Five Guys

Five Guys


Burger-Perfektion trifft auf Kombinationsvielfalt

„Gründet ein Geschäft oder geht aufs College.“ Diesen Rat gaben Janie und Jerry Murrell ihren vier Söhnen 1986 im US-amerikanischen Arlington, Bundesstaat Virginia, mit auf den Weg. Die Idee für die Five Guys war geboren. Los ging es mit Papa Jerry, der mit seinen vier Söhnen das erste Restaurant eröffnete. Mit der Geburt des fünften Bruders Tyler bekam die Marke dann ihren Namen von den fünf Brüdern, die heute wie damals für das Familienunternehmen arbeiten. Matt und Jim verantworten die tagtäglichen Arbeitsabläufe und besuchen Filialen in den USA. Chad ist für den Bereich Training verantwortlich, Ben wählt die Franchisenehmer aus und Tyler managed die Bäckereien.

In den ersten 15 Jahren seit Unternehmensgründung eröffnete die Familie Murrell fünf Restaurants. 2002 nahmen sie Franchisenehmer hinzu und wurden schließlich die am schnellsten wachsende Restaurantkette der USA. Das Stadtmagazin Washingtonian wählte den Five Guys-Burger zwischen 1999 und 2006 zudem sieben Mal in Folge zum No.1 Burger.

2013 ging es jenseits des Atlantiks weiter: Five Guys eröffnete das erste Restaurant in Großbritannien mit Standort Covent Garden in der britischen Gastro-Metropole London. In den vergangenen vier Jahren war Five Guys nicht nur die am schnellsten wachsende Restaurantkette im Vereinigten Königreich. Die Briten wählten das Unternehmen auch zu ihrer Lieblings-Fast-Food-Marke – ein Ergebnis, das Mitarbeiter und Firmenleitung sehr stolz macht.

Weltweit zählt Five Guys aktuell 1.447 Units, davon 70 Joint-Ventures und zehn internationale Franchise-Verträge. Außer in den USA, Kanada, Großbritannien und Frankreich ist das Unternehmen heute auch noch in Irland, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Kuwait aktiv. Fokus der Geschäftsphilosphie ist Frische.

Das erste Five Guys-Restaurant in Deutschland soll – so die Planungen – im Oktober 2017 seine Türen öffnen. Für dieses Jahr steht zudem ein weiterer deutscher Five Guys-Standort in Deutschland auf der Agenda.

Jörg Gilcher, Managing Director bei Five Guys Deutschland, kommentiert: „Unsere Philosophie lautet, dass jeder seinen eigenen Burger kreieren kann und darf. Deshalb bieten wir für alle unsere Burger kostenlose Toppings an. Es gibt über 250.000 mögliche Kombinationen für den ganz persönlichen Burger und über 1.000 mögliche Mischungen für unsere Milchshakes.“ Jedes Five Guys-Restaurant hat außerdem Coca-Cola® Freestyle-Softdrinks mit über 95 verschiedenen alkoholfreien Getränken im Angebot.

Heute hat sich Five Guys zu einer Kultmarke mit vielen treuen Fans gemausert, die sich stolz Five Guys Fanatics nennen: Sie alle schätzen einen authentischen Burger und die freundliche, energiegeladene Stimmung in den Five Guys-Restaurants. Gilcher weiter: „Wir bemühen uns um jedes Detail und legen uns für unsere Gäste ins Zeug. Wir setzen alles daran, ihnen die besten Burger, Fries und Milkshakes, aber auch den besten Service zu bieten. Unsere Mission ist ganz einfach: Wir wollen für unsere Gäste immer perfekt sein.“

Dieser Anspruch klingt einfach, bedeutet aber viel harte Arbeit. Um seinen Kultstatus zu untermauern, setzt Five Guys alles auf zwei essentielle Grundpfeiler: Top-Produkte und die richtigen Mitarbeiter.

