Sattgrün

Sattgrün

Sattgrün in Zahlen, Deutschland

  BdS-Mitglied seit April 2015
Mitarbeiter 85
Auszubildende Fachmann-/frau für Systemgastronomie 3
Bachelorstudenten (duales Studium) 2
Restaurants 4
Nettoumsatz 2015 1,85 Millionen Euro

2007 wurde das erste sattgrün Restaurant in der Düsseldorfer Innenstadt eröffnet. Die Vision des sattgrün Gründers und Geschäftsführers Peter Zodrow war es, über ein unkompliziertes, zeitsparendes und sympathisches Restaurantkonzept Menschen für veganes Essen zu begeistern.

Aus dieser Idee entstand das sattgrün Restaurantkonzept, bei dem frisch zubereitete vegane Gerichte, die durch ihren Geschmack überzeugen, schnell, vielfältig und unkompliziert über Selbstbedienungsbuffets den Gästen angeboten werden. Die veganen Gerichte variieren vom ungarischen Gulasch mit Soja-Geschnetzeltem über indische oder thailändische Currys bis hin zu asiatischen und italienischen Nudelgerichten, jedoch immer mit einer eigenen unverwechselbaren sattgrün Note.

Alle Speisen werden vor Ort frisch zubereitet, egal ob Suppen, Saucen, Currys oder die nach eigener Rezeptur zubereiteten Fleischalternativen aus Soja und Weizen. sattgrün vereint hierbei die Vorteile des Quick Services mit einigen Attributen des Slow Food.

Mit diesem Konzept konnte das sattgrün viele Kunden von sich überzeugen, sodass es aufgrund der großen Nachfrage in Düsseldorf mittlerweile drei sattgrün Filialen gibt und so aus sattgrün die erste vegane Restaurantkette Deutschlands wurde. 2015 wurde dann das vierte sattgrün Restaurant, diesmal außerhalb Düsseldorfs in der Essener Theaterpassage, eröffnet. Diesem soll 2016 ein weiteres sattgrün in Köln folgen.


Peter Zodrow
Peter Zodrow

Rück- und Ausblick von Peter Zodrow, Geschäftsführer Sattgrün Gastronomie GmbH

Wie zufrieden sind Sie mit dem Geschäftsjahr 2015?
Das Geschäftsjahr 2015 war für uns ein sehr gutes Jahr. Wir haben unseren ersten Standort außerhalb Düsseldorfs eröffnet und es geschafft, für über 2 Millionen Euro (brutto) vegane Speisen und Getränke zu verkaufen. Damit gehören wir zwar noch zu den ganz, ganz Kleinen unter den Systemgastronomen, aber für uns ist das schon ein Riesenerfolg.

Welche Ereignisse haben das Jahr 2015 Ihrer Meinung nach besonders geprägt?
Allgemein sicherlich der Beginn der großen Flüchtlingswanderungen, die uns zeigen, dass scheinbar weit entfernte Probleme in einer immer stärker zusammenwachsenden Welt sehr schnell zu unseren Problemen oder Herausforderungen werden können. Individuell waren bei mir die Geburt meines ersten Kindes (Vincent Henri) und die Eröffnung des ersten sattgrün außerhalb Düsseldorfs meine Hauptereignisse in diesem Jahr, so gesehen habe ich also jetzt zwei Babys, um die ich mich intensiv kümmern will und muss.

Welche Neuerungen gibt es in Ihrem Konzept?
Wir haben mit dem sattgrün in der Theaterpassage in Essen eine Art sattgrün 2.0 aufgebaut. Diesen neuen sattgrün Look wollen wir nun nach und nach auch in den Düsseldorfer Restaurants einführen.

Welche Erwartungen haben Sie für das Jahr 2016?
Wir wollen ein neues sattgrün in Köln eröffnen und die 3-Millionen-Euro-Bruttoumsatz-Marke
reißen. Wir werden verstärkt nach Gastroprofis Ausschau halten, mit deren Hilfe wir unser
Wachstum beschleunigen und unsere Abläufe professionalisieren wollen.

Worin sehen Sie die größten Herausforderungen?
Wir haben eine sehr rücksichtsvolle und nette Art, innerhalb des sattgrün Teams miteinander umzugehen, und wir wollen diese unbedingt trotz Wachstums, Veränderung und Professionalisierung behalten.

Welche Trends beobachten Sie in der Systemgastronomie?
Burger, Burger, Burger, aber natürlich nicht nur das. Es tut sich viel in der Systemgastronomie, auch auf der Seite der Verbraucher, die sich der Konsequenzen ihrer Ernährung immer bewusster werden. Egal ob nur für ihre eigene Gesundheit, die Umwelt, die Mitmenschen oder für die vielen anderen Lebewesen, die für ihren Konsum leiden müssen.

Was war Ihr Lieblingsessen als Kind?
Ich habe unglaublich gerne Spaghetti Bolognese mit Apfelmus gegessen, also eine Art rheinländische Variante des Italo-Klassikers. Dies esse ich auch heute noch sehr gerne, allerdings natürlich nur noch mit Soja-Bolognese.


Das Interview wurde im Februar 2016 geführt.