Sattgrün

Sattgrün in Zahlen, Deutschland

  BdS-Mitglied seit April 2015
Mitarbeiter 68
Restaurants 6
Auszubildende*r Fachmann/-Frau für Systemgastronomie 1
Umsatz 2020 3,3 Millionen Euro

2007 wurde das erste sattgrün Restaurant in der Düsseldorfer Innenstadt eröffnet. Die Vision des sattgrün Gründers und Geschäftsführers Peter Zodrow war es, über ein unkompliziertes, zeitsparendes und sympathisches Restaurantkonzept Menschen für veganes Essen zu begeistern.

sattgrün

Aus dieser Idee entstand das sattgrün Restaurantkonzept, bei dem frisch zubereitete vegane Gerichte, die durch ihren Geschmack überzeugen, schnell, vielfältig und unkompliziert über Selbstbedienungsbuffets den Gästen angeboten werden. Die veganen Gerichte variieren vom ungarischen Gulasch mit Soja-Geschnetzeltem über indische oder thailändische Currys bis hin zu asiatischen und italienischen Nudelgerichten, jedoch immer mit einer eigenen unverwechselbaren sattgrün Note.

sattgrün

Alle Speisen werden vor Ort frisch zubereitet, egal ob Suppen, Saucen, Currys oder die nach eigener Rezeptur zubereiteten Fleischalternativen aus Soja und Weizen. sattgrün vereint hierbei die Vorteile des Quick Service mit einigen Attributen des Slow Food.

Mit diesem Konzept konnte sattgrün viele Kunden von sich überzeugen, sodass es aufgrund der großen Nachfrage in Düsseldorf mittlerweile drei sattgrün Filialen gibt und eine vierte in der Essener Innenstadt. Vor zwei Jahren feierte sattgrün zehnjähriges Bestehen.


Peter Zodrow, sattgrün
Peter Zodrow, Gründer und Geschäftsführer

Rück- und Ausblick von Peter Zodrow, Gründer und Geschäftsführer

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2020?

Wie wohl für alle Gastronomen war das Jahr 2020 auch für uns, bedingt durch die Corona-Pandemie und die zwei Lockdowns, ein sehr schwieriges Jahr. Erfreulicherweise konnten wir zumindest an zwei Standorten ein wirtschaftlich erfolgreiches Take-away-Geschäft aufbauen, aber vier unserer sechs Standorte mussten wir erst mal schließen.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2021?

Wir haben uns während des Lockdowns verstärkt mit unserer Take-away-Verpackung auseinandergesetzt und einen eigenen Mehrwegbehälter herstellen lassen, der sich bei den Gästen so großer Beliebtheit erfreute, dass er in kürzester Zeit ausverkauft war. Wir werden 2021 eine Kooperation mit dem Mehrweganbieter „Vytal“ an allen Standorten eingehen, um noch unkomplizierter Mehrweglösungen unseren Gästen anbieten zu können.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Wir haben uns während des Lockdowns verstärkt mit unserer Take-away-Verpackung auseinandergesetzt und einen eigenen Mehrwegbehälter herstellen lassen, der sich bei den Gästen so großer Beliebtheit erfreute, dass er in kürzester Zeit ausverkauft war. Wir werden 2021 eine Kooperation mit dem Mehrweganbieter „Vytal“ an allen Standorten eingehen, um noch unkomplizierter Mehrweglösungen unseren Gästen anbieten zu können.

Wie haben Sie die Corona-Krise erlebt?

Ich glaube, dass die politisch Verantwortlichen mit dieser Pandemie völlig überfordert sind und es sich dadurch schrecklich lange hinzieht, wie z.B. bei den Impfungen und Tests. Aber in jeder noch so negativen Situation liegen natürlich auch immer Chancen und so haben wir versucht, die Zeit so gut wie möglich zu nutzen, indem wir all unsere geschlossenen Restaurants renoviert und optimiert haben.

Welche Erfahrungen ziehen Sie aus der Krise?

Die Pandemie hat uns allen noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie wandelbar Gastro-Konzepte sein müssen, um überleben zu können. Auch betrachte ich Standorte mittlerweile anders, da es unsere Restaurants in zentralen Einkaufslagen während des Lockdowns deutlich schwerer gehabt haben, da die Schließung des Einzelhandels und die Verlagerung der Büroarbeit ins Homeoffice zu menschenleeren Innenstädten geführt haben.

Es heißt, die Pandemie sei ein Brennglas oder Beschleuniger dessen, was in der Zukunft kommen wird, und ich denke, dass da viel Wahres dran ist. Alles wird digitaler, bargeldloser, dezentraler und der Verzehr von Speisen findet immer weniger im Restaurant selbst statt.


Das Interview wurde im Februar 2021 geführt.