Meiko

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Die Welt sauberer machen – mit innovativer Technik zum Spülen, Reinigen und Desinfizieren: das ist unsere Profession. Gestartet sind wir vor 90 Jahren in einer Garage im Schwarzwald, heute arbeiten wir rund um den Erdball. Unsere Produktionen in Deutschland, China und den USA verbindet ein Spirit: MEIKO Qualität. Die erkennen Sie an dem runden M. Es bedeutet „Made by MEIKO“ und garantiert unseren Kunden eine saubere Lösung. Jederzeit. Weltweit.


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Henrik Hoffmann, Key Account Manager

Rück- und Ausblick von Henrik Hoffmann, Key Account Manager

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Das Jahr 2020 war auch für uns geprägt durch die globale Corona-Pandemie, unter der viele unserer Kunden und Partner zu leiden hatten. Eine der großen Lehren dieser Pandemie ist die unumstößliche Prägnanz von Hygiene. Sie ist heute wichtiger denn je, das steht außer Zweifel. Nichts kommt Gästen so nahe wie Gläser, Besteck und Geschirr. Hier darf es keine Kompromisse geben, egal wo auf der Welt sich ein Gastronomie-Betrieb befindet. Der Systemgastronomie kommt dabei ein besonderer Stellenwert zu. Sie ist zu einer festen Größe im Markt avanciert und konnte insbesondere auch im Krisenjahr ihre Stärke und Flexibilität unter Beweis stellen. Vertrauensvolle Partnerschaften sind heute das A und O.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich der Markt wieder positiv entwickeln wird. Diese Krisenzeit wird auch zu neuen Konzepten und neuen Perspektiven in der Branche führen. Durch unsere breite Aufstellung als Lösungsanbieter für zahlreiche Segmente – ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft – werden wir auf alle neuen Entwicklungen schnell und professionell reagieren. Eine unserer Stärken ist, dass unsere Kunden alles aus einer Hand beziehen: Maschinen, Service, Chemie, Schulungen etc. Zudem dürfen jenseits von Corona auch langfristige Themen nicht vergessen werden, wie etwa der Klimawandel. Hier leisten auch wir einen großen Beitrag. Das Sammeln und Aufbereiten von Speiseresten, um daraus Strom zu generieren, ist hier nur ein Beispiel. Das Spülen von Mehrweggeschirr ist ein anderes. Kurz gesagt: Wir blicken sehr positiv in die Zukunft, nicht zuletzt auch durch zahlreiche neue Produkte, deren Präsentation sich durch den Wegfall der Fachmessen verschoben hat, die jedoch weiterhin anstehen und Lösungen bieten, die gefordert sind.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Die Corona-Krise fordert die gesamte Gesellschaft. Sie hat Auswirkungen auf unsere Arbeit, unsere Familien und auch auf unser Verhalten. Der Blick auf einige unserer Kundengruppen zeigt das Ausmaß – die gesamte Außer-Haus-Branche ist extrem betroffen. Krankenhäuser sind in vielen Ländern teilweise überlastet. Es fehlt an Material, Personal und Equipment. Das alles macht uns sehr betroffen. Wir fühlen uns den Menschen, unseren Kunden, Partnern und unseren eigenen Mitarbeitern gegenüber verpflichtet. Das entspricht dem Stiftungs­ge­danken und unserer Wertekultur.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Persönliche Kontakte sind fast komplett entfallen. Dadurch haben auch wir vermehrt auf virtuelle Termine und Besprechungen gesetzt. Den jahrelangen guten Beziehungen zu unseren Partnern hat das keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Wir haben festgestellt, dass Termine dadurch schneller durchzuführen sind. Persönlich bin ich viel sensibler im Umgang mit meinen Mitmenschen geworden. Ich umarme meine Freunde zur Begrüßung nicht mehr, halte Abstand und nehme nun immer meine Maske mit, wenn ich aus dem Haus gehe. Eigentlich bin ich ein sehr reisefreudiger Mensch, aber Reisen ins Ausland halte ich derzeit für zu gefährlich und bleibe lieber daheim.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.