Indices

Im Folgenden finden Sie Erläuterungen und aktuelle Daten zum Verbraucherpreisindex, dem ifo-Geschäftsklimaindex, dem Konsumklimaindex und dem Big Mac Index.

 

Verbraucherpreisindex im Dezember 2011

Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Dadurch wird die Veränderung der Preise für Güter des täglichen Bedarfs, Mieten, langlebige Gebrauchsgüter und Dienstleistungen abgebildet. Der VPI ist der zentrale Indikator zur Beurteilung der Geldwertentwicklung in Deutschland.

Das Basisjahr für den VPI wird alle fünf Jahre neu bestimmt und der Basiswert auf 100 festgesetzt. Am 29. Februar 2008 erfolgte die Umstellung auf das Basisjahr 2005, für das der Wert 100 angenommen wird.

Im  Dezember  lag der VPI bei 111,9. Dies entspricht einer Veränderung von +2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahrsmonat Dezember 2010. Gegenüber dem Vormonat November 2011 gab es eine Veränderung von 0,7 Prozent.

Verbraucher-preisindex

Veränderung zum Vorjahresmonat in %

Veränderung zum Vormonat in %

Dezmeber 2011

111,9

+2,1

+0,7

November 2011

111,1

+2,4

+/-0,0

Oktober 2011

111,1

+2,5

+/-0,0

September 2011

111,1

+2,6

+0,1

August 2011

111,0

+2,4

+/-0,0

Juli 2011

111,0

+2,4

+0,4

Juni 2011

110,6

+2,3

+0,1

Mai 2011

110,5

+2,3

+/-0,0

April 2011

110,5

+2,4

+0,2

März 2011

110,3

+2,1

+0,5

Februar 2011

109,8

+2,1

+0,5

Januar 2011

109,2

+2,0

-0,4

Dezember 2010

109,6

+1,7

+1,0

 
Quelle: Statistisches Bundesamt

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ifo-Geschäftsklimaindex im Januar 2012

Der ifo-Geschäftsklimaindex wird vom Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (ifo) mittels eines Fragebogens erhoben und ist ein vielbeachteter Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland.

Monatlich werden dabei ca. 7.000 Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Normiert ist der Index auf das Jahr 2000. So entspricht ein Index-Wert von 100 den Erhebungsdaten für den 1. Januar 2000.

Das ifo Geschäftsklima hat sich im Januar zum dritten Mal in Folge verbessern können. Zwar ist die derzeitige Geschäftslage der Unternehmen etwas weniger gut als im Dezember, aber die Geschäftserwartungen haben sich merklich aufgehellt. Die deutsche Wirtschaft startet mit Schwung ins neue Jahr.

Klima

Lage

Erwartung

Januar 2012

108,3

116,3

100,9

Dezember 2011

107,3

116,7

98,6

November 2011

106,7

116,7

97,6

Oktober 2011

106,5

116,8

97,1

September 2011

107,5

118,0

97,9

August 2011

108,6

118,0

100,0

Juli 2011

112,9

121,4

104,9

Juni 2011

114,3

123,2

106,1

Mai 2011

114,1

121,3

107,2

April 2011

114,0

121,0

107,4

März 2011

114,8

121,0

108,9

Februar 2011

115,2

120,1

110,5

Januar 2011

114,0

117,5

110,6


Quelle: ifo

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Konsumklimaindex im Januar 2012

Der Konsumklimaindex der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wird seit dem Jahr 1980 erhoben und spiegelt die Konsumneigung der Privathaushalte in Deutschland wider. Die GfK befragt hierzu monatlich insgesamt 2.000 repräsentativ ausgewählte Personen ab 14 Jahren und ermittelt neben dem Konsumklima als Gesamtindikator auch die drei Teilindikatoren Konjunkturerwartung, Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung.

Das Konsumklima weist für Januar 2012 5,6 Punkte auf und bleibt somit auf dem Stand vom Vormonat. Die Konjunkturerwartung kann zu Beginn dieses Jahres erneut zulegen. Mit einem Plus von 8,4 Punkten steht die Konjunkturerwartung bei 7,5 Punkten. Die Einkommenserwartung bestätigt ihr sehr gutes Niveau und liegt, mit einem Plus von 0,1 Punkten, bei 34,1 Punkten. Deutlich zulegen konnte, zum Jahresbeginn 2012, die Anschaffungsneigung. Diese stieg um 14,4 Punkte auf nun 41,8 Punkte.

Konsumklima

Konjunktur-erwartung

Einkommens-erwartung

Anschaffungs-

neigung

Januar 2012

5,6

7,5

34,1

41,8

Dezember 2011

5,6

-0,9

34,0

27,4

November 2011

5,4

-7,2

31,1

40,3

Oktober 2011

5,2

-6,2

36,5

31,2

September 2011

5,2

4,8

35,1

29,7

August 2011

5,3

13,4

27,6

36,9

Juli 2011

5,5

44,6

34,6

34,1

Juni 2011   

5,6

50,3

44,6

35,1

Mai 2011

5,7

46,1

25,9

31,5

April 2011

5,9

47,3

35,0

34,2

März 2011

6,0

49,5

40,5

34,3

Februar 2011

5,8

57,1

42,9

38,9

Januar 2011

5,6

58,8

37,7

41,8


Quelle: GfK

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Big Mac Index 2011

Was es mit dem Big Mac Index auf sich hat, haben wir vom Finanzmarktexperten des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW), Dr. Manfred Jäger, bereits im BdS Magazin vom Juni 2008 erfahren. Lesen Sie hier das Interview mit Dr. Jäger.

Laut den aktuellsten Zahlen des Big Mac Index vom 28. Juli 2011 ist der Euro gegenüber dem Dollar um 21 Prozent überbewertet. Das sind 8 Prozent weniger als noch im Vorjahr.

Die sehr hoch bewerteten Währungen von Schweden, der Schweiz und Norwegen büßen einige Prozentpunkte gegenüber dem Dollar ein, dies jedoch auf sehr hohem Niveau. Einen ähnlich hohen Wert kann sonst nur Brasilien aufweisen. Dem Big Mac Index zufolge liegt der brasilianische Real 51 Prozent über seinem eigentlichen Wert. Ein Big Mac kostet hier stolze $6,16. Ganz anders sieht es in China aus. Dem Index zufolge ist ein Big Mac hier 44 Prozent günstiger als in den USA. Mit anderen Worten ist nach Big Mac Index der Yuan gegenüber dem Dollar 44 Prozent unterbewertet.

Zusätzlich wurden die Werte dieses Jahr zu ersten Mal mit dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf verrechnet, um aussagekräftigere Werte zu erhalten. Die Überbewertung der Währungen von Schweden, der Schweiz und Norwegen fällt so, angesichts des hohen Volkseinkommens dieser Länder, auch geringer aus. Anders sieht es in Brasilien aus: Die Überbewertung des Reals fällt in Relation mit dem BIP pro Kopf sogar noch extremer aus und liegt hier bei 149 Prozent. Im Gegensatz zu China: Hier ergibt die Anpassung an das BIP pro Kopf, mit 3 Prozent Überbewertung, einen relativ ausgeglichenen Wert.

Quellen: McDonald’s, The Economist

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Links:

Statistisches Bundesamt Deutschland
 www.destatis.de

 

Institut für Wirtschaftsforschung (ifo)
www.cesifo-group.de

 

Gesellschaft für Konsumforschung (GfK)
www.gfk.com

 

Britisches Wirtschaftsmagazin "The Economist"
www.economist.com