Meiko

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Die Welt sauberer machen – mit innovativer Technik zum Spülen, Reinigen und Desinfizieren: das ist unsere Profession. Gestartet sind wir vor 90 Jahren in einer Garage im Schwarzwald, heute arbeiten wir rund um den Erdball. Unsere Produktionen in Deutschland, China und den USA verbindet ein Spirit: MEIKO Qualität. Die erkennen Sie an dem runden M. Es bedeutet „Made by MEIKO“ und garantiert unseren Kunden eine saubere Lösung. Jederzeit. Weltweit.


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Wie MEIKO mit der Corona-Krise umgeht
Die Corona-Krise fordert die gesamte Gesellschaft – weltweit. Sie hat Auswirkungen auf unsere Arbeit, unsere Familien, auf unser Verhalten. Der Blick auf einige unsere wichtigsten Kundengruppen zeigt das Ausmaß. So ist gesamte außer Haus Branche extrem betroffen. In vielen Ländern dieser Welt bleiben Hotels und Restaurants bis auf weiteres geschlossen. Große Veranstaltungen wie Messen oder Konzerte werden abgesagt oder langfristig verschoben. Die Besitzer und Betreiber werden dadurch vor enorme Herausforderungen gestellt, um wirtschaftlich überleben zu können. Krankenhäuser sind in vielen Ländern teilweise überlastet. Es fehlt Material, Personal und Equipment. Das alles macht uns sehr betroffen. Wir fühlen uns den Menschen, unseren Kunden, Partnern und unseren eigenen Mitarbeitern gegenüber verpflichtet. Das entspricht dem Stiftungsgedanken und unserer Wertekultur

Ein Virus der die Welt in Atem hält
Das Headquarter der MEIKO Gruppe in Offenburg, Deutschland läuft momentan weitestgehend unbeeindruckt weiter. Produktion und Auslieferung arbeiten nach Plan, wobei wir davon ausgehen, dass wir die Auswirkungen mittelfristig stärker spüren werden. Obersten Stellenwert haben zunächst unsere weltweit 2.600 Mitarbeiter und ihre Gesundheit. Über verschiedene Kanäle, z.B. Email, Video Broadcasts, Online Konferenzen oder unsere interne MEIKO App halten wir das Unternehmen zusammen und die Mitarbeiter über die aktuellen Entwicklungen informiert. Wir setzen das Social Distancing weltweit konsequent um: die Arbeiten, die standortunabhängig durchgeführt werden können, werden bereits seit längerem im Homeoffice erledigt. Damit tragen wir dazu bei, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Unsere Vertriebs- und Servicegesellschaften sind auf Grund der angeordneten Shut Downs in den Ländern betroffen, so z.B. in Italien, Indien, Malaysia oder in Österreich. Aber auch dort ist unser Notfall-Team einsatzbereit, insbesondere, um dringende Servicearbeiten in Krankenhäusern und Ambulanzen durchführen zu können oder diese mit unseren Reinigungs- und Desinfektionsgeräten und Spültechnik zu versorgen. Dort, wo Schwersterkrankte und ältere Menschen sind, ist Hygienesicherheit lebensnotwendig. So haben wir uns z.B. bereits frühzeitig bei Ausbruch des Virus in der Region Wuhan im Februar dazu entschlossen, mit unseren Maschinen schnell und unkompliziert bei der Ausstattung der Notkrankenhäuser zu helfen.  

Wir stehen mit unseren Kunden, Lieferanten und lokalen Behörden stetig im Kontakt, um angemessen auf die sich schnell ändernden Rahmenbedingungen der Krise reagieren zu können. Bisher ist dies gut gelungen. Insgesamt ist MEIKO nicht zuletzt aufgrund seiner Stiftungsstruktur ein zukunftssicheres Unternehmen und unser Bestreben ist es, auch in diesen Zeiten unseren Kunden und Partner bestmöglich zur Seite zu stehen.

