Starbucks

Starbucks

Starbucks in Zahlen, Deutschland

*BdS-Schätzung BdS-Mitglied seit Januar 2013
Mitarbeiter 2.000
Restaurants 160
Nettoumsatz 2016 136,5 Millionen Euro*

Seit den Anfängen im Jahr 1971 hat sich die Starbucks Coffee Company dem nachhaltigen Kaffeeanbau verschrieben und verwendet ausschließlich Arabica-Bohnen bester Qualität. Heute ist das Unternehmen mit seinen Coffee Houses an Standorten
auf der ganzen Welt der führende Röster und Händler von Kaffeespezialitäten. Starbucks Philosophie ist es, seinen Gästen den besten Kaffee und ein unvergessliches Erlebnis anzubieten. Dabei ist Starbucks mehr als ein Kaffeehaus, sondern ein Ort, an dem man sich mit Freunden trifft, liest, arbeitet und sich wohlfühlt.

Starbucks

Die Starbucks Partner (Mitarbeiter), die zu professionellen Baristas ausgebildet werden, bereiten jedes bestellte Getränk individuell und von Hand zu. Neben den Wünschen der Gäste ist Starbucks immer daran interessiert, größere Trends im Foodbereich umzusetzen. So gibt es im Angebot der Coffee Houses auch glutenfreie und vegane Produkte.

Starbucks ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Das Programm C.A.F.E. (Coffee and Farmer Equity Practices) umfasst das Engagement für nachhaltigen Kaffeeanbau und gerechten Handel, Schutz der Umwelt und aktive Einbindung in die Gemeinden.


Behzad Suroosh

Rück- und Ausblick von Behzad Suroosh, President Starbucks Germany (AmRest)

Wie bewerten Sie das Geschäftsjahr 2016?
2016 war ein sehr spannendes Jahr für Starbucks sowohl im Hinblick auf Produkt- als auch Unternehmensinnovationen. Zum einen hat Starbucks seinen Gästen neue und spannende Getränkevariationen angeboten und ihnen die Möglichkeit eröffnet, neue Geschmacksrichtungen und Aromen zu entdecken. Zum anderen war der Start von Teavana Iced Teas sowie der Teavana Hot Brewed Teas in Deutschland ein großer Erfolg. Auch wiederkehrende saisonale Specials, wie die Starbucks Yoghurt Frappuccinos oder der Lebkuchen Latte, wurden 2016 noch bekannter.

Was waren Ihre Highlights 2016?
In diesem Jahr feierte Starbucks die Eröffnung neuer Starbucks Coffee Houses: Im Rahmen der Partnerschaft mit REWE hat das erste Coffee House in einem REWE Supermarkt in München eröffnet. Starbucks feierte zudem nach einer Designrenovierung die Wiedereröffnung des Coffee House in der Sendlinger Straße in München und führte in diesem Zuge Reserve-Kaffee sowie das Clover-Brühverfahren in Deutschland ein. Ein weiteres Highlight im Jahr 2016 war das Projekt „Tumbler Art“: Durch die Zusammenarbeit mit dem Graffiti-Künstler René Turrek hat Starbucks zusätzliche Aufmerksamkeit für sein „Bring your own tumbler“-Konzept in Deutschland geschaffen.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?
Starbucks setzt sich stets zum Ziel, seinen Gästen den bestmöglichen Service und hochwertige Produkte anzubieten. Diese Herangehensweise bedeutet auch, den Gästen immer wieder neue und außergewöhnliche Geschmackserlebnisse zu ermöglichen. So haben wir 2016 unser Teeangebot um die Teavana Teas erweitert. Darüber hinaus bieten wir seit August des vergangenen Jahres unseren exquisiten Reserve-Kaffee in Deutschland an, zu dem einige der seltensten ”Single- Origin“-Arabica-Kaffees zählen.

Was sind Ihre Ansprüche für das Jahr 2017?
2017 hoffen wir, auf der Dynamik von 2016 aufbauen zu können und weitere innovative Produkte und Technologien einzuführen. So setzen wir u. a. auf die Entwicklung eigener Produkte wie der Starbucks Mobile App. Damit reagieren wir auf die fortschreitende Digitalisierung und die Vorlieben der Gäste. Weitere wichtige Themen sind natürlich Social Media und die digitale Kommunikation mit Gästen über diese Kanäle. Diese Themen bleiben für Starbucks auch im Jahr 2017 sehr wichtig.

Worin sehen Sie die größten Herausforderungen?
Aus der Sicht von Starbucks wird das Thema Nachhaltigkeit weiterhin ein zentraler Aspekt sein. Starbucks bietet bereits seit einigen Jahren seinen Gästen die Möglichkeit, ihre Getränke im eigenen mitgebrachten Becher zu bestellen. Durch dieses „Bring your own tumbler“-Angebot möchte Starbucks den Einsatz von Mehrwegbechern fördern und Abfall reduzieren. Als kleines Dankeschön erhalten die Gäste 30 Cent Nachlass auf das bestellte Getränk und schonen dadurch nicht nur die Umwelt, sondern auch ihren Geldbeutel. Dieses Konzept möchten wir auch in den nächsten Jahren weiter vorantreiben.

„10 Jahre BdS“ – Was verbinden Sie mit den vergangenen zehn Jahren Systemgastronomie und wo geht die Reise hin?
Die fortschreitende Digitalisierung ist zu einem integralen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Lösungen und Angebote, die zu unserem modernen, schnelllebigen Lebensstil passen, sind gefragt. Das hat natürlich auch Einfluss auf die Systemgastronomie. So ermöglichen wir beispielsweise unseren Gästen, mit der Starbucks Mobile App unkompliziert und bargeldlos zu bezahlen. Gleichzeitig wird das Erlebnis vor Ort aber immer wertvoller. Wir schaffen mit unseren gemütlichen Coffee Houses einen „Third Place“ im Leben unserer Gäste, einen Raum zum Wohlfühlen.


Das Interview wurde im Februar 2017 geführt.