Sattgrün

Sattgrün in Zahlen, Deutschland

  BdS-Mitglied seit April 2015
Mitarbeiter 105
Auszubildende Fachmann-/frau für Systemgastronomie 2
Restaurants 5
Umsatz 2018 3,1 Millionen Euro

2007 wurde das erste sattgrün Restaurant in der Düsseldorfer Innenstadt eröffnet. Die Vision des sattgrün Gründers und Geschäftsführers Peter Zodrow war es, über ein unkompliziertes, zeitsparendes und sympathisches Restaurantkonzept Menschen für veganes Essen zu begeistern.

sattgrün

Aus dieser Idee entstand das sattgrün Restaurantkonzept, bei dem frisch zubereitete vegane Gerichte, die durch ihren Geschmack überzeugen, schnell, vielfältig und unkompliziert über Selbstbedienungsbuffets den Gästen angeboten werden. Die veganen Gerichte variieren vom ungarischen Gulasch mit Soja-Geschnetzeltem über indische oder thailändische Currys bis hin zu asiatischen und italienischen Nudelgerichten, jedoch immer mit einer eigenen unverwechselbaren sattgrün Note.

sattgrün

Alle Speisen werden vor Ort frisch zubereitet, egal ob Suppen, Saucen, Currys oder die nach eigener Rezeptur zubereiteten Fleischalternativen aus Soja und Weizen. sattgrün vereint hierbei die Vorteile des Quick Services mit einigen Attributen des Slow Food.

Mit diesem Konzept konnte das sattgrün viele Kunden von sich über­ zeugen, sodass es aufgrund der großen Nach­frage in Düsseldorf mittlerweile drei sattgrün Filialen gibt und eine vierte in der Essener Innenstadt. Vor zwei Jahren feierte sattgrün zehnjähriges Bestehen.


Peter Zodrow, sattgrün
Peter Zodrow, Gründer und Geschäftsführer

Rück- und Ausblick von Peter Zodrow, Gründer und Geschäftsführer

Wie zufrieden waren Sie mit dem Geschäftsjahr 2018?

Das Geschäftsjahr 2018 war ein sehr gutes Jahr für uns. Wir konn­ten erneut den Umsatz auf bestehender Fläche um 10 % steigern und wir sehen sehr optimis­tisch in die Zukunft.

Welche Highlights waren 2018 für Ihr Unternehmen prägend?

Wir haben endlich einen Standort in Köln für ein weiteres sattgrün gefunden und diesen im Dezember noch eröffnet. Es wird super angenommen und die lange Suche (immerhin fast 2 Jahre) hat sich gelohnt, denn wir sind sehr glücklich mit dem Standort direkt in der Kölner Innenstadt.

Welche Erwartungen haben Sie an das Jahr 2019?

Wir erwarten weitere Umsatzsteigerungen und sind sehr gespannt, wie sich unser neuer Standort in Köln weiter­ entwickeln wird. Auch glauben wir, dass die Themen, für die wir stehen, wie Klima­ und Tierschutz sowie Gesundheit für immer mehr Menschen Relevanz bekommen werden.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Wir haben viele neue Gerichte eingeführt, wir haben unser Konzept im neuen Kölner Store weiter optimiert, um noch schneller unsere Gäste bedienen zu können, und wir sind in vielen Punkten noch profes­sioneller geworden, ohne unsere eigene Art zu verlieren.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung und was ist Ihre größte Hoffnung?

Wir sind jetzt seit über 12 Jahren am  Markt und uns ist bewusst,  dass  jedes Wachstum Distanz erzeugt, weshalb es für uns die größte Herausforderung ist, die Nähe eines Familienunternehmens und die Werte, für die wir stehen, trotz Wachstum weiterzutranspor­tieren.

Was sind Ihre Werte und wie leben Sie diese?

Wir glauben, dass Rück­sichtnahme auf die Interessen anderer (in unserem Fall auch die der Tiere) der Schlüssel zu einem glücklichen Leben ist. Um zu zeigen, dass diese Rücksichtnahme kein Verlust sein muss, habe ich sattgrün gegründet, wo wir täglich aufs Neue beweisen, dass eine Ernährung ohne tierische „Produkte”, also eine vegane Ernährung, genauso lecker, bezahlbar und obendrein noch gesünder sein kann als die klassische Allesesser-Variante.


Das Interview wurde im März 2019 geführt.