Sattgrün

Sattgrün in Zahlen, Deutschland

  BdS-Mitglied seit April 2015
Mitarbeiter 150
Restaurants 5
Umsatz 2019 4,43 Millionen Euro

2007 wurde das erste sattgrün Restaurant in der Düsseldorfer Innenstadt eröffnet. Die Vision des sattgrün Gründers und Geschäftsführers Peter Zodrow war es, über ein unkompliziertes, zeitsparendes und sympathisches Restaurantkonzept Menschen für veganes Essen zu begeistern.

sattgrün

Aus dieser Idee entstand das sattgrün Restaurantkonzept, bei dem frisch zubereitete vegane Gerichte, die durch ihren Geschmack überzeugen, schnell, vielfältig und unkompliziert über Selbstbedienungsbuffets den Gästen angeboten werden. Die veganen Gerichte variieren vom ungarischen Gulasch mit Soja-Geschnetzeltem über indische oder thailändische Currys bis hin zu asiatischen und italienischen Nudelgerichten, jedoch immer mit einer eigenen unverwechselbaren sattgrün Note.

sattgrün

Alle Speisen werden vor Ort frisch zubereitet, egal ob Suppen, Saucen, Currys oder die nach eigener Rezeptur zubereiteten Fleischalternativen aus Soja und Weizen. sattgrün vereint hierbei die Vorteile des Quick Services mit einigen Attributen des Slow Food.

Mit diesem Konzept konnte das sattgrün viele Kunden von sich überzeugen, sodass es aufgrund der großen Nachfrage in Düsseldorf mittlerweile drei sattgrün Filialen gibt und eine vierte in der Essener Innenstadt. Vor zwei Jahren feierte sattgrün zehnjähriges Bestehen.


Peter Zodrow, sattgrün
Peter Zodrow, Gründer und Geschäftsführer

Rück- und Ausblick von Peter Zodrow, Gründer und Geschäftsführer

Wie zufrieden waren Sie mit dem Geschäftsjahr 2019?

Das Jahr 2019 war ein sehr gutes Jahr für die sattgrün Restaurants. Veganes Essen ist gefragter denn je. Wir konnten unseren Umsatz auf bestehender Fläche erneut um fast 10 Prozent steigern. Zudem hat sich unser neuer Standort in Köln innerhalb kürzester Zeit etabliert und sich schon im ersten Jahr zu unserem zweitstärksten Standort entwickelt. Wir haben im Dezember mit dem Umbau einer neuen Gastrofläche für ein weiteres Restaurant in Köln begonnen.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2020?

Wir werden im April unser sechstes Restaurant in der Kölner Innenstadt eröffnen. Es ist unsere erste Filiale in einer zentralen Einkaufslage. Wir sehen dieser neuen Herausforderung mit sehr großem Interesse entgegen.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Wir haben Ende des Jahres unsere Weinkarte vollständig umgestellt. Unsere neuen bio-veganen Weine stammen nun alle aus Deutschland und erfreuen sich bei den Gästen größter Beliebtheit. Zudem haben wir endlich die Möglichkeit gehabt, in allen unseren Restaurants zu Naturstrom zu wechseln und können so nun noch nachhaltiger arbeiten.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung?

Sich selbst immer wieder neu zu erfinden, ist für uns genauso wie für die meisten anderen in unserer Branche eine große Herausforderung.

Wie sehen Sie Ihre Zukunft?

Die Zukunft is(s)t pflanzlich. Wir werden erleben, dass immer mehr Menschen erkennen, dass der Konsum von Tieren und Produkten von Tieren nicht mehr zeitgemäß ist. Dass es ungesund, klimaschädlich, grausam und nicht hilfreich dabei ist, eine immer stärker wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Oder wie der Marketingchef von Rügenwalder es so treffend formulierte: „Die Wurst ist die Zigarette der Zukunft.“ Und wir denken: Nicht nur die Wurst! Diese Entwicklung ist jetzt schon immer deutlicher zu erkennen. Zahlreiche Prominente (egal ob Schauspieler oder Sportler) ernähren sich mittlerweile vegan und werben unüberhörbar, wie zuletzt Joaquin Phoenix bei der Oscar-Verleihung, für eine pflanzliche Ernährung.

Für sattgrün bedeutet das, dass wir immer mehr Konkurrenz bekommen werden, aber da wir aus Überzeugung vor 13 Jahren ein veganes Restaurantkonzept gegründet haben, freuen wir uns auch gleichzeitig über diese so wichtige Entwicklung. Wir werden weiter wachsen, außerhalb von NRW werden wir Franchise-Partner finden müssen, die mit uns zusammen die Expansion von sattgrün voranbringen wollen.

Es liegen spannende und wahrscheinlich auch sehr stressige Zeiten vor uns, aber wir haben es ja so gewollt.


Das Interview wurde im Februar 2020 geführt.