Jörg Gilcher führt aus: „Bei Five Guys gibt es keine Tiefkühler, Mikrowellen oder Dosenöffner, denn wir verwenden nur frische Zutaten, die täglich im Restaurant vorbereitet werden. Wir waschen und schneiden Kartoffeln, formen die Burger-Patties von Hand, bereiten jeden Salat eigenständig vor. Alle Toppings und Zutaten werden für jeden Burger oder Hot Dog frisch zusammengestellt. Unser Fleisch und unsere Kartoffeln waren nie tiefgefroren und folgen sehr strengen Vorgaben, die ihnen ihren einzigartigen Geschmack verleihen. Wir nehmen uns sehr viel Zeit für unsere sorgfältigen Auswahlprozesse. Zudem bemühen wir uns um einen glücklichen Zusammenhalt in der Five Guys-Familie: Jeder Mitarbeiter wird wertgeschätzt und für seine harte Arbeit, sich täglich um das Wohl unserer Gäste zu kümmern, belohnt.“


Jörg Gilcher

Rück- und Ausblick von Jörg Gilcher, Head of Germany

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Portfolio?

Gar keine! Five Guys steht für das, was es weltweit ist: gute, ehrliche und handgemachte Burger und Fries. Diese wird es genauso wie in Washington, London oder Paris bald auch in Deutschland geben. Mehr noch: Wir sind nicht nur besonders auf die Qualität der Zutaten bedacht, sondern auch darauf, dass der Spaß für unsere Mitarbeiter und Kunden nicht zu kurz kommt. Dabei setzen wir auf hohe Standards und sind davon überzeugt, dass unsere frischen und individuell belegbaren Burger in Deutschland genauso beliebt werden wie überall auf der Welt.

Was sind Ihre Ansprüche für das Jahr 2017?

Zunächst wollen wir mit den beiden für dieses Jahr geplanten Eröffnungen gut starten und in den Markt eintreten. Der Launch einer Marke in einem neuen Markt ist immer mit Herausforderungen verbunden, die wir schnell und bestmöglich meistern wollen, um dann mit den Learnings daraus weiterzuwachsen. Die Five Guys Marke fußt zu 100 Prozent auf mündlicher Weiterempfehlung. Auch deswegen ist es uns besonders wichtig, dass möglichst viele Menschen unsere handgemachten Burger und Fries probieren.

Worin sehen Sie die größten Herausforderungen?

Einer der entscheidenden Faktoren bei Five Guys ist die Lage des Restaurants. Wir wollen bewusst an Orten sein, wo sich unsere Zielgruppe gerne und häufig aufhält – das sind die Premium-Innenstadtlagen in den Fußgängerzonen oder in großen Einkaufszentren. Hier liegt unser Fokus darauf, die richtigen Entscheidungen für die kommenden Jahre zu treffen und smart vorzugehen. Dies betrifft insbesondere die Auswahl des Personals, denn unsere Crew – sowohl in den Büros als auch die Service Kräfte in unseren Restaurants – ist dafür verantwortlich, das Five Guys Erlebnis voller Enthusiasmus zu vermitteln.

„10 Jahre BdS“ – Was verbinden Sie mit den vergangenen zehn Jahren Systemgastronomie und wohin geht die Reise?

In den vergangenen 10 Jahren hat sich in der Systemgastronomie viel zum Positiven verändert. Lange hatte die Branche mit einem schlechten Image zu kämpfen und Eltern wollten nicht, dass ihre Kinder dort arbeiten. Heute ist die Systemgastronomie ein attraktiver Arbeitgeber mit anerkannten Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsabschlüssen und bietet dabei beste Aufstiegschancen für alle - eine Karriere von der Servicekraft zum Restaurant Manager ist keine Seltenheit. Der BdS hat viel zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.

In der Zukunft wird es auch in der Sytemgastronomie verstärkt um die Themen Qualität, Frische und Innovation gehen. Auch das Thema out of Restaurant Konsum (take away und delivery) wird ein bestimmendes werden. Zudem wird sich im Bereich HR ein Wandel vollziehen, der bereits begonnen hat: die Arbeitgeber werden sich um die besten Mitarbeiter bewerben müssen und nicht umgekehrt.

 


Das Interview wurde im Juni 2017 geführt.