Testando

TESTANDO

Erfolg durch Mystery-Tests.

TESTANDO ist die Mystery-Tester Plattform im DACH-Raum und nimmt Restaurants aus Sicht der Gäste unter die Lupe. Dabei weisen die authentischen Tester*innen auf die Schwächen des Betriebs hin, noch bevor negative Bewertungen die öffentlichen Portale erreichen und zu Umsatzeinbußen führen können.

Zusätzlich lassen sich Verkaufsaktivitäten der Servicemitarbeiter*innen messen und dadurch gezielt verbessern. Die Mystery-Tests werden nicht veröffentlicht und sind nur für den internen Gebrauch bestimmt.

TESTANDO-Kunden stehen umfangreiche Statistiken zur Verfügung, wodurch eine faktenbasierte und dauerhafte Qualitätssicherung gewährleistet werden kann. Besonders der Betriebsvergleich findet in der Systemgastronomie großen Anklang, da sich die Low- und High-Performer im Betriebsportfolio eindeutig identifizieren lassen.

Beispiel-Screenshot Betriebsvergleich

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Cornelius Krentel, Geschäftsführer

Rück- und Ausblick von Cornelius Krentel, Geschäftsführer

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Das Geschäftsjahr 2020 hatte für uns sehr gut begonnen und wurde durch den Lockdown sehr plötzlich abgewürgt. Die Erholung im Herbst war dann durch den erneuten Lockdown auch nicht von langer Dauer. Kurzarbeit und Corona-Hilfen haben uns sicherlich das Überleben gesichert, worüber wir auch sehr dankbar sind.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Durch die Impfangebote sollte das Jahr 2021 wieder in Richtung Normalität führen. Allerdings sehe ich das Ende der Corona-Pandemie frühestens im Jahr 2022. Daher wird 2021 sicher noch einige Anstrengungen mit sich bringen. Einen tieferen Blick in die Glaskugel zu wagen, traue ich mir derzeit nicht zu.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Der Umsatzeinbruch kam so plötzlich, dass wir davon natürlich überrascht waren. Wir waren auch in ständiger Kommunikation mit unseren Kund*innen und sind sehr flexibel auf deren Sorgen und Wünsche eingegangen. Leider haben einiger unserer Kund*innen die Krise wirtschaftlich nicht überlebt, was uns persönlich sehr leidgetan hat. Intern haben wir erstmal Kosten reduziert, Kurzarbeit und Corona-Hilfen angemeldet und sind ins Homeoffice umgezogen. Wir haben die freie Zeit auch genutzt um Prozesse, Strukturen und Strategien zu überdenken und teilweise neu zu gestalten.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Die Solidarität und der Zusammenhalt in der Branche waren enorm, was mich wirklich positiv überrascht hat, da die Branche aus vielen Einzelkämpfer*innen besteht. Die öffentliche Wahrnehmung der Gastronomie und Hotellerie hat sich meiner Meinung auch stark verbessert. Es wurden auch großartige Aktionen in der Branche initiiert, die zu dieser Wahrnehmung beigetragen haben. Aus unternehmerischer Sicht ist die Erkenntnis gereift, unsere Strukturen noch effizienter und agiler zu gestalten, um schneller auf die nächste Krise reagieren zu können.


Das Interview wurde im Dezember 2021 geführt.