Corporate Social Responsibility

Mit der BdS-Mitgliederumfrage 2010 wurde erstmals eine strukturierte Umfrage innerhalb der Systemgastronomie nach Aktivitäten im Bereich der Corporate Social Responsibility (CSR) durchgeführt. CSR meint hierbei die gesellschaftliche Verantwortung und soziale Handlungen von Unternehmen, die über staatliche Verordnungen hinausgehen. Umfasst ist ein weites Spektrum von freiwilligen Aktivitäten in sozialen, ökonomischen oder ökologischen Bereichen. Die Systemgastronomie leistet durch ihr soziales Engagement ihren Beitrag für unsere Gesellschaft. Durch zahlreiche CSR-Projekte der Branche wird deutschlandweit Menschen in verschiedenster Form geholfen. Dargestellt werden soll im Folgenden der konkrete Einsatz für Menschen und Hilfsorganisationen. Neben diesen Projekten gibt es selbstverständlich zahlreiche Betätigungen rund um verantwortungsvollen Energieeinsatz, Müllvermeidung, Recycling, Fair Trade und weitere Nachhaltigkeitsfaktoren.

Befragt wurden die Betreiber von über 2.000 Restaurants und die Rückmeldung spiegelt mit 48 Prozent über 1.000 Restaurants wider, womit die Umfrage überaus repräsentativ ist. Die Umfrage hat ergeben, dass 95 Prozent der Systemgastronomen CSR-Projekte durchführen.

Bei fast zwei Dritteln bzw. 73 Prozent der genannten CSR-Projekte handelt es sich um Geld- und Sachspenden. Geldspenden werden dabei vom Unternehmen selbst getätigt, beispielsweise durch die Spende einer festen Summe. Teilweise werden auch Spendensammlungen durchgeführt, bei denen das Geld bei Dritten gesammelt wird. Dies geschieht beispielsweise durch Spendendosen, die an den Countern aufgestellt werden.

Bei den angegebenen Sachspenden handelt es sich oftmals um eigene Produkte oder benötigte Gegenstände wie z. B. Trikots und weitere Ausrüstung für Sportvereine. Darüber hinaus bieten 10 Prozent der Systemgastronomen eine vorübergehende und anlassbezogene Bereitstellung von Unternehmenseigentum an. Diese Form der Sachunterstützung findet sich u. a. im Aufbau von Spielgerätschaften, wie Hüpfburgen, bei Gemeindefesten.

Auch ehrenamtliches Engagement von Mitarbeitern wird von 12 Prozent der Arbeitgeber aktiv unterstützt. Ein Beispiel für diese Unterstützung ist die Freistellung eines Mitarbeiters für gemeinnützige Tätigkeit. Auch innerhalb des eigentlichen Geschäftsbetriebs wird auf soziale Belange geachtet. Einige Unternehmer gaben an, bei der Auftragsvergabe soziale Organisationen, beispielsweise Behindertenwerkstätten, zu berücksichtigen und diesen gezielt Aufträge zu geben, um benachteiligten Menschen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu geben.

McDonald's CR-Report 2010

  

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Burger King setzt auf erneuerbare Energien

    

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Interview mit Dr. Thomas Beck, Vorstand der Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO)

     

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CSR-Bericht der Bundesregierung