Purino

Purino

Purino in Zahlen, Deutschland

  Mitglied seit Januar 2015
Mitarbeiter 251
Auszubildende Fachmann/-frau für Systemgastronomie 5
Auszubildende Fachkraft im Gastgewerbe in der Systemgastronomie 1
Bachelorstudenten (duales Studium) 2
Restaurants 7
Nettoumsatz 2015 10,54 Millionen Euro

Was PURiNO für uns bedeutet? Viel mehr, als man vielleicht annimmt. Von Beginn an wollten wir keinen klassischen italienischen Namen für unsere Idee, sondern eine Bezeichnung, die auch unsere Vision und Philosophie widerspiegelt. Der Name sollte selbsterklärend sein, ein deutsches Wort und doch irgendwie italienisch klingen. Unsere Gäste sollen ja wissen, was sie bei uns erwartet.

Zuerst war es nur eine Idee: italienische Küche mit regionalen, frischen und hochwertigen Produkten so umzusetzen, dass die Lust am Essen und das familiäre Erlebnis wieder in den Fokus rücken, das Zusammensein mit Freunden und das gemeinsame Lachen, Reden, Philosophieren wieder den Stellenwert bekommen, den sie früher einmal hatten: ehrlich, einfach und unbeschwert. Wir wollten zurück zum Ursprung – auch mit unseren Produkten. Keine langen Lieferwege, keine künstliche Aufzucht und anonyme Zulieferer, sondern höhere Transparenz für unsere Gäste, Partner, die ein „Gesicht“ haben, und absolute Reinheit unserer Produkte. Um das zu gewährleisten, haben wir vor zwölf Jahren eine eigene Manufaktur errichtet, in der wir alle unsere Pasta- und Raviolisorten, aber auch eigene Saucen, Pestos oder Limonaden täglich frisch herstellen. Hier arbeiten wir ohne jegliche Konservierungs- oder Zusatzstoffe, worauf wir sehr stolz sind.

Reinheit, Frische und Natürlichkeit waren also von Beginn an unsere tragenden Säulen. Zusammengefasst steht das für das Pure, das unsere Küche ausmacht. Somit war der erste Baustein unseres Namens eigentlich unumgänglich: PUR. Da uns als familienfreundliches Restaurant unsere Kleinen sehr am Herzen liegen, war die Symbiose sofort klar. Das Pure unserer Produkte, kombiniert mit dem italienischen Wort „Bambino“ für „Kind“, ergab unseren Namen PURiNO, den wir seitdem stolz nach außen tragen. Das ist PURiNO: Leben, Freude und Begegnungen.


Frank Klix
Frank Klix

Rück- und Ausblick von Frank Klix Geschäftsführer von PURiNO

Wie zufrieden sind Sie mit dem Geschäftsjahr 2015?

Sehr zufrieden! Es war ein erfolgreiches Jahr für uns.

Welche Ereignisse haben das Jahr 2015 Ihrer Meinung nach besonders geprägt?

Die Anforderungen der Gäste bezüglich nachhaltiger, qualitativer und hochwertiger Produkter haben mich besonders positiv geprägt. Wir legen schon seit Jahren großen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit, denn nur aus guten Rohprodukten kann man ein gutes Essen kochen.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Wir entwickeln uns stetig weiter. Dabei gibt es aber keine klassischen Neuerungen, sondern vielmehr fließende Optimierungen.

Welche Erwartungen haben Sie für dasn Jahr 2016?

Dass sich die Wertschätzung von Qualität und Nachhaltigkeit noch mehr durchsetzen wird.

Worin sehen Sie die größten Herausforderungen?

Die größte Herausforderung: der Mensch, unser Mitarbeiter – das Aus- und Weiterbilden unserer Mitarbeiter, besonders der weichen Faktoren. Unsere Mitarbeiter noch mehr für unsere Philosophie zu begeistern, dass sie spüren, dass sie ein ganz wichtiger Teil für uns sind, da sie es sind, die maßgeblich an dem Erfolg täglich mitwirken.
Wenn unsere Mitarbeiter stetig positiv über uns erzählen und das auch in ihrer Freizeit, im Außen, dann haben wir ein großes Ziel erreicht. Das bestätigt uns, dass unser Reden und Handeln im Einklang sind.

Welche Trends beobachten Sie in der Systemgastronomie?

Passend zu unserem Konzept beobachten wir die begonnenen Veränderungen der Qualität und Nachhaltigkeit der Produkte. Das ist eine große Entwicklung, die auch noch längst nicht beendet ist. Immer mehr Gastronomen ziehen bei diesem Trend mit und passen sich an, was auch einen großen Faktor für die Umwelt bedeutet. Wir sollten bei allem, was wir tun, auch an morgen denken. Zudem steht der Mensch und Mitarbeiter immer mehr im Vordergrund. Wir verstehen langsam, dass wir begeisterte Mitarbeiter benötigen, die positiv über uns erzählen, unsere Philosophie
schätzen und an uns glauben.

Was war Ihr Lieblingsessen als Kind?

Ich habe schon immer Pasta geliebt und als Kind mochte ich ganz besonders die Nudeln mit Zucker und Butter. Das kann ich jedem nur empfehlen mal auszuprobieren.


Das Interview wurde im Februar 2016 geführt.