GinYuu

GinYuu

GinYuu in Zahlen, Deutschland

  BdS-Mitglied seit Januar 2014
Mitarbeiter 185
Auszubildende Fachmann/-frau für Systemgastronomie 7
Auszubildende Fachkraft im Gastgewerbe in der Systemgastronomie 2
Bachelorstudenten (duales Studium) 2
Restaurants 3
Nettoumsatz 2015: 3 Millionen Euro

Gin ngai, gin yuu – einfach essen, leichter leben.

Das Restaurantkonzept GinYuu öffnet dem Gast die Tür zu einer neuen, einzigartigen Welt. Im Mittelpunkt steht die panasiatisch-pazifische Küche, welche mit frischen und aromareichen Produkten ein entspanntes Lebensgefühl vermittelt. Die ungewohnten, exotischen Aromen, welche von der offenen Showküche durch das gesamte Restaurant getragen werden, bieten dem Gast ein völlig neues Sinnes-erlebnis und bescheren ihm ein außergewöhnliches und leichtes Lebensgefühl fernab des Alltags. Hochwertiges Mobiliar, bestehend aus hellen und dunklen Holztönen, bestimmt das gesamte Interieur des Restaurants und vermittelt ein Gefühl von Geradlinigkeit mit asiatisch-pazifischer Authentizität.

Immer dabei und stetiger Begleiter auf der kulinarischen Reise – die Mitarbeiter von GinYuu, die sogenannten Ginyiis! Sie spielen neben dem Gast die zentrale Rolle. Ginyiis erwecken die Marke GinYuu zum Leben und erschaffen die GinYuu Welt. Sie unterhalten, informieren und haben zu jeder Zeit ein offenes Ohr für die Gäste.

 

Persönlichkeit, Liebe zum Detail und Spaß an den Menschen sind Attribute, die den Charakter eines Ginyiis auszeichnen. Ginyiis sind Entertainer, die täglich auf der Bühne – der Showküche – auftreten und dem Gast ein Stück des realen Lebens darbieten. Ginyiis sind neben den Gästen das wichtigste Gut, die stärkste Waffe und somit das Alleinstellungsmerkmal von GinYuu! Der Erfolg eines jeden Restaurants ist der Erfolg aller Ginyiis! Skills kann man lernen, Einstellung bringt man mit!

 

Frisch und weltoffen

GinYuus kulinarische Reise durch die panasiatisch-pazifische Küche beginnt mit Snacks und Vorspeisen. Diese reichen von leichten Edamame über außergewöhnliche Salatvariationen bis hin zu den pazifisch-kalifornisch angehauchten Sushi wie z. B. Surf & Turf oder Pacific Crunch. Die vielen verschiedenen Kreationen der Nudelund Reisgerichte, wie das Gang Panang oder die Asia Pacific Noodles, die die Zitruswelt aus Kalifornien und Hawaii mit Asien verbinden, bieten dem Gast eine große Auswahl an außergewöhnlichen und unbekannten Gerichten. GinYuu ist mehr als Essen & Getränke – GinYuu ist Ihr „emotional fuel stop“!


Kent Stephan Hahne

Rück- und Ausblick von Kent Stephan Hahne, Gesellschafter GinYuu GmbH

Wie zufrieden sind Sie mit dem Geschäftsjahr 2015?
 
 
Wir haben 2015 unser drittes GinYuu in Essen eröffnet und befinden uns in einem konstanten
Wachstum. Somit sind wir sehr zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr.

Welche Ereignisse haben das Jahr 2015 Ihrer Meinung nach besonders geprägt?

Das alles beherrschende Thema im Jahr 2015 war sicherlich die Flüchtlingskrise. Dies hat auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und stellt für uns eine große Chance, aber auch eine Herausforderung dar. Die bürokratischen Hürden, um die Flüchtlinge einzustellen und in den Arbeitsmarkt zu integrieren, sind noch sehr hoch.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?

Eine unserer größten Neuerungen, mit der wir 2015 begonnen haben und die auch 2016 ihre Fortsetzung findet, ist eine Mischung unseres Front-Cooking-Prinzips und des Full-Service-Angebots. Unsere Gäste zeigen sich sehr begeistert von diesem Angebot. Auch im Produktbereich hat sich einiges getan. Hier haben wir einige neue Gerichte mit Einflüssen aus der pazifischen Küche und Kalifornien in die Karte aufgenommen. Ein ganz besonderes Projekt, welches 2016 startet und auf das wir sehr stolz sind, ist unser Austauschprogramm für Köche mit thailändischen Universitäten. Wir versprechen uns davon viele tolle neue Erfahrungen und Inspirationen.

Welche Erwartungen haben Sie für das Jahr 2016?

2016 steht für uns ganz im Zeichen der Expansion. Wir eröffnen sechs weitere Restaurants in Deutschland, unter anderem unser erstes GinYuu im Norden Deutschlands, in Hamburg. Darüberhinaus freuen wir uns ganz besonders, unser erstes Restaurant außerhalb Deutschlands eröffnen zu dürfen. Es wird in Wien stehen. Zudem erwarten wir, dass der Außer-Haus-Verzehr stark zunehmen wird. Hier bieten wir mit unserer „Take-away-App“ die idealen Voraussetzungen. Der Gast kann die Speisen vorbestellen und zum gewünschten Zeitpunkt abholen. Es ist also ideal z. B. für die kurze Mittagspause.

Worin sehen Sie die größten Herausforderungen?

Die Rekrutierung von qualifiziertem Führungspersonal ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Daneben ist auch die Suche nach neuen und geeigneten Standorten für unsere Restaurants eine Aufgabe, auf die wir einen Fokus legen und die auch in der Zukunft ein großes Thema sein wird.

Welche Trends beobachten Sie in der Systemgastronomie?

Der Trend geht zu einer harmonischen Verbindung von Altbewährtem und Neuem. Das Angebot an immer frischerem, gesundem und lokalem Essen wird weiter zunehmen. Damit einher geht die zunehmende Technisierung der Abläufe. Gleichzeitig müssen wir bei allen Neuerungen jedoch darauf achten, den Servicegedanken und das „Socializing“ mit dem Gast nicht zu verlieren und uns von ihm zu entfernen.

Was war Ihr Lieblingsessen als Kind?

Die grünen Bohnen meiner Mutter habe ich geliebt. Einfach nur lecker.


Das Interview wurde im Februar 2016 geführt.