich höher im Kurs als noch vor Jahresfrist“, bekräftigt der Manager. Und das zeigt sich auch in den Zahlen: So war KFC im Juli das erste und einzige Systemgastronomieunternehmen, das eine bessere Vorjahres-Entwicklung (+3,2 %) als die Mitbewerber im QSR-Markt auf vergleichbarer Fläche vorweisen konnte.2 Auch im August 2020 war KFC die einzige Marke mit einer besseren Vorjahresentwicklung als die Mitbewerber im QSR-Markt auf vergleichbarer Fläche mit +2,1 %.3
Aber gehen die Bewohner in Löhne in Nordrhein-Westfalen (39.915 Einwohner) dann leer aus? Nicht unbedingt. KFC will das 40.000 Einwohner-Ziel vor allem als strategische Marschroute verstanden wissen: Am Ende zählten natürlich nicht die genauen Einwohnerzahlen, sondern die wirtschaftlichen Faktoren Lage, Einzugsbereich, Qualität des Grundstücks und die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten am Standort. „Wir haben Großes vor“, betont Schepers, „Aber das wird niemals zu Lasten der Qualität, der Kundenfreundlichkeit oder der Wirtschaftlichkeit gehen.“

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