Meiko Hygienekompetenz
Für MEIKO steht kompromisslose Hygiene an erster Stelle, was in diesen Tagen besonders wichtig geworden ist. Wir sind durch unsere jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Desinfektion bei Medizinprodukten ein gefragter Hygienespezialist. Das gilt auch für unsere gewerbliche Spültechnik, die nach dem Spül- oder Reinigungsvorgang Coronaviren-frei ist.  Wir bieten damit Hygienesicherheit -  für Pflegepersonal, Patienten, Bewohner und Gäste. Die Wirksamkeit der MEIKO Technik gegenüber dem neuen Erreger ist gutachterlich vom deutschen Prüfinstitut HYGCEN GmbH bestätigt worden. Hier finden Sie weitere Informationen über die Sicherheit unserer Produkte in Bezug auf den Corona-Virus SARS CoV-2 und deren Zertifikat.

Hygiene mit der MEIKO Academy
Weiterhin bieten wir derzeit verstärkt Online Hygieneschulungen an. Der neue Erreger stellt uns alle vor große Herausforderungen und zeigt wie bedeutend das Thema Hygiene ist. Durch Aufklärung und Wissensvermittlung versuchen wir, bei unseren Kunden Bewusstsein zu schaffen und damit die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Dr. Ing. Stefan Scheringer (CEO MEIKO Group)            
Sebastian Hainz (Vice President Vertrieb & Marketing)


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Henrik Hoffmann, Key Account Manager

Rück- und Ausblick von Henrik Hoffmann, Key Account Manager

Wie zufrieden waren Sie mit dem Geschäftsjahr 2019?

2019 war ein positives Jahr, auf das wir sehr zufrieden zurückblicken. Besonders hervorstechend war natürlich die Gründung der MEIKO Deutschland GmbH, die viel Neues für den deutschen Markt, unsere Kunden und uns selbst mit sich brachte. So richtet sich unser Vertrieb seither noch stärker an der Struktur unserer zahlreichen Kundensegmente aus. Auf diese Weise können wir als Partner und Problemlöser noch enger an der Seite unserer Kunden stehen und unsere Expertise mit ihnen teilen. Das schafft natürlich auch Nähe und Verständnis für die Bedürfnisse der einzelnen Branchen im jeweiligen Arbeitsalltag.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2020?

Das Jahr 2020 war auch für uns geprägt durch die globale Corona-Pandemie, unter der viele unserer Kunden und Partner stark zu leiden hatten. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass sich die Lage schon bald wieder normalisieren und sich dies auch in der Nachfrage widerspiegeln wird. Eine der großen Lehren dieser Pandemie ist die unumstößliche Prägnanz von Hygiene. Sie ist heute wichtiger denn je, das steht außer Zweifel. Nichts kommt Gästen so nahe wie Gläser, Besteck und Geschirr. Hier darf es keine Kompromisse geben, egal wo auf der Welt sich ein Gastronomie-Betrieb befindet.

Es war daher nur konsequent und wichtig, dass auch die DEHOGA in diesem Zug das maschinelle Spülen empfahl, um Gästen die entsprechende Sicherheit zu geben, die sie bei einem Besuch erwarten dürfen. Für das kommende Jahr sind wir für den Deutschen Markt besser aufgestellt denn je.

Der Systemgastronomie kommt dabei ein besonderer Stellenwert zu. Sie ist zu einer festen Größe im Markt avanciert und konnte insbesondere auch im Krisenjahr ihre Stärke und Flexibilität unter Beweis stellen. Vertrauensvolle Partnerschaften sind heute das A und O. Die Beziehung zum Menschen, Fairness und Zuverlässigkeit haben in diesem Jahr ihre Stärke bewiesen. Deshalb pflegen wir im besonderen Maße die persönliche Beziehung zu unseren Kunden, Zusagen einzuhalten ist seit über 90 Jahren fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung?

Das Bewusstsein für Hygiene ist in Zukunft deutlich geschärfter. Eine Herausforderung ist das jedoch nicht, im Gegenteil. Hygiene ist unser Kerngeschäft seit über 90 Jahren. Trotzdem müssen wir Themen wie Anwendersicherheit und die Verantwortung auf Seiten der Gastronomen weiterhin vermitteln und als Lösungsanbieter für diese Fälle an Ihrer Seite stehen. Denn natürlich führt die Corona-Krise zu Fragen, die auch in Zukunft relevant sein werden. Der Spülbereich war schon immer ein neuralgischer Punkt, wenn es um infektiöse Atemwegssekrete & Co. geht. Denken Sie beispielsweise an einen Ausbruch von Noroviren auf einem Kreuzfahrtschiff durch nicht sachgerechte Handhabe der Spülprozesse und des Geschirrmanagements, Stichwort: Trennung von reinen und unreinen Bereichen. Derlei Fragen gelten auch für Restaurants, Großkantinen und die Systemgastronomie mit ihrer hohen Schlagzahl. Für diese Fälle werden wir auch in Zukunft als Lösungsanbieter und Partner zur Seite stehen und all unser Wissen teilen, beispielsweise über unsere hauseigene Fortbildungsinstitution MEIKO Academy, die auch extern schult.

