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Allresto

Allresto in Zahlen, Deutschland

Mitarbeiter 640
Auszubildende gesamt 29
Auszubildende Fachmann/-frau für Systemgastronomie 2
Bachelorstudent/in (Duales Studium) 1
Restaurants 53
Umsatz 2020 23,8 Millionen Euro
Allresto

Die 1978 gegründete Allresto Flughafen München Hotel und Gaststätten GmbH ist eine 100%ige Tochter des Flughafens München und bewirtschaftet rund 82% der gastronomischen Einrichtungen am Flughafen. Ein Mix aus eigenen starken Konzepten, welche durch Franchise- und Lizenzmarken ergänzt werden, macht Allresto zu einem attraktiven und innovativen Gastgeber. Aktuell werden 53 Outlets betrieben, deren Angebot von Fine Dining bis zum kleinen Reisesnack reicht.

Als ein innovatives Unternehmen mit Vorreiterposition in der Gastronomiebranche setzt Allresto auf eine Mischung aus Tradition und stetiger Weiterentwicklung. Durch attraktive Konzepte und anspruchsvolle Serviceleistungen erhielt die Allresto 2016 den Hamburger Food-service Preis. 2020 wurde der Flughafen München in der Kategorie „Best Airport Dining Worldwide“ wieder unter die Top 10 von Skytrax gewählt und belegte in Europa den ersten Platz.

Eine der bekanntesten Marken der Allresto ist das Brauhaus Airbräu mit der ersten Flughafenbrauerei der Welt, welches direkt im Herzen des Flughafens liegt. Mit typisch bayerischen Schmankerln und hausgebrautem Bier werden die Gäste auf charmante Art verwöhnt. Im Sommer lädt der überdachte Biergarten im Munich Airport Center mit seinem Maibaum und dem Wasserteich zum Verweilen ein.

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Die Lage aller Gastronomieeinheiten an einem Standort ermöglicht ein hohes Maß an Standardisierung in allen Bereichen. Besonders bemerkbar macht sich dies bei den Themen Einkauf, Produktion und Mitarbeitereinsatz. Ein Großteil der Einkäufe, welche regional bezogen werden, wird gesammelt abgewickelt und in ein zentrales Lagersystem angeliefert. Von dort werden die einzelnen Restaurants sowie die Küche direkt beliefert. Die Distribution erfolgt dabei über ein hausinternes Kommunikations und Logistiksystem. Das Bestellwesen ist zwischen den Standorten und der Zentralstelle entsprechend abgestimmt und garantiert somit die Frische und die Einhaltung des Qualitätsversprechens. Bei der Herstellung der Speisen besteht eine genau vordefinierte Arbeitsteilung zwischen zentraler Küche und den Restaurants.

Im Bereich Personal kann dank des Standorts relativ flexibel auf Ausnahmesituationen reagiert werden. Bei Verspätungen oder Veranstaltungen können Mitarbeiter auch in anderen Restaurants aushelfen bzw. temporär eingesetzt werden. Auf Anfrage der Mitarbeiter ist auch bei gleichen Qualifikationsanforderungen ein Wechsel in andere Gastronomiekonzepte der Allresto möglich.

Allresto

Allresto möchte jungen Menschen eine berufliche Perspektive und einen soliden Einstieg in das Berufsleben bieten. Durch die Bandbreite an Restaurants und Konzepten gibt Allresto seinen Auszubildenden die Möglichkeit, die bunten Facetten der Gastronomie kennenzulernen. Insgesamt verteilen sich 29 Azubis und Studenten auf folgende Ausbildungsberufe:

• Fachmann für Systemgastronomie m/w/d
• Bachelor of Arts – Fachrichtung Systemgastronomie-Management m/w/d
• Restaurantfachmann m/w/d
• Koch m/w/d • Kaufmann für Büromanagement m/w/d
• IT-Kaufmann m/w/d

So wichtig wie die Attraktivität als Arbeitgeber ist auch die Nachhaltigkeit. Allresto ist nach EMAS umweltzertifiziert und achtet bei den täglichen Abläufen auf einen ressourcenschonenden Umgang bei Lebensmitteln, Reinigung und Logistik. Die Biozertifizierung wiederum erlaubt es Allresto, nach den Richtlinien der EG-ÖKO-Verordnung Biowaren herzustellen.


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Geschäftsführer: Gerhard Halamoda (links) und Andreas Reichert (rechts)

Rück- und Ausblick von Gerhard Halamoda und Andreas Reichert, Geschäftsführer Allresto Flughafen München Hotel und Gaststätten GmbH

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Schlechtestes Jahr der Unternehmensgeschichte. Als Verkehrsgastronom sind wir extrem vom Flugverkehr abhängig und können nicht im gleichen Maße wie andere Gastronomen vom Inlandstourismus bzw. vom To-go-Geschäft oder Delivery-Geschäft profitieren. 2020 war somit für uns das Jahr der Konsolidierung

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

• Flexibilität – wir müssen extrem flexibel in allen Bereichen bleiben und sein.
• Nachhaltigkeit – wir müssen versuchen, in allen Bereichen mit den Ressourcen sinnvoll umzugehen.
• Personalbindung – wir müssen als Unternehmen mehr als nur Arbeitsplatz sein. Gerade in schwierigen Zeiten ist der direkte Kontakt mit den Kollegen extrem wichtig

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

• Entwicklung von Kochboxen (3-Gang-Menüs und Duck to go)
• Brauereiverkauf: Abverkauf unserer hausgebrauten Biere als Drive-through-Konzept
• Digitaler Adventskalender mit Gewinnspiel auf Instagram
• Neues Schulungskonzept für die Mitarbeiter zuhause
• Online-Gin- und -Bier-Tasting

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Auf und Ab sowohl der Geschäfts- als auch der Gefühlslage. Ständige Weiterentwicklung der verschiedenen Konzepte. Schließungen waren und sind sehr bitter, allerdings haben wir die Zeit genutzt und für alle Bereiche Restart-Szenarios entwickelt.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Geschäftlich: Flexibilität war immer im Fokus. Unsere Branche hat gezeigt, dass sie extrem wandlungsfähig ist und sehr schnell auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren kann. Persönlich: Uns fehlen die Geselligkeit und das Reisen. Beides ist immer toller Ausgleich zum Alltag. Gleichzeitig durften wir erfahren, wie gut der Zusammenhalt sowohl in der Firma als auch in der Familie ist.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.