BdS und Bildungspolitik
Deutschland ist rohstoffarm. Kompetenzen und Qualifikationen der Menschen sind die zentrale Ressource, von der Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und soziale Sicherheit abhängen. Bildungspolitik ist daher ein Schlüsselthema für den Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) und seine Mitglieder. Denn nur mit umfassend und gut ausgebildeten Menschen können wir neue und kreative Ideen entwickeln und unsere hochwertigen Produkte und Dienstleistungen anbieten, die uns im Wettbewerb Marktchancen sichern.
Wer ausreichend auf die Anforderungen der Arbeitsmärkte in Wirtschaft und Gesellschaft vorbereitet ist, kann sein Leben selbstständig und wegweisend gestalten.
Der BdS und seine Mitglieder sind sich dieser Verantwortung bewusst und stellen sich ihr in vielfältiger Weise:
Die Mitglieder des BdS engagieren sich bereits seit Jahren intensiv sowohl für die innerbetriebliche Fort- und Weiterbildung, als auch für die berufliche Ausbildung. Seit Einführung des Ausbildungsbilds „Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie“ im Jahr 1998 sind viele tausend Ausbildungsverträge geschlossen und Ausbildungen erfolgreich abgeschlossen worden.
BdS-Mitgliedsunternehmen haben alleine im Jahr 2009 rund 2.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen.
Fachkräftemangel rechtzeitig entgegensteuern
Angesichts des durch den demographischen Wandel zu erwartenden Fachkräftemangels gilt es an den vielen strukturellen und inhaltlichen Reformbaustellen in Schule, Hochschule und beruflicher Bildung die Zielsetzung der Beschäftigungsfähigkeit in den Fokus zu rücken. Persönlichkeitsbildung, fachliche Qualifizierung und die Vermittlung von Schlüssel- und Sozialkompetenzen dürfen von der Bildungspolitik nicht als Entweder-Oder angesehen werden. Daher müssen Gesamtkonzepte realisiert werden, die alle Bildungsaspekte integrieren und alle Generation befähigen, im Arbeitsleben Verantwortung zu übernehmen – auch hier gehen der BdS und seine Mitglieder mit gutem Beispiel voran:
Da die Arbeitswelt immer komplexer wird und von allen Beteiligten einen hohen Professionalisierungsgrad verlangt, bietet der BdS Weiterbildungskonzepte als Schlüssel für die Sicherstellung einer dauerhaften Beschäftigungsfähigkeit seiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an. Für die Arbeitgeber der Systemgastronomie ist Weiterbildung kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Realität.
Die Geschäftsführung des BdS hat in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft - bbw die Themen „Deutsch als Geschäftssprache“ und „Kundenumgang, Kommunikation, Serviceorientierung und Beschwerdemanagement“ für ungelernte und ältere Beschäftigte herausgegriffen, Qualifizierungsangebote entwickelt und den BdS-Mitglieder bundesweit angeboten.
Die BdS Mitgliedsunternehmen bedeutet Verantwortung für Weiterbildung, die Bedeutung der Qualifikation ihrer Mitarbeiter als Wert für das Unternehmen zu erkennen und ihr Engagement für berufliche Weiterbildung als Investition in die Zukunft zu verstehen.
Darüber, dass diese verantwortungsvolle Einstellung auch bei der Politik gut ankommt, konnte sich der erste Vorsitzende des BdS, Wolfgang Goebel, bei seinem Gespräch mit Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan im Berliner Reichstag überzeugen. Frau Dr. Schavan würdigte bei dem Treffen ausdrücklich die erhebliche Bedeutung und Leistung der Systemgastronomie als Ausbilder.
Der BdS macht Schule!
Der BdS engagiert sich auch auf regionaler und Landesebene in Sachen Ausbildung. So ist der BdS beispielsweise Schirmherr der Münchner Stadtmeisterschaften sowie der Bayerischen und Sächsischen Landesmeisterschaft für Systemgastronomie.
Auf den jährlich in Berlin veranstalteten Aktionstagen für Arbeit und Ausbildung der Agentur für Arbeit informiert der BdS über Karrieremöglichkeiten innerhalb der Systemgastronomie.
Wir unterstützen Berufsschullehrer und Ausbilder in den Unternehmen, stellen Informationsmaterial über die Branche zur Verfügung und sind zuverlässiger Partner für interessierte Auszubildende, die Fragen rund um den Ausbildungsberuf Fachmann/-frau für Systemgastronomie haben.


