Sattgrün

Sattgrün

Sattgrün in Zahlen, Deutschland

  BdS-Mitglied seit April 2015
Mitarbeiter 90
Auszubildende Fachmann-/frau für Systemgastronomie 3
Bachelorstudenten (duales Studium) 2
Restaurants 4
Umsatz 2017 2,5 Millionen Euro

2007 wurde das erste sattgrün Restaurant in der Düsseldorfer Innenstadt eröffnet. Die Vision des sattgrün Gründers und Geschäftsführers Peter Zodrow war es, über ein unkompliziertes, zeitsparendes und sympathisches Restaurantkonzept Menschen für veganes Essen zu begeistern.

sattgrün

Aus dieser Idee entstand das sattgrün Restaurantkonzept, bei dem frisch zubereitete vegane Gerichte, die durch ihren Geschmack überzeugen, schnell, vielfältig und unkompliziert über Selbstbedienungsbuffets den Gästen angeboten werden. Die veganen Gerichte variieren vom ungarischen Gulasch mit Soja-Geschnetzeltem über indische oder thailändische Currys bis hin zu asiatischen und italienischen Nudelgerichten, jedoch immer mit einer eigenen unverwechselbaren sattgrün Note.

sattgrün

Alle Speisen werden vor Ort frisch zubereitet, egal ob Suppen, Saucen, Currys oder die nach eigener Rezeptur zubereiteten Fleischalternativen aus Soja und Weizen. sattgrün vereint hierbei die Vorteile des Quick Services mit einigen Attributen des Slow Food.

Mit diesem Konzept konnte das sattgrün viele Kunden von sich überzeugen, sodass es aufgrund der großen Nachfrage in Düsseldorf mittlerweile drei sattgrün Filialen gibt und eine vierte in der Essener Innenstadt. Dieses Jahr (2017) feiert sattgrün auch sein zehnjähriges Bestehen.


Peter Zodrow
Peter Zodrow

Rück- und Ausblick von Peter Zodrow, Geschäftsführer Sattgrün Gastronomie GmbH

 

Wie zufrieden waren Sie mit dem Geschäftsjahr 2017?
Das Geschäftsjahr 2017 war für uns ein sehr gutes Jahr. Wir haben unseren Umsatz auf bestehender Fläche erneut steigern können und es geschafft für über 2,8 Mio. € (brutto) vegane Speisen und Getränke zu verkaufen.

Was waren Ihre Highlights 2017?
Wir hatten den amerikanischen Schauspieler Keegan Allen bei uns zu Gast im Sattgrün Hafen und er schwärmte auf Instagram sehr von unserem Essen und forderte uns auf, unbedingt in die USA zu kommen, was wir natürlich, wenn auch eher lang- als mittelfristig, sehr gerne befolgen wollen ;-).

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?
Wir haben in den sattgrün Restaurants all unsere To-Go Verpackung von Foodcontainern, über Besteck, bis hin zu Kaffeebecherdeckeln auf kompostierbare Materialen umgestellt und denken, so einen wichtigen Beitrag zur Plastik-Müllreduktion zu leisten.

Wir haben immer schon nur Energie aus regenerativen Quellen verwendet und wir werden im nächsten Jahr weitere Schritte dahin unternehmen unseren, Dank veganem Angebot, ohnehin schon kleinen ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren.

Welche Erwartungen haben Sie für das Jahr 2018?
Wir wollen endlich unser 5. sattgrün Restaurant eröffnen und unsere konstanten Umsatzsteigerungen der letzten Jahre fortsetzen, wobei wir uns eigentlich sehr sicher sind, beides dieses Jahr auch zu schaffen.

Und wir suchen nach wie vor Gastro-Profis, mit deren Hilfe wir unser Wachstum beschleunigen und unsere Abläufe professionalisieren können.

Worin sehen Sie die größten Herausforderungen?
Wir planen schon länger Franchising anzubieten, damit sattgrün schneller wächst, sind hier aber noch nicht sehr weit gekommen. Das liegt unter anderem daran, dass wir bis dato keine geeigneten Franchise-Profis gefunden haben, die uns auf dem Weg zum Franchising unterstützen.

Aber wir hoffen sehr, dieses Jahr hier endlich weiterzukommen, zumal wir ständig Anfragen von Franchise-Interessierten erhalten.

Jeder Mensch hat und braucht Ziele. Was ist ihr persönliches Motto zum Erreichen Ihrer Herzenswünsche?
Ich habe ganz viele unterschiedliche Motti, die aber meistens einfach nur Situations- oder Lebensumstands bezogen sind.

Ganz allgemein ist es immer mein Ziel gewesen, dass wenn ich eines Tages alt und vielleicht weise auf mein Leben zurückblicke, ich sagen können möchte, dass es gut war, dass ich da war. Dass ich Dinge zum Positiven hin verändert habe und dass all die Energie und Zeit nicht umsonst war, sondern einen nachhaltigen positiven Effekt auf die Welt um mich herum gehabt haben.


Das Interview wurde im März 2018 geführt.