Verbraucherservice

Nirgendwo sind Lebensmittel so sicher wie in Deutschland. Nicht nur strengste Gesetze und Verordnungen, sondern auch ein konsequenter Vollzug durch eine enorme Anzahl qualifizierter Experten sorgen hierfür. Dies gilt unabhängig von der Preisklasse des jeweiligen Produkts. Die Systemgastronomie übertrifft diese Vorgaben oftmals noch durch weitere Anforderungen, die als interne Standards festgelegt sind und über das gesetzliche Maß hinausgehen. Da Sicherheit, insbesondere bei Lebensmitteln, ein verständliches Grundbedürfnis von Menschen ist und zusätzlich jeder Mensch von dem Thema „Essen“ betroffen ist, wird es besonders gerne von den Medien aufgegriffen. Nicht immer ist die Berichterstattung hierbei objektiv und ausgewogen. Oftmals zählt nur der vermeintliche Skandal.

Der BdS steht für einen sachlichen Austausch mit Argumenten anstelle von Emotionen. So begrüßt der BdS, dass die Ampelkennzeichnung von europäischer Seite aufgegeben wurde. Die Kategorisierung von Lebensmitteln in gut und böse ist nicht nur falsch, sondern auch in keinster Weise dazu geeignet, mehr Gesundheit oder Lebensqualität zu erzeugen. Es gibt keine allgemeingültigen Ess- und Lebensgewohnheiten, die für alle richtig oder falsch sind. Vielmehr sind diese so individuell richtig, wie die Menschen unterschiedlich sind. Ein gemeinsamer Nenner ist in diesem Zusammenhang die Bewegung, die unstreitig für ein ausgewogenes Leben wichtig ist. Ob diese jedoch im Fitnessstudio oder durch das Integrieren von Bewegung in alltägliche Handlungen, z. B. Treppe statt Fahrstuhl, geschieht, ist wiederum jedem selbst überlassen.

Dass das Verbraucherinformationsgesetz, das derzeit auf seine Effektivität hin evaluiert wird, kein großer Erfolg ist, ist nicht verwunderlich. Der Kunde und Gast benötigt regelmäßig nicht den Umweg über einen bürokratischen Behördenweg, wenn er etwas über Produkte und Waren wissen möchte. Durch die vielen Serviceangebote der Unternehmen haben sich Konsumenten daran gewöhnt, direkt beim Hersteller und Verkäufer nachzufragen. So beantworten alleine die Mitglieder des BdS jährlich über 8.000 Gästeanfragen nach Produkteigenschaft und -herkunft. Dies geschieht telefonisch und online – persönliche Gespräche vor Ort im Restaurant sind hierbei noch gar nicht erfasst. Eine schlechte Bilanz des Verbraucherinformationsgesetzes hinsichtlich der Anfragenzahl von Bürgern an Behörden lässt demnach keinen Rückschluss auf den tatsächlichen Verbraucherservice zu. Der Kunde bevorzugt schlichtweg den direkten Weg.

Die Systemgastronomie erfüllt nicht nur aufgrund der starken Markennamen streng die gesetzlichen Vorgaben. Der Wunsch nach Qualität ist darüber hinaus ein großes und ureigenes Anliegen der Branche. Deshalb bemühen sich BdS-Mitglieder auch unabhängig von rechtlichen Bestimmungen um eine ständige Verbesserung der Rahmenbedingungen. So wirken BdS-Mitglieder beispielsweise hinsichtlich der Verbesserung der Bedingungen in der Landwirtschaft und bei der Nutztierhaltung auf ihre Zulieferer ein.