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CF Gastro

CF Gastro - regionaler Mittelstand bündelt nationale Leistungsfähigkeit in der Ultrafrische

Im Verbund von CF Gastro beliefern 40 mittelständische und zertifizierte Frischedienstleister Partner aus dem Foodservice, allen voran Systemgastronomie, Catering und Hotellerie in Deutschland und Österreich. Die Kernkompetenz liegt hierbei in der täglichen Versorgung des Foodservice Marktes mit frischem Obst und Gemüse, Salaten sowie weiteren küchenfertigen Produkten. Abgerundet wird das Sortiment mit kühlpflichtigen Convenienceprodukten, Molkereiprodukten und partnerspezifischen Produkten wie z. B. auch das Brokering von Eigenmarken.

Mit mehr als 5.000 Mitarbeiter sorgen an bis zu sieben Tage in der Woche die Lieferpartner der CF Gastro dafür, unter anderem ca. 150 überregional organisierte Kundengruppen mit ca. 1.700 modernen eigenen Kühlfahrzeugen Waren im Temperaturkorridor von 2-7°C bedarfsgerecht zu beliefern. Dabei werden im Durchschnitt 35.000 Lieferstopps bei überregional organisierten und regionalen Partnern erreicht. Aufgrund der regionalen Anordnung des Lieferpartnernetzwerkes können kurze Lieferwege realisiert werden, was wiederum eine hohe Flexibilität, Geschwindigkeit und Handlungsfähigkeit mit sich bringt. So bestellen die Partner der CF Gastro in der Regel bis in die Abendstunden am Tag ihren Bedarf zur Anlieferung am Folgetag.

CF Gastro fungiert als zentraler Ansprechpartner und übernimmt die gesamte Administration, von Warenkorbdefinition, Konditionsabstimmung, Fakturierung, Reporting und Qualitätsmanagement. Die Beschaffung erfolgt zum Teil regional aber auch auf Partnerwunsch zentral über ein seit 2011 bundesweit agierendes Verteilzentrumsystem. Mit einem eigenen Team an Industrietechnologen können kurzfristig technische Anbindungen an diverse Warenwirtschaftssysteme ermöglicht werden.

CF Gastro

Regionalität transparent umsetzbar

In Abstimmung mit den Gärtnern und weiteren Produzenten der CF Gastro können je nach Saison und Verfügbarkeit frische Lebensmittel aus der Region angeboten werden. Hierbei unterstützt CF Gastro im Partner- und Lieferpartnernetzwerk marketingseitig den Absatz. Im Radius von durchschnittlich 100km beziehen die Lieferpartner der CF Gastro innerhalb der Saison frisches Obst und Gemüse und vermarkten dieses innerhalb der Region. Aus der Region, für die Region. Damit stärken die Lieferpartner die regionale Infrastruktur, erhalten und schaffen Arbeitsplätze und agieren umweltschonend bspw. durch die Nutzung von kurzen Lieferwegen den Verzicht von Verpackungsmaterialien wenn möglich und die Nutzung von rollierenden Mehrwegsystemen.

Nähere Informationen stehen über www.cfgastro.de zur Verfügung. Mit unserem Medium "KOPFSALAT" informieren wir regelmäßig über aktuelle Trends im Markt der Ultrafrische.


CF Gastro
Marcel Freise, Geschäftsführer

Rück- und Ausblick von Marcel Freise, Geschäftsführer

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Als Lieferpartner des Foodservice in Deutschland und Österreich war unser Geschäftsjahr 2020 natürlich sehr stark von den behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie geprägt. Wir haben unser Netzwerk bestmöglich hinsichtlich des Dienstleistungsangebotes aufrechterhalten und auch weiterhin unsere Partner bedarfsgerecht mit frischen Lebensmitteln versorgt. Unsere Vorlieferanten wie regionale Gärtner und Industriebetriebe haben uns maßgeblich bei der Erfüllung unserer Aufgaben unterstützt. Ein Dank geht an dieser Stelle an alle unsere Partner, Lieferpartner und auch deren Mitarbeiter für den Einsatz in diesem herausfordernden Jahr.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Wir gehen davon aus, dass sich die Lage nach einem schwierigen Jahresstart hin zum dritten Quartal stabilisieren wird. Wir hoffen, dass die Politik die umfangreichen Anstrengungen der Foodservice-Branche anerkennt und die dringend notwendigen Geschäftsaktivitäten zulässt.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Natürlich hat uns, wie vermutlich viele, die Geschwindigkeit und Dynamik der Krise überrascht. Dieser außergewöhnliche Stresstest unserer Branche wird Spuren hinterlassen. Im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Schließungsszenarien mussten auch wir ein stückweit eine Perspektivlosigkeit anerkennen, da Planungen schlichtweg nicht möglich waren. Auf der anderen Seite konnten wir mit unserer mittelständischen Struktur und der standortnahen Lage unserer Lieferpartner schnell und flexibel reagieren und uns auf die Bedürfnisse unserer Partner einstellen, was wiederum auch Chancen und Neuprojekte ermöglicht hat.

Welche Erfahrung ziehen Sie aus der Krise?

Wir haben wahrgenommen, dass die Solidarität innerhalb der gesamten Branche sehr spürbar war und durch die Bündelung von Stimmen eine höhere Aufmerksamkeit erreicht wurde. Das hat uns dazu bewogen, im Corona-Krisenjahr als Fördermitglied im BdS aktiv zu werden und somit noch stärker die Bedürfnisse der Gastronomie aufnehmen zu können. Persönlich stelle ich fest, dass zwar der Austausch in digitaler Form durchaus möglich ist und sich hieraus auch Maßnahmen für die Zukunft ableiten lassen. Der persönliche Kontakt zu unseren Partnern ist aber von großer Bedeutung. Ich hoffe, dass wir alsbald wieder verstärkt persönlich in den Austausch gehen können.


Das Interview wurde im März 2021 geführt.