Transgourmet Deutschland GmbH & Co. KG

Transgourmet

Unter der Dachmarke „Transgourmet Deutschland“ sind die Spezialisten „Transgourmet“ fĂŒr den Belieferungsgroßhandel und „Selgros Cash & Carry“ fĂŒr den Abholgroßhandel vertreten. Hinzu kommen weitere spezialisierte Unternehmen mit einem breiten Leistungsangebot fĂŒr die Kunden. In Deutschland ist Transgourmet MarktfĂŒhrer im Belieferungsgroßhandel fĂŒr Kunden*innen aus Gastronomie, Hotellerie, Betriebsverpflegung, sozialen Einrichtungen, Einzelhandel und weiteren Gewerben. Sitz des Unternehmens ist im hessischen Riedstadt.

Entwickeln, was morgen wichtig ist: GeschÀftsfeld System- und Logistikkunden

Die Welt steht nie still. Und jeden Tag kommen neue Herausforderungen hinzu. Transgourmet sieht die grĂ¶ĂŸte Chance darin, sich diesen Herausforderungen bewusst zu stellen. Aus diesem Grund hat Transgourmet Deutschland die Sparte System- und Logistikkunden ins Leben gerufen. Um passgenau auf die verschiedenen GeschĂ€ftsmodelle am Markt zu reagieren, beraten Spezialist*innen aus den unterschiedlichen Bereichen der Supply Chain nationale Kund*innen mit logistischem und systemischem Ansatz. Mithilfe eines von Transgourmet entwickelten digitalen Prozesses wird eine einheitliche nationale Logistik und Warenversorgung sichergestellt.

So entwickelt Transgourmet gemeinsam mit seinen Partnern heute, was morgen wichtig ist.



RĂŒck- und Ausblick von Joachim Priessnitz, Mitglied der GeschĂ€ftsleitung Transgourmet Deutschland

Joachim Priessnitz, Mitglied der GeschÀftsleitung Transgourmet Deutschland

Wie bewerten Sie das GeschÀftsjahr 2020?

Es gibt Jahre im Berufsleben eines Menschen, die man gerne aus der Laufbahn streichen möchte. Und 2020 ist wohl eines davon. Das Jahr 2020 war sicherlich eines der herausforderndsten GeschĂ€ftsjahre fĂŒr sehr viele von uns. Auf der einen Seite ging es um Umsatz und Ertrag, auf der anderen Seite ebenso um die Verantwortung gegenĂŒber Kunden*innen und Mitarbeiter*innen.

Ich denke, wir konnten in dieser schwierigen Zeit beweisen, dass wir immer ein zuverlÀssiger Partner unserer Kunden*innen sind. Und ich freue mich umso mehr, dass auch sie die Partnerschaft wertschÀtzen und im herausfordernden Restart an unserer Seite stehen.

Über Betriebsergebnisse brauchen wir nicht sprechen, da diese fĂŒr alle ein wenig erfreuliches Thema sind. Spannender finde ich die Dynamik, die entstanden ist, und viele bisherigen GeschĂ€ftsmodelle revolutioniert hat.

Was sind Ihre Erwartungen fĂŒr das Jahr 2021?

Ich hĂ€tte mir einen frĂŒheren Start nach dem letzten Lockdown gewĂŒnscht. Dennoch, wir mĂŒssen die aktuellen Gegebenheiten akzeptieren und lernen, uns damit zu arrangieren.

Die Stimmungslage ist leider immer noch sehr unterschiedlich. Vor allem die Betreiber*innen von Hotels an Verkehrsknotenpunkten, wie Bahnhöfen und FlughĂ€fen in GroßstĂ€dten sind immer noch nicht zurĂŒck im alten Fahrwasser und werden noch lange brauchen, bis sie zur alten StĂ€rke zurĂŒckfinden.

Auch Homeoffice ist ein großes Thema und die nĂ€chsten Monate werden zeigen, was die Menschen tatsĂ€chlich wollen und umsetzen können. Ich nehme eine gewisse Homeoffice-MĂŒdigkeit wahr und kann mir gut vorstellen, dass man wieder vermehrt ins BĂŒro zurĂŒckkehren wird. Und auch Veranstaltungen und Messen werden wieder stattfinden, so dass die Caterer des Landes wieder wachsen können.

Ich hoffe, dass wir keine weiteren Einschnitte mehr erleben mĂŒssen, und dass wir alle wieder zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft blicken können.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Auf der Tagesordnung standen extrem viel SolidaritĂ€t und fairer Austausch. Man hat sich immer wieder abgeglichen und gemeinsam ĂŒberlegt, wie man mit der Situation umgehen kann.

Unsere Mitarbeiter*innen, die trotz der Krise jeden Tag an der Front standen, um Ware zu kommissionieren und auszuliefern, haben meine grĂ¶ĂŸte Hochachtung. Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass wir in der Krise die richtigen Weichen gestellt haben, denn unsere Motivation war immer, in alter StĂ€rke nach dem Lockdown da zu sein. Das ist uns gelungen!

Ansonsten habe ich persönlich das GefĂŒhl, noch nie so viel gearbeitet zu haben wie in der Krise, obwohl Reisen nicht und alle Termine nur in virtueller Form stattgefunden haben. Ich glaube, nein ich weiß, so ging es vielen von uns.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Beschleunigt durch Pandemie, verĂ€ndert sich der Markt. Ich glaube, dass vieles, wie die zunehmende Digitalisierung auch so eingetroffen wĂ€re, aber viel langsamer und behutsamer. Die nĂ€chsten Monate und Jahre werden zeigen, ob sich alles Neue durchsetzt, oder der Mensch doch wieder zu alten Mustern zurĂŒckkehrt.

Ich weiß, dass wir verstĂ€rkt auf die Anforderungen im Markt reagieren mĂŒssen und noch mehr Lösungspartner fĂŒr unsere Kunden*innen sind, als wir es bisher sowieso schon waren. Transgourmet hat sich intensiv der gesamten Wertschöpfungskette gewidmet und geht somit gestĂ€rkt aus der Krise. Wir bieten spannende LösungsansĂ€tze, vor allem fĂŒr Systemgastronomen. Wir haben eine der grĂ¶ĂŸten Fahrzeugflotte in der Branche, gepaart mit den neuen Methoden zur Kommissionierung und Verladung sowie den digitalen Kommunikationsplattformen sind wir ein schneller und zuverlĂ€ssiger Partner in Deutschland und Europa.


Das Interview wurde im Juni 2021 gefĂŒhrt.