Rein technisch ist die Arbeit mit Spültechnik von MEIKO absolut sicher, das haben wir uns durch den Virologen und Hygieniker Dr. Dr. Friedrich von Rheinbaben gutachterlich bestätigen lassen. Sein Fazit war klar: „MEIKO Geräte sind in der Lage, Geschirr und Bestecke so aufzubereiten, dass sie bedenkenlos wieder verwendet werden können, auch wenn diese zuvor von Infizierten oder Erkrankten benutzt worden sein sollten“.

Eine grundsätzliche Herausforderung ist die Planung eines Spülbereichs oder einer gesamten Spülküche. Hier spielen Faktoren wie Ergonomie, Platzmangel, durchdachte Arbeitswege, Raumklima und vieles mehr eine enorme Rolle. Doch die Planung ist essentiell, denn schon hier entscheidet sich, wie effizient und gesundheitsfreundlich die Arbeit in den kommenden Jahren verlaufen wird und entweder Mehrkosten und Krankheitstage verursacht, werden oder am Ende bares Geld gespart werden kann. Und auch ein Spülmaschinentausch ist oft eine planerische und logistische Herausforderung. Wir helfen schon im Vorfeld mit Planungs-Software und CAD-Technik. So ist der Weg frei für Spültechnik auf dem neuesten Stand.

Wie sehen Sie Ihre Zukunft?

Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich der Markt mit seinen vielen verschiedenen Branchen wieder positiv entwickeln wird. Diese Krisenzeit wird auch zu neuen Konzepten und neuen Perspektiven in der Branche führen. Durch unsere breite Aufstellung als Lösungsanbieter für zahlreiche Segmente – ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft – werden wir auf alle neuen Entwicklungen schnell und professionell reagieren. Hier kommt uns auch die Neustrukturierung zugute, die ich zuvor erwähnt habe. Wir sind Partner an der Seite unserer Kunden, weit über den bloßen Vertrieb von Spültechnik hinaus. Dabei spielt es keine Rolle, ober wir von einer kleinen Bar um die Ecke oder einer großen Gemeinschaftsverpflegung mit 11.000 Tellern pro Stunde sprechen.

Eine unserer Stärken ist, dass unsere Kunden alles aus einer Hand beziehen: Maschinen, Service, passende Chemie, Schulungen, Planungen etc. Das spart Zeit, Geld, reduziert die Ansprechpartner und bündelt Expertise. Zudem dürfen jenseits von Corona auch langfristige Themen nicht vergessen werden, die uns alle angehen, wie etwa der Klimawandel. Hier leisten auch wir einen großen Beitrag, der in seiner Prägnanz durch die globale Pandemie nichts eingebüßt hat, im Gegenteil. Das Sammeln und Aufbereiten von Küchenabfällen und Speiseresten, um daraus Strom zu generieren ist hier nur ein MEIKO-Beispiel. Das Spülen von Mehrwegbechern für Großveranstaltungen oder ein ausgeklügeltes Pfandsysteme für Kommunen ist ein anderes. Millionen Wegwerfbecher täglich können wir uns als Gesellschaft nicht länger leisten. Doch der Mehrweggedanke geht darüber hinaus, etwa durch ausgeklügelte Systeme zum Spülen von Mehrwegflaschen in Untertischmaschinen für die Gastronomie. Beispiele gibt es viele und sie dürfen im Schatten der Corona-Pandemie nicht vergessen werden, denn langfristig sind und bleiben Hygiene und Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema.

Kurz gesagt: Wir blicken sehr positiv in die Zukunft, nicht zuletzt auch durch zahlreiche neue Produkte, deren Präsentation sich durch den Wegfall der Fachmessen verschoben hat, die jedoch weiterhin anstehen und Lösungen bieten, die gefordert sind.


Das Interview wurde im Oktober 2020 geführt.