Dialog Agrar

Der Dialog Agrar garantiert den sach- & lösungsorientierten Umgang mit Herausforderungen rund um die Lebensmittelerzeugung. Verbraucher können sich auf eine optimale Qualität und Sicherheit der Produkte verlassen. Umgesetzt wird dieser Brückenschlag u.a. in Form von gegenseitigen Vorträgen, gemeinsamen Veranstaltungen, Aufklärung durch Betriebsbesichtigungen und konkrete Abstimmungen.


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Rinderhaltung im Fokus beim Dialog Agrar

BdS-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer mit Landwirt Georg Mair im Dialog vor Ort
Dei beiden BdS-Hauptgeschäftsführerinnen Valerie Holsboer und Andrea Belegante mit Vertretern des Bayerischen Bauernverbandes

 

Seit dem Jahr 2009 steht der BdS über den sog. Dialog Agrar im engen Austausch mit der gesamten Erzeugerkette rund um moderne Lebensmittelerzeugung und Nutztierhaltung. Regelmäßig heißt es hierbei: weg vom Schreibtisch und raus aufs Feld, in den Stall oder in den Schlachthof. Im August 2016 standen Rinderhaltung und Almwirtschaft im Fokus des Austauschs. Zusammen mit Vertretern des Bayerischen Bauernverbandes trafen sich die BdS-Hauptgeschäftsführerinnen Valerie Holsboer und Andrea Belegante auf der Lärchkogel-Alm im Karwendel. Bei einem Aufstieg zu den Almflächen erläuterte Almbauer Georg Mair, der mit seinem Betrieb am McDonald's-Programm BEST Beef teilnimmt, die Bewirtschaftung der Almen. „Seit sieben Jahren sind wir nun schon im Dialog Agrar engagiert und trotzdem bin ich immer wieder aufs Neue beeindruckt, wie professionell und gleichzeitig leidenschaftlich die Landwirte arbeiten“, so Valerie Holsboer.

Der Dialog Agrar garantiert seit 2009 den sach- & lösungsorientierten Umgang mit Herausforderungen rund um die Lebensmittelerzeugung. Verbraucher können sich auf eine optimale Qualität und Sicherheit der Produkte verlassen. Umgesetzt wird dieser Brückenschlag u.a. in Form von gegenseitigen Vorträgen, gemeinsamen Veranstaltungen, Aufklärung durch Betriebsbesichtigungen und konkrete Abstimmungen.

 


Zukunftsweisende Strategien zur Abfallvermeidung - was ist der „AbfallvermeidungsDialog“?

 

Herr Jepsen, Ende 2014 hat das Umweltbundesamt gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium zum sog. „AbfallvermeidungsDialog“ aufgerufen. Wer ist angesprochen und was ist das Ziel?

Bei den AbfallvermeidungsDialogen 2014-2017 handelt es sich um eine Aktivität im Rahmen der Umsetzung des sogenannten „Abfallvermeidungsprogramm des Bundes unter Beteiligung der Länder“, welches im Juni 2013 von der Bundesregierung beschlossen wurde.

Im Rahmen dieses Dialogvorhabens werden zu ausgewählten Handlungsschwerpunkten aus dem Abfallvermeidungsprogramm jeweils 2-3 FachDialoge mit ausgewählten Fachexperten aus den „betroffenen Kreisen“ geführt. Dabei sollen die Einschätzungen zur IST-Situation und zu den vorgeschlagenen Vermeidungsmaßnahmen ausgetauscht und ggf. gemeinsame Empfehlungen erarbeitet werden.

Welchen Stellenwert hat hierbei die Systemgastronomie?

Drei der Dialoge zum Handlungsschwerpunkt „Lebensmittelabfall-Vermeidung“ befassen sich konkret mit der Beurteilung sachgerechter Minderungsmaßnahmen in Betrieben des Ausser-Haus-Vehrzehr sowie im Bereich der Umsetzung der Leitlinien für eine gute Hygienepraxis in den Betrieben. Diese Themen betreffen nach meinem Verständnis unmittelbar auch die Betriebe der Systemgastronomie.

Sie selbst sind Projektverantwortlicher für den Dialog. Was sind die Projektschritte? Was wird dann mit dem Projektergebnis gemacht?

Im Januar 2016 wird der letzte FachDialog zum Handlungsschwerpunkt Lebensmittelabfallvermeidung geführt und im März 2016 wird in einem übergeordneten Fachgespräch ein Zwischenfazit zu den Ergebnissen der Fachdialoge in den Handlungsschwerpunkten /Reparturnetzwerke/Wiederverwendung sowie Lebensmittelabfallvermeidung gezogen.

Im weiteren Verlauf des Jahres 2016 werden dann FachDialoge zu abfallvermeidenden Konsumstilen und zur Abfallvermeidung in produzierenden Unternehmen durchgeführt.

Im Jahr 2017 wird die gesamte Dialogreihe ausgewertet und wir werden als Gutachter Empfehlungen erarbeiten, wie die Ergebnisse in die Berichterstattung über die Umsetzung des deutschen Abfallvermeidungsprogrammes sowie in seine rollierenden Fortschreibung überführt werden.

Dann wird es also im März 2016 beendet sein, wie wird dieser Abschluss ausgestaltet werden?

Ja und Nein! – die konkreten Dialoge zur Lebensmittelabfallvermeidung  werden abgeschlossen und es wird ein Zwischenfazit gezogen.

Wie vorstehend skizziert sind damit aber weder die Aktivitäten im Rahmen der gesamten  Dialogreihe abgeschlossen noch viel weniger die (weitere) Umsetzung des Abfallvermeidungsprogrammes.

Gerade die Vielzahl der laufenden und geplanten Aktivitäten zur weiteren Vermeidung von Lebensmittelabfällen in Bund und Ländern sollten m.E: von den Unternehmen der Systemgastronomie aufmerksam begleitet werden.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Wir werden das Interview mit Herrn Jepsen nach dem Abschluss des Projekts fortführen und sind gespannt auf die Ergebnisse.